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Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin OnlineFirst articles

Begleitung spiritueller Bedürfnisse von Eltern in der Neonatologie

Das Kind wird bereits vor der Geburt in einen größeren Sinnzusammenhang gestellt. Dieser ist unterschiedlich zwischen der Mutter, die mit dem Kind bereits als Teil von sich lebt, und den Menschen, die ohne diese unmittelbare körperliche Verbindung …

Status quo zur Gestellung leitender Notärzte (LNA)

Leitenden Notärzte (LNA) übernehmen eine zentrale Funktion in der medizinisch-taktischen Führung bei rettungsdienstlichen Großeinsätzen. Trotz der bundesweiten Bedeutung existieren erhebliche regionale Unterschiede in Vorhaltung, Organisation und …

Handlungsalgorithmus: Anlagekontrolle nasogastraler Ernährungssonden

Die gastrale Auskultation („Blubbern“) gilt als unzuverlässig [ 4 ]. Verfahren wie pH-Bestimmung des Aspirats, abdominelle Sonographie mit/ohne Luft/NaCl‑0,9 %-Gemisch sowie CO 2 -Messung während der Anlage zeigen gute Sensitivitäten und …

Erfahrungen aus der SARS-CoV-2-Pandemie am UKSH in Lübeck

Inwieweit Verlegungen kritisch kranker, SARS-CoV-2-positiver Patienten an ein tertiäres Zentrum Einfluss auf die Mortalität haben bzw. wie präzise eine Mortalitätsprädiktion mittels „Simplified-acute-physiology(SAPS)-II-Score“ [ 1 ] ist, wurde …

Entwicklung eines Infusionsschemas zur Vermeidung von Inkompatibilitäten auf der Erwachsenenintensivstation

  • Open Access
  • Leitlinien und Empfehlungen

Durch die limitierte Anzahl an Lumen ist die simultane intravenöse Applikation mehrerer Arzneimittel bei Intensivpatienten über das gleiche Katheterlumen oftmals nicht vermeidbar. Dabei kann es zu physikalisch-chemischen Inkompatibilitäten (IK) …

Die Schweigeminute auf der Intensivstation

Der Umgang mit Sterben und Tod ist Teil der Arbeit auf einer Intensivstation. Raum für eine emotionale Verarbeitung aber bleibt kaum. Die gemeinsame Schweigeminute kann ein niederschwelliger Schritt in die richtige Richtung sein – wenn sie klar strukturiert, im Team abgestimmt und institutionell verankert ist. Erfahrungen und Tipps aus dem Stationsalltag.

Tiergestützte Intervention (TGI) auf der Intensivstation

Tiergestützte Interventionen (TGI) stellen zunehmend anerkannte, nichtpharmakologische Ergänzungen der intensivmedizinischen Versorgung dar. Ziel dieser Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin …

Empfehlungen der DGIIN und DGINA zur Struktur und personellen Ausstattung integrierter Notfallzentren

Die geplante Einführung integrierter Notfallzentren (INZ) ist eine zentrale Weichenstellung für die Notfallversorgung in Deutschland. Ziel ist eine sektorenübergreifende Steuerung von Patient*innen unter Einbindung der Notaufnahme als stationärem …

Positionspapier der DGIIN – Gewalt gegen medizinisches Personal in Notaufnahmen und auf Intensivstationen

Aggressives und gewalttätiges Verhalten ist in vielen Ausprägungen und in zahlreichen Lebensbereichen gegenwärtig [ 1 – 5 ]. Auch im beruflichen Kontext nimmt Gewalt eine immer größere Rolle ein [ 6 , 7 ]. Krankenhausmitarbeitende berichten …

Belastende Ereignisse in der Intensiv- und Notfallmedizin

Frustrane Reanimationsversuche, ethische Dilemmata oder die Konfrontation mit Gewalterfahrungen gehören zum Arbeitsalltag in der Intensiv- und Notfallmedizin und überschreiten dabei häufig das auch im erweiterten professionellen Selbstverständnis …

Stellungnahme der YoungDGIIN zur aktuellen Diskussion zum vorgeschlagenen Curriculum für einen „Facharzt für Notfallmedizin“

Die YoungDGIIN legt ihre Position zum vorgeschlagenen deutschen Curriculum für einen neuen „Facharzt für Notfallmedizin“ dar. Sie unterstützt das Ziel, die klinische Akut- und Notfallmedizin weiter zu professionalisieren, bewertet das vorliegende …

Chikungunya im Fokus – aktuelle Diagnostik und Therapie

Chikungunyafieber ist eine tropische, durch das Chikungunyavirus (CHIKV) verursachte Erkrankung, die überwiegend von Aedes aegypti , der Gelbfiebermücke, und Aedes albopictus , der asiatischen Tigermücke, übertragen wird. Das einzelsträngige …

Handlungsalgorithmus: Tracheostoma- und Kanülenversorgung bei kritisch kranken Personen

Kritisch kranke Personen mit Tracheostoma (TS) und Trachealkanüle (TK) auf der Intensivstation (ICU) benötigen zur Vermeidung von Komplikationen eine spezifische Versorgung [ 4 , 9 ]. Dieser Handlungsalgorithmus adressiert die Versorgung des TS und …

Beitrag der Klinikseelsorge in der Unterstützung von Angehörigen auf einer Intensivstation

Ein hoher Prozentsatz der Angehörigen von Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, leidet nach Intensivaufenthalt unter psychischen Belastungssymptomen. Grund dafür sind neben den stationsspezifischen, soziodemografischen und …

Bauliche Resilienz und Robustheit deutscher Krankenhäuser: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung zentraler Notaufnahmen

Geopolitische Instabilitäten, sicherheitsrelevante Bedrohungslagen und klimabedingte Extremereignisse zeigen die Vulnerabilität kritischer Infrastrukturen und stellen auch Gesundheitseinrichtungen vor wachsende Herausforderungen. Krankenhäuser …

Triage in Krisensituationen – ein sehr heikles Thema

Der § 5c Infektionsschutzgesetz (IfSG) wurde vollständig für verfassungswidrig und nichtig erklärt, da dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für diese Regelung fehlt. Die Gesetzgebungskompetenz für Triageregelungen liegt bei den Ländern, nicht beim …

Herausforderung Gesundheitssystem: PICS im Fokus

Mit über 26.000 Betten verfügt Deutschland über eine der größten intensivmedizinischen Infrastrukturen im internationalen Vergleich, wobei jährlich über zwei Millionen kritisch Kranker behandelt werden [ 27 ]. Patienten und ihre Angehörigen äußern …

Ausstreichung bei kritisch Erkrankten mit Pusher-Syndrom

Jährlich werden in Deutschland rund 340.000 Personen mit Schlaganfall stationär behandelt [ 1 ]. Bis zu 18 % von ihnen leiden unter dem Pusher-Syndrom (PS; [ 2 – 4 ]). Die Erstbeschreibung des PS [ 5 ] benennt die Symptomtrias eines starken …

Bauchpositionierung bei wachen kritisch kranken Patient:innen – eine Handlungsempfehlung

Im Rahmen schwerwiegender Lungenentzündungen hat sich bei invasiv beatmeten Patient:innen ein positiver Effekt für die Anwendung einer Bauchlagerungstherapie gezeigt. Zudem konnte im Rahmen der COVID-19 Pandemie ein positiver Effekt bei …