Zum Inhalt
Die Onkologie

Interdisziplinarität in der Onkologie

Ein Politikum?

  • 01.11.2009
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Unzureichende fächer-, sektoren- und professionsübergreifende Kooperation behindert die angemessene Versorgung von Tumorpatienten. Der Gesetzgeber hat mit zahlreichen Initiativen versucht, interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung zu fördern. Interdisziplinarität scheitert in der Praxis am ökonomischen Wettbewerb. Die Politik ist insbesondere vor dem demographischen Hintergrund unserer Gesellschaft gehalten, interdisziplinäre Zusammenarbeit barrierefrei zu ermöglichen. Dazu sind grundlegende Änderungen im Gesundheitssystem notwendig. Der ärztlichen Selbstverwaltung obliegt die Pflicht, aus ärztlich-ethischem Interesse heraus die Gesundheitsversorgung mitzugestalten und inhaltliche Konzepte wie die Interdisziplinarität mit Leben zu erfüllen.
Titel
Interdisziplinarität in der Onkologie
Ein Politikum?
Verfasst von
L. Weißbach
C. Schaefer
Publikationsdatum
01.11.2009
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 11/2009
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-009-1676-2
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Fehlerhafte Befunde bei Brustkrebs-Patientinnen: Uni-Medizin Göttingen überprüft Untersuchungsergebnisse

Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.

Mit KI gegen Mukositis und Polyneuropathie

KI-Analysen von elektronischen Patientenakten können helfen, vielversprechende Signale für potenzielle Wirkstoffe gegen Chemotherapienebenwirkungen zu erhärten. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Studie aus Japan.

ctDNA kann Nutzen von COX-2-Hemmer bei Darmkrebs vorhersagen

Welche Personen mit Stadium-III-Kolonkarzinom von der zusätzlichen Therapie mit Celecoxib prognostisch profitieren, lässt sich möglicherweise aus der Untersuchung auf zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ableiten. Dafür spricht zumindest eine Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie CALGB/SWOG 80702.

Ist eine HPV-Impfdosis ähnlich effektiv wie zwei?

Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt eine große Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam wie zwei ist.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Arzt erläutert Mammographie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Box mit Tabletten/© ekachai050050 / stock.adobe.com (Symbolbild), Blutabnahme/© Grafvision / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ein Kind wird von ärztlichen Personal geimpft/© kerkezz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)