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Innere Medizin

Kommentierte Studien

17.12.2018 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 12/2018

Hilft Amisulprid bei Alterspsychosen?

Selten treten schizophrenieartige Psychosen erstmals nach dem 60. Lebensjahr auf. Randomisierte Behandlungsstudien mit Antipsychotika fehlen in dieser Patientengruppe vollständig. Für die Abschätzung von Nutzen und Risiken werden entsprechende Studien aber dringend benötigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

17.12.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 12/2018

Multivitamin- und Mineralstoffpräparate bieten keinen kardiovaskulären Schutz

In vielen Ländern mit hohem Einkommen ist der regelmäßige Konsum von Vitaminen und Mineralstoffen extrem verbreitet. Eine Metaanalyse zeigt nun jedoch, dass der Konsum dieser Substanzen weder kardiovaskuläre noch zerebrovaskuläre Ereignisse verhindert.

Autor:
Springer Medizin

17.12.2018 | Pneumonie | journal club | Ausgabe 8/2018

In Japan auf dem Prüfstand: Antibiotikasparen bei Älteren mit schwerer Pneumonie

Die Pneumonie ist die führende Infektionserkrankung im höheren Lebensalter mit deutlich erhöhter Morbidität und Mortalität. Patienten sollten von Anfang an adäquat behandelt werden. Ansätze zur Reduktion des Antibiotikaverbrauchs sind zu begrüßen. Aber sind sie auch wirksam?

Autor:
Univ.- Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner

12.12.2018 | Nebenwirkungen | journal club | Ausgabe 6/2018

Datenbankanalyse: Korreliert PPI-Einnahme mit mikroskopischer Kolitis?

Mehrere kleinere Studien fanden eine Assoziation zwischen Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und der Entwicklung einer mikroskopischen Kolitis. Bestätigt sich diese Assoziation in einer großen Datenbankanalyse und gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen PPI?

Autor:
Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. biol. hum Manfred Gross

12.12.2018 | Eosinophile Ösophagitis | journal club | Ausgabe 6/2018

Eosinophile Ösophagitis: Ist die Therapie mit topischen Kortikosteroiden langfristig effektiv?

Die EoE stellt eine chronische antigenvermittelte Erkrankung des Ösophagus dar. Aktuell stellen die topischen Kortikosteroide (tCS) eine effektive Therapieoption zur Remissionsinduktion bei der EoE dar. Daten zur Effektivität von tCS in der Remissionserhaltung bei EoE sind rar.

Autor:
PD Dr. med. Ulrike von Arnim

10.12.2018 | Adipositaschirurgie | journal club | Ausgabe 8/2018

Bariatrische Operationen modifizieren das Krebsrisiko

Adipositas ist nicht nur eine Ursache von Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen, sondern auch von diversen Karzinomen. Die effektivste Behandlung der Adipositas bietet die bariatrische Chirurgie. Über die Beeinflussung der Krebsinzidenz durch bariatrische Operationen ist jedoch wenig bekannt.

Autor:
PD Dr. Michael Fink

05.12.2018 | Akute Gastroenteritis | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2018

Probiotika bei akutem Durchfall – durchgefallen

Probiotika werden häufig bei akuter Gastroenteritis im Kindesalter eingesetzt. Knackpunkt allerdings ist die Evidenz. Im New England Journal of Medicine sind nun zwei gelungene Studien mit ernüchterndem Ergebnis zu dieser Thematik erschienen. Ein Kommentar.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.12.2018 | ADHS | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2018

ADHS und das Mikrobiom – wie sind die Zusammenhänge?

Der Zusammenhang zwischen einem veränderten Mikrobiom und psychischen Erkrankungen wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. Auch im Fall von ADHS haben die Erkenntnisse zur Kommunikation zwischen ZNS und dem Nervensystem des Magen-Darm-Traktes Konsequenzen für Prävention und Therapie.

Autoren:
Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll, Prof. Dr. rer. physiol. Martina Hahn

23.11.2018 | Morbus Parkinson | journal club | Ausgabe 11/2018

Lässt das Phagobiom Parkinson entstehen?

Die Beziehung zwischen Darm und Hirn, und hierbei wiederum Veränderungen des Mikrobioms, werden für die Initiierung der retrograden Ausbreitung fehlgefalteten α-Synukleins über den N. vagus in das ZNS verantwortlich gemacht. In diesen Betrachtungen wurde die Bedeutung der Bakteriophagen bisher übersehen.

Autor:
Prof. Dr. med. Dirk Woitalla

23.11.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 11/2018

Welche Nebenwirkungen treten bei einer längeren Statintherapie auf?

Statine sind Standard bei Patienten mit vaskulären Erkrankungen inklusive koronarer Herzerkrankung, TIA oder ischämischem Insult und peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Bekannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind muskelassoziierte Symptome und Muskelschädigungen. Und darüber hinaus?

Autor:
Springer Medizin

10.11.2018 | COPD | journal club | Ausgabe 7/2018

Arzneien, Körper- und Verhaltenstraining: Was muss aufs Rezept bei COPD?

Wir wissen heute, dass körperliches Training und eine medikamentöse Therapie die Belastungsfähigkeit von Patienten mit COPD verbessern kann. Inwieweit dadurch jedoch auch die Alltagsaktivität positiv beeinflusst werden kann, ist nach wie vor unklar.

Autor:
Prof. Dr. med. Klaus Kenn

10.11.2018 | Husten | journal club | Ausgabe 7/2018

Husten bei Erkältung: Unsinnige Therapien vermeiden!

Abwarten und Tee trinken, mehr wollen US-Experten gegen erkältungsbedingten Husten nicht empfehlen. In ihrer Studie untersuchten sie den Effekt der verschiedenen Therapiemöglichkeiten und fanden heraus, dass viele Medikamente sinnlos eingesetzt werden.

Autoren:
Thomas Müller, Prof. Dr. med. Walter Dorsch

10.11.2018 | Husten | aktuell | Ausgabe 7/2018

Subakuter Husten mit Medikamenten nicht schneller vorbei

Einen subakuten Erkältungshusten muss man offenbar einfach aushalten, bis er vorbei ist. In einer Metaanalyse konnte jedenfalls keines der untersuchten Hustenmedikamente durch Wirksamkeit überzeugen.

Autor:
Dr. Christine Starostzik

10.11.2018 | COPD | journal club | Ausgabe 7/2018

COPD und Komorbiditäten beeinflussen sich gegenseitig stark

COPD-Patienten leiden häufig an mehreren Komorbiditäten, unterschiedlicher Ausprägung und unterschiedlicher Auswirkung auf die pulmonale Situation. Aber diese Beeinflussung ist wechselseitig, sodass sowohl die Komorbidität die COPD, aber auch die COPD die Komorbidität in ihrem Verlauf beeinflusst. 

Autor:
Univ.- Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner

10.11.2018 | Lungenemphysem | journal club | Ausgabe 7/2018

Schweres Lungenemphysem: endoskopische Volumenreduktion und pulmonale Reha wirken additiv

Durch eine endoskopische Lungenvolumenreduktion bessert sich die Lungenfunktion, dies ermöglicht den Patienten eine bessere Nutzung der Trainingsangebote in einer pneumologische Rehabilitation. 

Autor:
Dr. med. Wolfgang Gesierich

08.11.2018 | Endometriumkarzinom | journal club | Ausgabe 7/2018

Hochrisiko-Endometriumkarzinom: Immer eine adjuvante Radiochemotherapie?

Welche Vorteile bietet eine Chemotherapie während und nach einer adjuvanten Radiotherapie im Vergleich zu einer alleinigen adjuvanten Strahlentherapie bei Patientinnen mit einem Hochrisiko-Endometriumkarzinom? Dieser Frage widmete sich eine multizentrische, prospektive Phase-III-Studie.

Autoren:
Felix Bock, Prof. Dr. Guido Hildebrandt

08.11.2018 | Psychoonkologie | journal club | Ausgabe 7/2018

Wie wirken sich psychosoziale Interventionen bei Krebspatienten auf die Lebensqualität aus?

Welche Effekte haben psychosoziale Interventionen auf Lebensqualität, emotionale und soziale Funktion bei Krebspatienten? In einer entsprechenden Metaanalyse wurden demographische, klinische, persönliche und interventionsbezogene Faktoren berücksichtigt, die diesen Zusammenhang beeinflussen.

Autoren:
Prof. Dr. Joachim Weis, Rene Markovits-Hopii

08.11.2018 | Naturheilverfahren und Komplementärmedizin bei Krebspatienten | journal club | Ausgabe 7/2018

Wie wirken sich alternative Behandlungsmethoden auf das Überleben bei Krebs aus?

Patienten mit Brust- und Lungenkrebs oder Kolorektalkarzinom, die statt einer konventionellen Therapie alternative Behandlungen von „nicht medizinischem Personal“ erhalten, haben ein höheres Sterberisiko. Unsere Kommentatoren meinen zu diesem Studienresultat: „Jedes andere Ergebnis wäre unerwartet bis schockierend gewesen.“

Autoren:
Dr. Kilian Schiller, Prof. Dr. Stephanie E. Combs, Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg

08.11.2018 | Melanom | journal club | Ausgabe 7/2018

Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab auch bei Hirnmetastasen hoch effektiv!

Bei Melanomptienten mit asymptomatischen Hirnmetastasen ist der Studie CheckMate 204 zufolge die Kombination der Antikörper Ipilimumab und Nivolumab in der Erstlinie eine effektive Therapie. Trotz der erfreulichen Ergebnisse meint unser Kommentator: „Diese Therapie bedarf einer sehr gründlichen Überwachung.“

Autor:
Prof. Dr. Andreas Schalhorn

08.11.2018 | Lymphome | journal club | Ausgabe 7/2018

Rituximab und Lenalidomid zur Behandlung des follikulären Lymphoms

Autor:
Prof. Dr. Erhard Hiller

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