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26.11.2020 | Intoxikationen | FB_Übersicht | Sonderheft 7/2020

MMW - Fortschritte der Medizin 7/2020

Schwere Vitamin-D-Intoxikation

Ein Fallbericht

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Sonderheft 7/2020
Autoren:
Lukas Frischknecht, Joscha von Rappard

ZUSAMMENFASSUNG

Eine 58-jährige Patientin stellte sich notfallmäßig mit einer symptomatischen, hypertensiven Krise, akuter Niereninsuffizienz AKIN 2 und schwerer Hyperkalzämie vor. Das Parathormon war tiefnormal bei deutlich erhöhten Vitamin-D-Spiegeln. Bei gezielter Anamnese konnte eruiert werden, dass die Patientin seit mehr als einem halben Jahr täglich 100.000 IE Vitamin D einnimmt. Unter Volumengabe, kalziumarmer Diät, Denosumab zur Inhibierung der Kalziumresorption aus dem Knochen sowie Ketoconazol zur Hemmung der Vitamin-D-Aktivierung normalisierten sich die Kalziumwerte und verbesserte sich die Nierenfunktion. Eine Funktionsverlustmutation in den Vitamin-D-Stoffwechsel-Genen CYP24A1 und SLC34A1, welche zu einer Hyperkalzämie führen können, konnte bei der Patientin nicht nachgewiesen werden.
Schlüsselwörter: Hyperkalzämie - Vitamin-D-Intoxikation - Vitamin-D- und Kalziumstoffwechsel - CYP24A1 - SCL34A1
Eingereicht am 6.4.2020 - Revision akzeptiert am 9.5.2020

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Literatur
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