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Hormonsyndrome bei neuroendokrinen Tumoren

Richtig diagnostizieren und behandeln

Zusammenfassung

Das frühzeitige Erkennen eines durch einen neuroendokrinen Tumor (NET) hervorgerufenen Hormonsyndroms ist sowohl für die Lebensqualität der Patienten als auch für ihr krankheitsspezifisches Überleben von entscheidender Bedeutung. Etwa ein Viertel der NET verursacht ein endokrines Syndrom und wird als funktionell bezeichnet. Diese Tumoren sind gekennzeichnet durch klinische Symptome in Verbindung mit dem biochemischen Nachweis inadäquat erhöhter Hormonwerte. Der bloße immunhistochemische Nachweis einer spezifischen Hormonexpression im Tumorgewebe reicht dagegen nicht aus, um einen funktionellen NET zu diagnostizieren. Aufgrund der gewebespezifischen Lokalisierung neuroendokriner Zellsubtypen entstehen die häufigen serotoninbildenden NET vorwiegend im Ileum, die meisten anderen funktionellen NET in der Pankreas-Duodenal-Region.
Titel
Hormonsyndrome bei neuroendokrinen Tumoren
Richtig diagnostizieren und behandeln
Verfasst von
Dr. med. Harald Lahner
Annie Mathew
Johanna Brägelmann
Wolfgang P. Fendler
Frank Weber
Sarah Theurer
Gilbert Rahe
Dagmar Führer
Publikationsdatum
11.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Gastroenterologie
Print ISSN: 2731-7420
Elektronische ISSN: 2731-7439
DOI
https://doi.org/10.1007/s11377-025-00941-9
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