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Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 9/2012

01.09.2012 | Leitthema

Interkulturelle Aspekte der Interaktion und Kommunikation im psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlungssetting

Mögliche Barrieren und Handlungsempfehlungen

verfasst von: M.A. S. Penka, M. Schouler-Ocak, A. Heinz, U. Kluge

Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz | Ausgabe 9/2012

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Zusammenfassung

Interkulturelle Behandlungssituationen stellen besondere Anforderungen an die Behandelnden und Patienten/Patientinnen. Die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund kann deshalb unzureichend sein. Im vorliegenden Beitrag stehen „kommunikative Hindernisse“ im Vordergrund, die für den psychiatrisch/psychotherapeutischen Bereich besonders relevant sind. Neben Sprachbarrieren zählen dazu auch komplexere Verständigungsprobleme, die auf unterschiedlichen Erklärungsmustern über die Ursachen, Kennzeichen und Therapieoptionen bei verschiedenen Erkrankungen basieren. Zur allgemein geforderten interkulturellen Öffnung von medizinischen und psychosozialen Einrichtungen gehört der Einsatz von Sprach- und KulturmittlerInnen, die Berücksichtigung unterschiedlicher Erklärungsmodelle, die Vermeidung von Kulturalisierung und Stereotypisierung sowie eine offene, neugierige und selbstreflexive professionelle Haltung. Verschiedene strukturelle Rahmenbedingungen wie die Finanzierung des Dolmetschereinsatzes und die Auseinandersetzung mit institutionellen Zugangsbarrieren müssen umgesetzt werden, um eine adäquate Versorgung aller Menschen mit Migrationshintergrund zu gewährleisten.
Fußnoten
1
„Menschen mit Migrationshintergrund“ meint in Deutschland alle Menschen, die nach 1949 in das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind, sowie alle in Deutschland geborenen AusländerInnen und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugezogenen oder als AusländerIn in Deutschland geborenen Elternteil [1].
 
2
http://www.eugate.org.uk/.
 
3
Im EUGATE-Projekt sind Immigranten definiert als Personen, die außerhalb des jeweiligen Landes (für die Berliner Projektpartner also außerhalb Deutschlands) geboren sind und die sich legal im jeweiligen Land aufhalten. Dazu gehören z. B. ArbeitsmigrantInnen, Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis (TouristInnen ausgeschlossen).
 
4
http://www.segemi.de.
 
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Interkulturelle Aspekte der Interaktion und Kommunikation im psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlungssetting
Mögliche Barrieren und Handlungsempfehlungen
verfasst von
M.A. S. Penka
M. Schouler-Ocak
A. Heinz
U. Kluge
Publikationsdatum
01.09.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz / Ausgabe 9/2012
Print ISSN: 1436-9990
Elektronische ISSN: 1437-1588
DOI
https://doi.org/10.1007/s00103-012-1538-8

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