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Infektiologie

Empfehlungen der Redaktion

Infektionen bei immunkompromittierten Patienten

Immunkompromittierung birgt immer ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung infektiöser Komplikationen. Patienten nach solider Organtransplantation sind besonders gefährdet – in dieser Patientengruppe bilden Infektionen die zweithäufigste Todesursache. Prophylaxe und Impfungen sollten daher konsequent eingesetzt werden. 

Was ist gesichert in der Therapie der Clostridium-difficile-Infektion?

Die durch Clostridium difficile verursachten Krankheitsbilder reichen von der unkomplizierten Diarrhö bis hin zum toxischen Megakolon. Bei einem leichten Krankheitsbild kann auf eine spezifische Therapie verzichtet werden. Wie sollten die schweren Fälle behandelt werden?

Was tun mit Impfverweigerern?

Wie soll sich der Kinderarzt verhalten, wenn Eltern die empfohlenen Routineimpfungen für ihr Kind verweigern? Die weitere Betreuung des kleinen Patienten ablehnen oder weiterhin Überzeugungsarbeit bei den Eltern leisten? So gegensätzlich die Reaktionen auch sind, für beide Richtungen werden nachvollziehbare Gründe vorgetragen.

Aktuelle Meldungen

16.01.2017 | Gastrointestinale Erkrankungen | Nachrichten

Unter Säureblocker mehr Magen-Darm-Infektionen

Mit der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren oder H2-Antagonisten steigt offenbar das Risiko bakteriell bedingter Gastroenteritiden. 

14.12.2016 | Chronische lymphatische Leukämie | Nachrichten

Idelalisib-Zugabe verlängert Gesamtüberleben bei der CLL

Das Update der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit Idelalisib in Kombination mit Bendamustin/Rituximab (BR) untermauert die hohe Aktivität dieses Tripelregimes bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronisch lymphatischer Leukämie (r/r CLL). 

11.12.2016 | Kopf-Hals-Tumoren | Nachrichten

Kopf-Hals-Tumoren: Positive HPV-Serologie – bessere Prognose

Nicht nur bei Patienten mit einem Oropharynxkarzinon, sondern mit jeglichem Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das wurde jetzt erstmals in einer US-Studie nachgewiesen.

Kommentierte Studienreferate

  • 03.10.2016 | Reizdarm | Kommentierte Studie | Onlineartikel

    Assoziation in retrospektiver Studie

    Erst Clostridieninfektion, dann Reizdarmsyndrom

    Nach einer Clostridieninfektion weisen Patienten ein erhöhtes Risiko für funktionelle Magendarmerkrankungen auf, insbesondere für das Reizdarmsyndrom.

    Autor:
    Prof. Dr. med. A. Madisch

Übersichtsarbeiten und Kasuistiken

01.12.2016 | Krebsvorsorge in der Gynäkologie | Fortbildung | Ausgabe 6/2016

HPV: Alle praxisrelevanten Fakten zur Impfung

Seit Einführung der Impfung von Mädchen und Frauen gegen humane Papillomviren wurde in vielen Ländern ein Rückgang präkanzeröser Läsionen nachgewiesen. Den Impfempfehlungen der STIKO kommen jedeoch nicht alle Frauenärzte nach. Daten und Anwendungshinweise zu den drei in Deutschland verfügbaren Impfstoffen liefert der nachfolgende Beitrag.

01.12.2016 | Zika | Fortbildung | Ausgabe 6/2016

Zikavirus: Übertragungswege, Diagnostik, Verhaltensempfehlungen

Wegen des Risikos einer Ansteckung der Schwangeren und somit der Schädigung des Fötus im ersten und frühen zweiten Trimenon sollten Frauen, die eine Reise in Ausbruchsgebiete planen, über die Gefahren und entsprechende Schutzmaßnahmen aufgeklärt werden.

01.12.2016 | Infektionen in der Schwangerschaft | Fortbildung | Ausgabe 6/2016

Infektionen in der Schwangerschaft frühzeitig erkennen

Dank regelmäßiger Vorsorge sowie verbesserter diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten haben Infektionen in der Schwangerschaft als Risiko für Kind und Mutter an Bedeutung verloren. Umso tragischer ist es, wenn es zu einem Schaden kommt, weil Infektionen und ihre möglichen gefährlichen Folgen unbeachtet blieben.

Update Infektiologie

Kongressdossiers

Weiterführende Themen

Neue Beiträge aus unseren Fachzeitschriften

31.10.2016 | Bakteriologie | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie? | Ausgabe 12/2016

Was ist gesichert in der Therapie der Clostridium-difficile-Infektion?

Die durch Clostridium difficile verursachten Krankheitsbilder reichen von der unkomplizierten Diarrhö bis hin zum toxischen Megakolon. Bei einem leichten Krankheitsbild kann auf eine spezifische Therapie verzichtet werden. Wie sollten die schweren Fälle therapiert werden?

28.10.2016 | Nephrologie | Leitthema | Ausgabe 6/2016

Infektionen bei immunkompromittierten Patienten

Immunkompromittierung birgt immer ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung infektiöser Komplikationen. Patienten nach solider Organtransplantation sind besonders gefährdet – in dieser Patientengruppe bilden Infektionen die zweithäufigste Todesursache. Prophylaxe und Impfungen sollten daher konsequent eingesetzt werden. 

01.10.2016 | Grippe & Erkältung | journal club | Ausgabe 5/2016

Grippeimpfung bei Typ-2-Diabetes schützt vor Klinik und Schlimmerem

Die Autoren untersuchen die Effektivität einer Grippeimpfung zur Vermeidung von Krankenhauseinweisungen aufgrund von akuten kardiovaskulären und respiratorischen Symptomen sowie die Gesamtmortalität bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.

16.08.2016 | Akutes Abdomen | Bild und Fall | Ausgabe 5/2016

Diffuse Bauchschmerzen, Diarrhö und Gewichtsverlust bei einem 23-jährigen Flüchtling aus Afghanistan

Ein 23-jähriger Flüchtling aus Afghanistan stellt sich in einer Notfallambulanz mit seit Monaten anhaltenden diffusen Bauchschmerzen, Diarrhö und Gewichtsverlust vor. Die Bauchdecke ist deutlich gespannt mit seitlicher Klopfschalldämpfung bei offensichtlichem Aszites. Ihre Diagnose?

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11.03.2016 | Notfallmedizin | Video-Artikel | Onlineartikel

Neue ERC-Reanimationsleitlinie: Das müssen Sie wissen!

20.10.2016 | Spezielle Notfallmedizin | Video-Artikel | Onlineartikel

Problemfälle in der Notaufnahme

18.04.2016 | Neurologische Erkrankungen | Video-Artikel | Onlineartikel

Ist es wirklich eine (Neuro-)Borreliose?

01.12.2016 | Hypertonie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Niedriger diastolischer Blutdruck schlecht fürs Herz?

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Sonderberichte

Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) - Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie

Das Krankheitsbild der PNH wurde erstmals im Jahr 1882 von dem Greifswalder Mediziner Paul Strübing detailliert in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift beschrieben [3]. 1911 berichteten dann auch Marchiafava und später Micheli über diese Form der hämolytischen Anämie mit der charakteristischen Hämoglobinurie [4, 5]. Synonym wird die PNH so auch als Strübing-Marchiafava-Micheli-Syndrom bezeichnet [6]

Alexion Pharma Germany GmbH

Standortbestimmung - Neue Ziele in der Therapie der rheumatoiden Arthritis

Für die medikamentöse Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) sind verschiedene krankheitsmodifizierende Therapien verfügbar, die teilweise in Kombinationen eingesetzt werden. Trotz dieser etablierten Therapieoptionen gelingt es jedoch noch längst nicht bei allen Patienten, den Krankheitsprozess zu kontrollieren und die Gelenkzerstörung langfristig aufzuhalten. Daher besteht nach wie vor Bedarf an neuen Wirkstoffen. In den Behandlungszielen sollten zudem Zielgrößen wie Schmerz und Lebensqualität, subjektiv empfundener Gesundheitszustand und Zufriedenheit, über die nur der Patient selbst Auskunft geben kann, die so genannten Patient-reported Outcomes (PRO), stärker berücksichtigt werden.

Lilly Deutschland GmbH

Clostridium-difficile-Infektionen

Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine rasch fortschreitende Erkrankung, die unbehandelt nach im Mittel nur 2,8 Jahren zum Tod führt [1]. Es stehen verschiedene Behandlungsstrategien zur Verfügung, die direkt an den zugrundeliegenden Signalwegen ansetzen: die Blockade der Endothelin-Rezeptoren, die Aktivierung des Prostazyklin-Rezeptors und die Verstärkung der Stickstoffmonoxid-Wirkung. 

Astellas Pharma GmbH

Blickdiagnosen

03.01.2017 | Krankheiten der Mundschleimhaut | Blickdiagnose | Onlineartikel

Ein Hustenstoß legt Tumor bloß

Ein 76-jähriger, ansonsten gesunder Patient stellt sich in der Klinik vor: Seit 3 Jahren rage ihm insbesondere postprandial und nach starkem Husten ein Tumor aus dem Mund, den er willentlich hochwürgen und anschließend wieder verschlucken könne. Was könnte das sein?

27.12.2016 | Hauterkrankungen | Blickdiagnose | Onlineartikel

Was brachte die Nasenspitze zum Erröten?

Ein 63-jähriger Patient hatte über einen Zeitraum von circa einem halben Jahr eine zunehmende schmerzlose Hautveränderung an der Nase bemerkt. Was war die Ursache?

20.12.2016 | Hauterkrankungen | Blickdiagnose | Onlineartikel

Von wegen Akne

Die 46-jährige Krankenschwester wurde vom Hausarzt etwa fünf Monate lang wegen einer vermeintlichen Gesichtsakne behandelt. Als die Haut mit Juckreiz, Brennen und zunehmender Entzündung reagierte, erfolgte eine dermatologische Abklärung. Was war die „Akne“ wirklich?

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