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08.01.2018 | Übersicht | Ausgabe 1/2018

Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie 1/2018

Intuitive, klinisch-idiographische und statistische Kriminalprognosen im Vergleich – die Überlegenheit wissenschaftlich strukturierten Vorgehens

Zeitschrift:
Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie > Ausgabe 1/2018
Autor:
PD Dr. Martin Rettenberger
Auszüge

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit unterschiedlichen methodischen Zugängen zur Erstellung kriminalprognostischer Gutachten und Stellungnahmen und stellt intuitive, statistische und klinisch-idiographische Kriminalprognosen gegenüber. Zunächst wird die Überlegenheit statistischer Vorhersagen im Vergleich zu intuitiven Urteilen thematisiert, die als das am häufigsten replizierte Ergebnis der humanwissenschaftlichen Prognoseforschung gilt. Sie wurde für viele unterschiedliche Bereiche menschlichen Verhaltens nachgewiesen und teilweise vielfach repliziert. Im vorliegenden Beitrag soll der Versuch unternommen werden, zentrale Ergebnisse dieses Forschungsfeldes darzustellen, um ihre Relevanz für die Kontroverse um die Qualität von Prognosegutachten (und anderen kriminalprognostischen Expertisen) zu diskutieren. Die bisher vorliegenden Ergebnisse verdeutlichen die Stärken statistisch-aktuarischer Erkenntnisse für die Erstellung kriminalprognostischer Gutachten und machen sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für eine wissenschaftlich fundierte methodische Vorgehensweise im Rahmen kriminalprognostischer Einschätzungen. Gleichzeitig weist die statistisch-aktuarische Methode Begrenzungen auf, die ein klinisch-idiographisches Vorgehen unabdingbar machen, das dann aber nicht intuitiv, sondern ebenfalls gemäß wissenschaftlichen Standards erfolgen sollte.

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