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07.08.2017 | Geburt | CME | Ausgabe 9/2017 Open Access

Der Gynäkologe 9/2017

Intrapartales Kardiotokogramm

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. Irene Hösli, Johanna Büchel
Zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Das Kardiotokogramm (CTG), in den 1960er-Jahren eingeführt, ist heute die geburtshilfliche Maßnahme, die unter der Geburt am häufigsten angewendet wird. Die Vorstellung, das Wohlbefinden des Feten nichtinvasiv unter der Geburt zu kontrollieren bzw. eine drohende Asphyxie rechtzeitig zu erkennen, ist genial, ließ sich allerdings nicht in randomisierten Studien bestätigen. Die Sensitivität des CTG ist mit 99 % sehr hoch, die Spezifität mit 77 % gering. Die hohe Rate an falsch-positiven Befunden führte vor allem zu einer Steigerung der Sectiorate, ohne die Rate an Zerebralparesen signifikant zu reduzieren. Gründe dafür sind die große Interobserver-Variabilität und die Heterogenität der einzelnen Risikokollektive. Mit den neuen FIGO(International Federation of Gynecology and Obstetrics)-Leitlinien werden sowohl die Begriffe einheitlich definiert als auch direkte Handlungsempfehlungen gegeben. Zusätzliche Maßnahmen, wie Mikroblutuntersuchung oder eine Kopfstimulation, können weitere Informationen über die fetale Reserve unter der Geburt liefern.

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