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01.02.2013 | Leitthema | Ausgabe 2/2013

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2/2013

Intersexualität nicht Transsexualität

Abgrenzung, aktuelle Ergebnisse und Reformvorschläge

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 2/2013
Autor:
Prof. Dr. H. Richter-Appelt

Zusammenfassung

Körperliche und psychosoziale Aspekte verschiedener Formen von Intersexualität (Disorders of Sex Development, DSD) werden einführend dargestellt. Unterschiede zwischen Intersexualität und Transsexualität werden herausgearbeitet: der Umgang mit dem „uneindeutigen“ oder „falschen“ Körper, der Umgang mit der Diagnose und den Behandlungsempfehlungen und die Offenbarung der körperlichen Bedingungen. Es folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Hamburger Evaluationsstudie bei erwachsenen Personen mit Intersexualität, die zwischen 2002 und 2008 durchgeführt wurde und die die Grundlage für die umfassende 2012 erschienene interdisziplinäre Monographie „Intersexualität kontrovers“ bildete. Es wird ein Überblick über die im Februar 2012 veröffentlichten Empfehlungen des Deutschen Ethikrats zu Intersexualität gegeben. Abschließend wird die „Gefahr“ eines Geschlechtswechsels in Frage gestellt und eine Öffnung der binären Betrachtung von Geschlecht gefordert.

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