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07.01.2020 | Leitthema | Ausgabe 4/2020

Der Ophthalmologe 4/2020

Intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) – Qualitätssicherung in Westfalen-Lippe

Aufbau der Qualitätssicherung und Ergebnisse der Pilotstudie Q-VERA

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 4/2020
Autoren:
J. Stasch-Bouws, S. M. Eller-Woywod, S. Schmickler, J. Inderfurth, P. Hoffmann, C. Ohlmeyer, B. Kammering, Prof. Dr. D. Pauleikhoff

Zusammenfassung

Hintergrund

Die etablierte KVWL-QS ermöglicht den behandelnden Ärzten eine Verbesserung der Behandlung. In der Pilotstudie „Qualitäts-Versorgung bei AMD“ (Q‑VERA) wurde diese QS bei AMD weiterentwickelt. Hierbei wurde eine Reading Center (RC) basierte Indikationsüberprüfung und der Einsatz spezifischer Case-Management Module im „real-life“ untersucht.

Patienten und Methode

In 5 Behandlungszentren wurden 878 konsekutive Patienten mit einer neu-diagnostizierten neovaskulären AMD (nAMD) eingeschlossen, die nach dem IVAN-Schema behandelt wurden. Die initialen FAG und SD-OCT-Bilder wurden elektronisch zum RC übermittelt. Ferner wurden 781 Wiederbehandlung-Patienten (im Mittel bereits 20,7 Inj.) aufgenommen und auf Grund einer Re-Aktivierung erneut behandelt wurden.

Ergebnisse

Bei den Therapie-naiven Patienten zeigte sich bei 5 % eine Diskrepanz zwischen dem RC und dem behandelnden Arzt. Bei 481 Patienten, die bereits 12 Monate Nachbeobachtungszeit aufwiesen, wurde zudem der initiale Visusgewinn und die Reduktion der zentralen Netzhautdicke über 12 Monate stabil gehalten. Hierzu wurden bei im Mittel 10,6 Arztkontakten 6,5 Injektionen durchgeführt. Bei 781 Wiederbehandlungs-Patienten war eine hervorragende Adhärenz und Behandlungsqualität über 12 Monate mit 11,6 Arztkontakten und 7,7 erneuten Injektionen zu beobachten.

Schlussfolgerungen

Eine QS mit stichprobenartiger Fallprüfung kann regional die umgesetzte Behandlungsqualität zum Nutzen der Patienten und Behandler unterstützen und verbessern. Als Möglichkeit einer Weiterentwicklung konnte gezeigt werden, dass durch telemedizinische Verfahren unter Hinzunahme eines RC zusätzlich frühzeitig Fehlindikationen verhindert werden und sich die langfristige Adhärenz der Patienten über Case-Management-Module verbessert.

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