Skip to main content
main-content

19.02.2021 | Insomnie | Podcast | Nachrichten

Der Springer Medizin Podcast

Schlaf und psychische Gesundheit – ein sensibles Wechselspiel

Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Christoph Nissen, Schlafforscher und Psychiater

Autoren:
Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger, Anika Aßfalg

Schlafstörungen und psychische Erkrankungen treten häufig gemeinsam auf. Doch was kam zuerst, die psychische Störung oder die Schlafprobleme? Prof. Nissen, Bern, forscht zu den Funktionen von Schlaf und erklärt, wieso die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVTI) Schlafmitteln überlegen ist und wie die KVTI auch Patient*innen in der stationären Psychiatrie helfen kann, erholsam zu schlafen.

(Dauer: 17:08 Minuten)

Nicht schlafen zu können, belastet uns. Daher ist es relativ leicht nachzuvollziehen, dass Schlaf und psychische Gesundheit im Wechselspiel zueinander stehen.

Prof. Nissen, Bern, forscht zu Schlafstörungen und Schlaf. Er versucht bei Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen Schlafstörungen nachhaltig und ohne den Einsatz von Schlafmitteln zu behandeln, soweit das möglich ist. Und dafür entwickelte er eine modifizierte Therapieform, die für den Einsatz in der stationären Psychiatrie bestimmt ist. Sie ermöglicht den Weg zu einem selbstbestimmten Schlaf ohne Medikamenten-Abhängigkeiten auszulösen.

Prof. Dr. med Christoph Nissen ist Chefarzt an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern, stellvertretender Klinikdirektor und in der Schlafforschung aktiv.

Literaturempfehlungen

» Zur Übersichtsseite mit allen Episoden des Springer Medizin Podcasts

Weiterführende Themen

Passend zum Thema

ANZEIGE

Schlafapnoe – Einfach erkennen. Individuell behandeln.

Schlafapnoe verhindert gesunden Schlaf und trägt zur Entstehung bzw. Manifestierung von Komorbiditäten wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Schlaganfällen bei. Einfache Diagnostiktools helfen, frühzeitig das Risiko zu minimieren und individuelle Therapieansätzen umzusetzen.

ANZEIGE

20.07.2020 | Schlafapnoe | Onlineartikel

Prävalenz der Schlafapnoe 10 x größer als WHO Einschätzung

936 Millionen Menschen weltweit leiden an einer obstruktiven Schlafapnoe. The Lancet Respiratory Medicine, eine der weltweit führenden medizinischen Fachzeitschriften, veröffentlichte die neueste Prävalenzschätzung zu dieser Erkrankung.

ANZEIGE

03.01.2021 | Onlineartikel

Schlafapnoe einfach und schnell diagnostizieren

Auch für einen nicht schlafmedizinisch tätigen Arzt, (z. B. Hausarzt oder Zahnarzt) lässt sich der Verdacht auf das Vorliegen einer schlafbezogenen Atmungsstörung einschätzen. Gerade Hausärzte sind in der Regel die ersten Ansprechpartner für Patienten.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Unipolare Depression & Johanniskraut: Was empfiehlt die Leitlinie?

Immer mehr Patienten bevorzugen eine pflanzliche Medikation bei Depressionen. Obwohl viele Ärzte hochdosiertes Johanniskraut als einen einfachen Einstieg in die medikamentöse Depressions-Therapie sehen, werden synthetische Präparate häufiger verordnet [1]. Wie die S3-Leitlinie „Unipolare Depression“ dazu steht, erfahren Sie hier.

ANZEIGE

Nie wieder Sex? Wenn Pillen auf die Potenz gehen

Sexuelle Funktionsstörungen treten unter SSRI und SNRI sehr häufig auf und können auch nach Absetzen der Medikation fortbestehen. Seit 2006 haben sich Fallberichte dazu gehäuft, doch erst 2019 hat die EMA eine Warnhinweispflicht angeordnet [1] – für viele Betroffene zu spät. Über ein Tabuthema.

ANZEIGE

Depression behandeln. Natürlich.

Aktuelle Ergebnisse aus in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen liefern detaillierte Erklärungen zum Wirkmechanismus von hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt: Neu ist die Erkenntnis, dass der Johanniskraut-Extrakt bei chronischem Stress die deregulierte Stressantwort der überaktiven HPA-Achse sowie die Expression des Stressgens FKBP5 normalisieren kann. Mehr zum aktuellen Stand der Wissenschaft bei der Therapie von Depressionen erfahren Sie hier. 

Bildnachweise