Zum Inhalt

Kardiologie trifft Rheumatologie

Zusammenfassung

Diese Arbeit basiert auf dem Vortrag „Kardiologie trifft Rheumatologie“, der im Rahmen der 35. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) in Garmisch-Partenkirchen gehalten wurde. Dabei werden die zentralen Schnittstellen zwischen der Rheumatologie und der Kardiologie dargestellt. Unter anderem wird das erhöhte Risiko für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen bei Patienten mit rheumatologischen Grunderkrankungen diskutiert. Darüber hinaus werden kardiologische Komplikationen und deren Prävalenz bei pädiatrischen Kollagenosen sowie die Herausforderungen der Bildgebung der Koronararterien beim Kawasaki-Syndrom thematisiert.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen beiden Fachdisziplinen wird anhand von drei Fallberichten illustriert. Dabei werden auch aktuelle Entwicklungen betont, insbesondere der Einsatz von Biologika bei inflammatorischen kardiologischen Erkrankungen sowie die Anwendung der kardialen Kernspintomographie (Herz-MRT) zur Darstellung myokardialer und perikardialer Entzündungen.
Im ersten Fall wird die Pathophysiologie sowie das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei idiopathischer, rezidivierender Perikarditis erörtert. Der zweite Fallbericht beschreibt eine Perimyokarditis im Rahmen der Erstmanifestation einer juvenilen Dermatomyositis. Hierbei werden potenziell klinisch relevante Konsequenzen wie Rhythmusstörungen und die Entwicklung einer Kardiomyopathie infolge einer subklinischen Perimyokarditis diskutiert. Gleichzeitig wird die zentrale Rolle des Herz-MRTs verdeutlicht. Im letzten Fall werden die Fallgruben der echokardiographischen Darstellung der Koronararterien aufgezeigt. In allen Fällen wird die Bedeutung einer direkten und offenen Kommunikation zwischen Kardiologie und Rheumatologie betont.
Titel
Kardiologie trifft Rheumatologie
Verfasst von
Dr. med. Kristina Rücklova, Ph.D.
Anton Hospach
Publikationsdatum
26.01.2026
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
rheuma plus
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-025-00941-1
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Krebsrisiko nach assistierter Reproduktion weitgehend unverändert

Eine australische Studie hat die Krebsinzidenz bei Frauen nach medizinisch assistierter Reproduktion (MAR) untersucht. Insgesamt entspricht das Risiko dem der Allgemeinbevölkerung, einzelne Tumorarten treten jedoch häufiger oder seltener auf.

Wünsche älterer Krebskranker finden offenbar wenig Gehör

In einer US-Studie mit unheilbaren Krebspatientinnen und -patienten gaben die meisten einer bestmöglichen Lebensqualität den Vorzug vor längerem Überleben. Auf diesen Wunsch wurde in der Praxis jedoch nicht erkennbar eingegangen.

Gestationsdiabetes: Weniger adipöse Kinder dank rascher Blutzuckereinstellung?

Kinder von Müttern mit Gestationsdiabetes entwickeln später deutlich häufiger Adipositas. Doch eine US‑Studie zeigt, dass eine frühe und stabile Blutzuckereinstellung der Schwangeren das Risiko für kindliche Adipositas mindern kann. 

Dosierung von Irinotecan vom Metabolismus abhängig machen

Krebskranke, die Irinotecan schlecht verstoffwechseln, haben ein erhöhtes Risiko für schwere toxische Nebenwirkungen. Eine reduzierte Dosis kann davor schützen. Ob dies die Überlebenschancen beeinträchtigt, haben niederländische Medizinerinnen und Mediziner überprüft.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Hormonelle Behandlung zur ovariellen Stimulation/© Suzi Media / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Frau mit Tabletten in der Hand/© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau misst Blutzucker per App und Glukosesensor/© AndreyPopov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Infusion/© georgeoprea9 / Getty Images / iStock