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18.08.2017 | Leitthema | Ausgabe 3/2017

Der MKG-Chirurg 3/2017

Intraoperative 3‑D-Bildgebung als Ergänzung oder Ersatz der intraoperativen Navigation?

Qualitätssicherung in der computerassistierten Chirurgie

Zeitschrift:
Der MKG-Chirurg > Ausgabe 3/2017
Autoren:
Dr. Dr. med. univ. M. E. H. Wagner, H. Essig
Wichtige Hinweise

Redaktion

N.-C. Gellrich, Hannover
H. Essig, Zürich

Zusammenfassung

Hintergrund

Qualitätskontrolle ist wichtig als Feedback des eigenen Handelns, für die Ausbildung und zur Objektivierung des therapeutischen Ergebnisses.

Methoden

Sowohl die intraoperative Navigation als auch das intraoperative dreidimensionale Röntgen können direkt während eines Eingriffs zur Sicherung der angestrebten Qualität genutzt werden. Daher werden beide Methoden näher beleuchtet und miteinander verglichen.

Ergebnisse

Die intraoperative Navigation ermöglicht permanente Rückmeldung an den Chirurgen während der Operation auf Basis der gesamten Information der präoperativen Planung. Besonders in der Weiterbildung oder in nicht standardmäßig durchgeführten Eingriffen kann die ohne Strahlungsbelastung repetitiv durchführbare Methode von großem Wert sein. Die intraoperative 3‑D-Bildgebung liefert bei der Bewertung des endgültigen Resultats dem erfahreneren Chirurgen wichtiges Feedback. Zusammen mit einem möglichen Abgleich mit der präoperativen Planung ergibt sich die Möglichkeit der direkten intraoperativen Intervention, um das bestmögliche Ergebnis zu garantieren und etwaige Sekundäreingriffe zu vermeiden.

Schlussfolgerungen

Beide hier diskutierten Modalitäten sind nicht als konkurrierend, sondern je nach Anwendungsszenario als sich gegenseitig unterstützend im Rahmen der Qualitätssicherung anzuwenden.

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