Unrupturierte intrakraniale Aneurysmen
- 19.08.2024
- Intrakranielles Aneurysma
- CME Zertifizierte Fortbildung
- Verfasst von
- Prof. Dr. H. Steinmetz
- Erschienen in
- DGNeurologie | Ausgabe 5/2024
Zusammenfassung
In Deutschland leben ca. 1,5 Mio. Menschen mit einem unrupturierten intrakranialen Aneurysma (UIA). Die meisten von ihnen werden davon nie erfahren und daran nicht erkranken. Pathogenetisch sind die Risikofaktoren Rauchen und Bluthochdruck von besonderer Bedeutung, sowohl für die Entstehung als auch das Wachstum und die Ruptur der Aneurysmen. An die Stelle früherer Pauschalaussagen zum Rupturrisiko sollten heute eine personalisierte Schätzung und Beratung treten, wobei neben aneurysmabezogenen Faktoren auch das Lebensalter, die Begleiterkrankungen und Therapierisiken berücksichtigt werden sollten. Hierfür stehen Scoringsysteme zur Verfügung. In den meisten Fällen zufällig entdeckter UIA ist das 5‑Jahres-Rupturrisiko gering und niedriger als das Ad-hoc-Risiko einer präventiven Ausschaltung mit jeder Methode. Sofern zunächst für eine Beobachtung votiert wird, sollten neben der ohnehin indizierten risikomindernden konservativen Behandlung nichtinvasive Größenkontrollen des Aneurysmas erfolgen.
- Titel
- Unrupturierte intrakraniale Aneurysmen
- Verfasst von
-
Prof. Dr. H. Steinmetz
- Publikationsdatum
- 19.08.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Intrakranielles Aneurysma
Aneurysmen
Unrupturiertes zerebrales Aneurysma
Subarachnoidalblutung
Subarachnoidalblutung
Arterielle Hypertonie
Arterielle Hypertonie
Neurologie
Subarachnoidalblutung - Erschienen in
-
DGNeurologie / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 2524-3446
Elektronische ISSN: 2524-3454 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s42451-024-00682-z
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