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26.06.2019 | Leitthema

Interventionsmöglichkeiten bei Shuntstenosen – chirurgisch vs. interventionell: Patch oder PTA

Zeitschrift:
Der Nephrologe
Autor:
Prof. Dr. G. Wittenberg
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Erley, Berlin
D. Fliser, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Die interventionelle perkutane Therapie vaskulärer Probleme hat seit Jahren einen festen Stellenwert bei der Versorgung von Dialysepatienten. Dabei werden unterschiedliche Techniken, sei es z. B. die perkutane transluminale Angioplastie (PTA), die Thrombektomie oder die Stenteinbringung, oft kombiniert, eingesetzt. Sie vermag mit hohem technischen Erfolg Gefäßstenosen und -okklusionen erfolgreich zu therapieren und ermöglicht damit eine dauerhaftere Nutzung von Hämodialyseshunts. Die nicht ausbleibenden Rezidivalterationen können auch mehrfach interventionell angegangen werden. Die beiden unterschiedlichen Therapieansätze (interventionell und gefäßchirurgisch), bestenfalls in einem interdisziplinären Dialysezugangszentrum durchgeführt, ergänzen sich und führen insgesamt zu einer Verbesserung der Versorgung von Dialysepatienten.

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