Zum Inhalt

Frailty und Intrinsic Capacity

Erschienen in:

Auszug

Der Begriff „Frailty“ – ausgehend von der Beschreibung des „Frailty-Syndroms“ – hat in den letzten Jahren zunächst in der Geriatrie eine größere Visibilität und Akzeptanz erhalten. Das Frailty-Syndrom beschreibt die verminderte Resistenz gegenüber internen und externen Stressoren. So gibt es eine physische, psychische und soziale Frailty, was exemplarisch die multidimensionale Herangehensweise in der Betreuung älterer Menschen aufzeigt. Insbesondere die physische Frailty ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität verbunden. Das Frailty-Syndrom ist nicht mit Multimorbidität gleichzusetzen, wenngleich multimorbide und meist ältere Menschen häufig auch „frail“ sind. …
Titel
Frailty und Intrinsic Capacity
Verfasst von
Prof. Dr. med. Cornel Sieber
Publikationsdatum
01.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Innere Medizin
Erschienen in
Die Innere Medizin / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099
DOI
https://doi.org/10.1007/s00108-025-01986-2

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Kolorektalkarzinom nach Polypektomie ist meist Intervallkrebs

Entwickeln Patienten nach einer Koloskopie mit Polypenentfernung einen bösartigen kolorektalen Tumor, handelt es sich am häufigsten um einen Intervallkrebs noch vor der nächsten Kontrollkoloskopie. Das haben US-Forscher herausgefunden und auch die Gründe untersucht.

Fehlerhafte Befunde bei Brustkrebs-Patientinnen: Uni-Medizin Göttingen überprüft Untersuchungsergebnisse

Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.

Mit KI gegen Mukositis und Polyneuropathie

KI-Analysen von elektronischen Patientenakten können helfen, vielversprechende Signale für potenzielle Wirkstoffe gegen Chemotherapienebenwirkungen zu erhärten. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Studie aus Japan.

ctDNA kann Nutzen von COX-2-Hemmer bei Darmkrebs vorhersagen

Welche Personen mit Stadium-III-Kolonkarzinom von der zusätzlichen Therapie mit Celecoxib prognostisch profitieren, lässt sich möglicherweise aus der Untersuchung auf zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ableiten. Dafür spricht zumindest eine Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie CALGB/SWOG 80702.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Darmpolypen/© Hollenbach M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Arzt erläutert Mammographie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Box mit Tabletten/© ekachai050050 / stock.adobe.com (Symbolbild), Blutabnahme/© Grafvision / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)