Juckreiz bei Dialysepatient:innen – was tun?
- 20.08.2025
- Online-Artikel
Chronische Niereninsuffizienz kann bei Dialysepatient:innen oft zu starkem Juckreiz führen, der sowohl körperliche als auch seelische Folgen hat. In einer schwedischen Studie wurden diese Auswirkungen genauer untersucht – die Ergebnisse in drei Fragen und Antworten!
9nong / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)
Was sind die gesundheitlichen Folgen von Juckreiz bei Dialysepatient:innen?
Patientinnen und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz, die unter starkem Juckreiz (Pruritus) leiden, haben ein höheres Risiko für Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen und Infektionen. Der Juckreiz kann das Immunsystem beeinträchtigen und durch Kratzen Infektionen begünstigen. Auch wenn die Studie keinen direkten Kausalzusammenhang nachweisen konnte, sind diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen plausibel.
Welche Patient:innen sind besonders gefährdet, an Pruritus zu leiden?
Besonders gefährdet sind ältere Patientinnen und Patienten, Frauen und Personen mit bestimmten Blutwerten, wie einem niedrigen Serumalbuminspiegel oder hohen CRP-Werten. Auch erhöhte Kalzium- und Phosphorwerte im Blut können ein Risiko darstellen. Viele Betroffene erkennen den Zusammenhang zwischen Juckreiz und ihrer Nierenerkrankung nicht und berichten daher nicht darüber, was die Diagnose erschwert.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen den Juckreiz?
Um den Juckreiz zu lindern, kann die Dialyse optimiert und Begleiterkrankungen behandelt werden. Es gibt auch spezielle Therapien, wie topische Behandlungen, systemische Therapien oder Phototherapie. Ein neuer Ansatz ist die Gabe von Difelikefalin, einem Medikament, das bei der Hämodialyse intravenös verabreicht wird. Eine individuelle Behandlung kann die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich verbessern.
Dieser Text ist eine KI generierte Zusammenfassung, die von Springer Medizin erstellt, geprüft und nachbearbeitet wurde.
Quelle: Borchers M. Pruritus und die Folgen bei Dialyse nicht unterschätzen. SpringerMedizin.de
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