Polypharmazie
- 01.01.2024
- Innere Medizin
- Einführung zum Thema
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Cornel Sieber
Korrespondierender Autor Prof. Dr. Cornel Sieber
- Klinik für Innere Medizin, Kantonsspital Winterthur, 8401, Winterthur, Schweiz
- Institut für Biomedizin des Alterns (IBA), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg, Deutschland
- Erschienen in
- Die Innere Medizin | Ausgabe 1/2024
Auszug
Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass wir immer mehr (hoch-)betagte Menschen mit einer Multimorbidität behandeln. Diese Multimorbidität geht praktisch obligat mit einer Polypharmazie (fünf und mehr Substanzen) einher. Wenn einzelne Erkrankungen leitliniengetreu behandelt werden, addieren sich die einzunehmenden Medikamente zu einem beachtlichen Cocktail. So sind bei betagten Menschen etwa 10 % der Noteinweisungen durch Nebenwirkungen oder unerwünschte Interaktionen von Medikamenten bedingt („drug-drug, drug-disease, disease-disease interactions“). Probleme wie eine verminderte Adhärenz bei der Medikamenteneinnahme bei Polypharmazie sind damit noch nicht adressiert. Denn es ist bekannt, dass die Anzahl verschiedener Medikamente negativ mit der Adhärenz verbunden ist. …
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- Titel
- Polypharmazie
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Cornel Sieber
- Publikationsdatum
- 01.01.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Innere Medizin
- Erschienen in
-
Die Innere Medizin / Ausgabe 1/2024
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00108-023-01647-2