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15.11.2016 | Intensivmedizin | CME-Kurs | Kurs

Autonomie und Fürsorge in der Intensivmedizin

Praktisches Vorgehen in schwierigen Situationen
Zeitschrift:
Der Anaesthesist | Ausgabe 11/2016
Autoren:
M. Gruß, Prof. Dr. F. Salomon
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
16.11.2017
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Auf Intensivstationen werden oft kurzfristig für den Patienten weitreichende Entscheidungen getroffen. Dazu bedarf es der Einwilligung des aufgeklärten Patienten. Ist diese aufgrund seines Zustands nicht möglich, müssen Ärzte und rechtmäßige Vertreter den vorab geäußerten oder mutmaßlichen Willen des Patienten ermitteln und entsprechend handeln. Rechtliche Grundlagen finden sich im „Patientenverfügungsgesetz“ und im „Patientenrechtegesetz“. Die Durchführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen setzt außerdem deren Indikationen, die anhand des zuvor formulierten Therapieziels beurteilt werden, voraus. Um Konflikte zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Patienten und ärztlicher Fürsorge zu vermeiden, ist das Therapieziel regelmäßig zu hinterfragen, mit Patienten, Vertretern oder Angehörigen zu besprechen und schriftlich zu dokumentieren. Checklisten können für strukturierte Gespräche helfen, Transparenz herzustellen und Missverständnisse zu vermeiden. Ethikkonsile können in schwierigen Situationen vermitteln.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags sollten Sie …

  • wichtige rechtliche Grundlagen für Therapieentscheidungen in der Intensivmedizin kennen.
  • „Autonomie“ und „Fürsorge“ auf Therapieentscheidungen in der Intensivmedizin abwägen.
  • Abläufe zur Feststellung des Patientenwillens bei nicht einwilligungsfähigen Patienten kennen.
  • wichtige bewusste und auch unbewusste Einflussfaktoren auf Therapieentscheidungen berücksichtigen.
  • ein strukturiertes Vorgehen bei anstehenden Therapieziel-Änderungen entwickeln.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie). Die Schweizerische Gesellschaft für Anästhesiologie und Reanimation vergibt 1 Credit für die Zertifizierte Fortbildung in „Der Anaesthesist“.

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