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23.08.2017 | Übersichten | Ausgabe 7/2018

Herz 7/2018

„Instantaneous wave-free ratio“ (iFR®) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit

Zeitschrift:
Herz > Ausgabe 7/2018
Autoren:
Dr. med. S. Baumann, A. C. Schaefer, A. Hohneck, K. Mueller, T. Becher, M. Behnes, M. Renker, M. Borggrefe, I. Akin, D. Lossnitzer

Zusammenfassung

Die Koronarangiographie gilt als Goldstandard in der morphologischen Darstellung von Koronarstenosen. Da eine Koronarangiographie häufig in Situationen durchgeführt wird, in denen präprozedural kein nicht-invasiver Ischämienachweis erfolgte, und die Einschätzung des Schweregrades einer koronaren Läsion anhand der Morphologie sehr subjektiv ist, stellt die invasive Messung der fraktionellen Flussreserve (FFR) den aktuellen Standard in der kardialen Ischämiediagnostik dar, welche als Klasse-IA-Empfehlung 2014 in die ESC/EACTS-Leitlinien zur Myokardrevaskularisation einging. Sowohl die DEFER- als auch die FAME-Studie konnten keinen Behandlungsvorteil von hämodynamisch nichtrelevanten Stenosen zeigen. Durch den Einsatz von FFR mit gezielten Interventionen konnten sowohl die klinischen Ergebnisse verbessert als auch die Verfahrenskosten gesenkt werden. Jedoch ist der Einsatz im klinischen Alltag oftmals weiterhin eingeschränkt. Die iFR® („instantaneous wave-free ratio“) bildet einen innovativen Ansatz zur Bestimmung der hämodynamischen Relevanz von Koronarstenosen ohne den Einsatz von Vasodilatatoren. In Bezug auf periprozedurale Komplikationen sowie die Prognose konnte in der iFR-SWEDEHEART- und der DEFINE-FLAIR-Studie eine Nichtunterlegenheit der iFR® im direkten Vergleich zur FFR belegt werden.

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