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Zimmerpflanzen können das häusliche Umfeld verschönern. Aus allergologischer Sicht sind manche Arten jedoch nicht unbedenklich. Das zeigt zumindest der Fall eines 39-jährigen Patienten [Von Webern R et al. Contact Dermatitis 2022;87:460-2]. Dieser präsentierte sich mit schmerzlosen erosiven Hautläsionen im Genitalbereich. Nachts auf dem Weg zur Toilette hatte er versehentlich eine Zimmerpflanze berührt. Zum Verhängnis wurde dem Mann, dass er seine Hände nicht vor, sondern erst nach der nächtlichen Erleichterung wusch. Am nächsten Tag entdeckte er Hautblasen an Penis und Skrotum. Zum Zeitpunkt der Vorstellung war die Haut erosiv und rötlich verändert sowie mit serösen Krusten und Blasenrückständen bedeckt. Nach äußerlicher Behandlung mit nicht haftender Wundgaze und Adstringenzien heilten die Läsionen komplikationslos ab.
Euphorbia leuconeura: Ihr Saft kann eine Kontaktdermatitis auslösen.
Gastroösophagealer Reflux ist womöglich auch mit einem erhöhten Risiko für Kehlkopftumoren assoziiert. Dafür sprechen zumindest Teilergebnisse einer aktuellen Metaanalyse. Im Detail ist der Zusammenhang indes weniger klar.
Wie damit umgehen, wenn Patientinnen und Patienten sich Maßnahmen wünschen, die eine KI empfohlen hat, die Sie als Behandlerin oder Behandler aber für (noch) nicht geboten halten? US-Otolaryngologen geben fünf Tipps.
Einfach alles beim alten lassen, oder doch für die Vorhaltepauschale Abläufe ändern? Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben erläutert im Interview, für wen es sich lohnen könnte, aktiv zu werden.
Auch Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren sollen nun mit einem 20-valenten Pneumokokkenimpfstoff geimpft werden. Die Immunisierung mit einer 23-valenten Vakzine wird ihnen nicht mehr empfohlen.