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Intensivpflege onkologischer Patienten

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Mit steigender Inzidenz von Krebserkrankungen nimmt auch die Zahl onkologischer Patienten auf Intensivstationen zu. Ursachen sind therapiebedingte Komplikationen, Multiorganversagen und zunehmende Komorbiditäten. Der komplexe Zustand dieser Patientengruppe erfordert eine hochspezialisierte intensivpflegerische Betreuung.

Fragestellung

Welche speziellen Versorgungsaspekte müssen Intensivpflegende bedenken, um den medizinischen, ethischen und psychosozialen Anforderungen gerecht zu werden?

Methode

Die Ausarbeitung stützt sich auf eine strukturierte Literaturrecherche aktueller Fachpublikationen, Studien und pflegewissenschaftlicher Empfehlungen zur Versorgung von onkologischen Patienten auf Intensivstationen.

Ergebnisse

Die Hauptaufnahmegründe reichen von respiratorischer Insuffizienz über Infektionen bis zu gastrointestinalen und hämatologischen Komplikationen. Entsprechend vielfältig sind die pflegerischen Anforderungen: Infektionsprävention, Atemunterstützung, Ernährungsmanagement und Hautpflege. Pflegende benötigen fundiertes onkologisches Fachwissen und übernehmen auch kommunikative und ethische Aufgaben, etwa bei Therapieentscheidungen oder in psychosozial belastenden Situationen.

Schlussfolgerung

Die intensivpflegerische Versorgung onkologischer Patienten ist komplex und interdisziplinär. Neben klinischer Expertise sind ethische Sensibilität, psychosoziale Unterstützung und strukturierte Kommunikation unerlässlich, um eine qualitativ hochwertige, patientenzentrierte Pflege zu gewährleisten.
Titel
Intensivpflege onkologischer Patienten
Verfasst von
Andreas Jurkscheit, M.A.
Carsten Hermes
Daniel Marqueses
David Wittkamp
Publikationsdatum
05.08.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin / Ausgabe 7/2025
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226
DOI
https://doi.org/10.1007/s00063-025-01312-6
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