Skip to main content
main-content

01.05.2009 | Medizin aktuell | Ausgabe 5/2009

Der Ophthalmologe 5/2009

Intravitreale operative Medikamentenapplikation in Deutschland

Vertragssituation und rechtliche Rahmenbedingungen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2009
Autoren:
PD Dr. F. Ziemssen , P. Wiedemann , A. Kampik , F. Holz , K.U. Bartz-Schmidt

Zusammenfassung

Trotz der weiten Verbreitung ist die intravitreale operative Medikamentenapplikation als medizinische Leistung in Deutschland bisher noch nicht in den Gebührenkatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen worden. Gesetzliche Krankenversicherungen und Politiker sind um eine Begrenzung des Kostenanstiegs bemüht, der angesichts der Indikationen, der Anzahl der Betroffenen und deren Zunahme aufgrund demographischer Faktoren zu erwarten ist. Bis die Kostenübernahme für die eigentliche Medikamentenapplikation gebührentechnisch geregelt ist, kann der einzelne Arzt in Anlehnung an die privatärztliche Gebührenordnung liquidieren. In den letzten Monaten sind zahlreiche Verträge abgeschlossen worden, die Leistungsumfang und Gebühren für die Medikamentenapplikation und jeweilige Nachuntersuchungen regeln und so den Verwaltungsaufwand reduzieren sollen. Eine ausreichende Transparenz und die freiwillige Teilnahme der Patienten müssen aber gesichert sein. Die haftungsrechtlichen Anforderungen schließen außerdem eine umfassende Information über die medikamentösen Alternativen (Preis, Daten zur Wirksamkeit, Evidenzniveau und Sicherheitsprofil) sowie die Möglichkeit einer freien Arztwahl mit ein. Der Anspruch des Patienten auf eine adäquate medizinische Versorgung darf nicht eingeschränkt werden.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 5/2009

Der Ophthalmologe 5/2009 Zur Ausgabe

Einführung zum Thema

Bevacizumab goes anterior

Mitteilungen der DOG

Stellungnahmen der DOG

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Ophthalmologe 12x pro Jahr für insgesamt 451 € im Inland (Abonnementpreis 416 € plus Versandkosten 35 €) bzw. 491 € im Ausland (Abonnementpreis 416 € plus Versandkosten 75 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 37,58€ im Inland bzw. 40,92€ im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

Neu im Fachgebiet Augenheilkunde

25.03.2020 | Leitthema | Ausgabe 4/2020

Rechtliche Aspekte der Qualitätssicherung

Beispiel der intravitrealen operativen Injektionstherapie