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01.03.2013 | Leitthema | Ausgabe 3/2013

Der Urologe 3/2013

Intraprostatische Injektionstherapien beim benignen Prostatasyndrom

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 3/2013
Autoren:
, FEBU Dr. Dr. T. Bschleipfer, T. Bach, C. Gratzke, S. Madersbacher, M. Oelke

Zusammenfassung

Die intraprostatische Injektionstherapie stellt ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (BPS) dar und könnte bei zunehmend älteren und komorbiden Patienten eine Therapiealternative zu den klassischen Prostataoperationen sein. Als Applikationssubstanzen sind derzeit Botulinumneurotoxin A (BoNT/A), dehydriertes Ethanol, NX-1207 und PRX302 von Bedeutung. Für keine der Substanzen besteht eine Zulassung („off-label use“). Für BoNT/A existieren nur drei randomisierte, placebokontrollierte Studien (RCT), für dehydriertes Ethanol existiert keine RCT. Bisherige Ergebnisse für beide Substanzen sind widersprüchlich und ohne deutlichen Wirksamkeitsbeleg. NX-1207 ist ein Protein mit selektiven proapoptotischen Eigenschaften. Eine Nicht-Unterlegenheit zu Finasterid konnte gezeigt werden. PRX302 ist ein modifiziertes Proaerolysin, welches durch prostataspezifisches Antigen (PSA) aktiviert wird. PRX302 ist somit zellspezifisch. Sicherheit und Effektivität wurden belegt. Intraprostatische Injektionstherapien sollten derzeit, unabhängig von der verwendeten Substanz, ausschließlich im Rahmen klinischer Studien erfolgen.

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