Skip to main content
main-content

15.07.2016 | Originalien | Ausgabe 5/2016

Manuelle Medizin 5/2016

Innervation extrakranialer Gewebe durch Kollateralen von Hirnhautafferenzen

Neue Einsichten in die Entstehung und Therapie von Kopfschmerzen

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 5/2016
Autoren:
Prof. Dr. K. Meßlinger, M. Schüler, M. Dux, W. L. Neuhuber, R. De Col

Zusammenfassung

Die Dura mater encephali und große zerebrale Arterien gelten als die entscheidenden Strukturen, von denen Kopfschmerzen ausgehen, da ihre Reizung ausschließlich Kopfschmerzempfindungen hervorruft. Inwieweit auch extrakraniale Strukturen wie die Kopf- und Halsmuskulatur mit ihren Triggerpunkten daran beteiligt sind, wird immer wieder kritisch diskutiert. Als Erklärung für den Einfluss der extrakranialen nozizeptiven Vorgänge auf das Kopfschmerzgeschehen wird vor allem die konvergente afferente Innervation auf der Ebene der sekundären Neurone im trigemino-zervikalen Hirnstammkomplex genannt. Neue strukturelle und funktionelle Untersuchungen, insbesondere sogenannte Tracingexperimente bei Nagern und am Menschen, weisen aber deutlich darauf hin, dass Nervenfasern der Dura mater mit kollateralen Verzweigungen durch Suturen und Venenkanäle den Schädelknochen verlassen und Teile des äußeren Periost sowie tiefe Schichten der Kopfmuskulatur innervieren können. Bei noxischer Stimulation dieser extrakranialen Strukturen wird die Erregung auch in die meningealen Äste der afferenten Fasern fortgeleitet, wodurch Neuropeptide freigesetzt und die Hirnhautdurchblutung gesteigert werden können. Der Nachweis solcher extrakranialen Kollateralen meningealer Nervenfasern führt zu einer veränderten Sicht auf Vorgänge, die der Auslösung von Kopfschmerzen und ihrer therapeutischen Beeinflussung durch extrakraniale Manipulationen zu Grunde liegen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 5/2016

Manuelle Medizin 5/2016 Zur Ausgabe

Informationen der SAMM

Informationen der SAMM

Informationen der SAGOM

Informationen der SAGOM

Informationen der DGOM

Informationen der DGOM

Informationen der DAAO

Informationen der DAAO

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 315€ im Inland (Abonnementpreis 288 € plus Versandkosten 27 €) bzw. 334 € im Ausland (Abonnementpreis 288 € plus Versandkosten 46 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 26,25 € im Inland bzw. 27,83 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.
    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  2. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 14 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Orthopädie und Unfallchirurgie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise