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20.09.2016 | Übersichten | Ausgabe 11/2016

Der Nervenarzt 11/2016

Internetbasierte Interventionen in der Behandlung psychischer Störungen

Überblick, Qualitätskriterien, Perspektiven

Zeitschrift:
Der Nervenarzt > Ausgabe 11/2016
Autoren:
Dr. J. P. Klein, G. Gerlinger, C. Knaevelsrud, M. Bohus, E. Meisenzahl, A. Kersting, S. Röhr, S. G. Riedel-Heller, U. Sprick, J. Dirmaier, M. Härter, U. Hegerl, F. Hohagen, I. Hauth
Wichtige Hinweise
J.P. Klein und G. Gerlinger haben zu gleichen Teilen zu der Arbeit beigetragen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Psychische Erkrankungen werden oft nicht oder nicht ausreichend behandelt. Internetbasierte Interventionen werden als eine Möglichkeit angesehen, diese Lücke in der Versorgung psychischer Störungen zu schließen. Das Angebot an Interventionen ist jedoch sehr unübersichtlich.

Fragestellung

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vorschlag für Kriterien zu entwickeln, anhand derer Behandler und Patienten empfehlenswerte internetbasierte Interventionen erkennen können.

Methoden

Auf Grundlage einer selektiven Literaturrecherche wurde zunächst die Evidenz zu internetbasierten Interventionen zur Behandlung psychischer Störungen zusammengefasst. Ein Expertengremium entwickelte dann auf Grundlage etablierter Systeme Qualitätskriterien zur systematischen Begutachtung telemedizinischer Anwendungen.

Ergebnisse

Internetbasierte Interventionen sind wirksam in der Behandlung einer Reihe psychischer Störungen. Die beste Evidenz besteht bei Depressionen und Angststörungen. Es wurde ein Vorschlag für einen Katalog von Kriterien entwickelt, anhand derer verfügbare internetbasierte Interventionen mithilfe einer Checkliste evaluiert werden können. Diese Kriterien werden in einem nächsten Schritt mit anderen Interessengruppen abgestimmt.

Diskussion

Unter Berücksichtigung von Qualitätskriterien können über das Internet verbreitete evidenzbasierte Interventionen zur Verbesserung der Versorgung von psychischen Störungen beitragen.

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