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Endoprothetische Grenzfälle in der Kinder- und Jugendrheumatologie

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Zusammenfassung

Die Schultergelenkbeteiligung bei der juvenilen idiopathischen Arthritis ist häufig, manifestiert sich jedoch klinisch erst spät. Zunächst ist ein Gelenkerhalt über eine suffiziente medikamentöse Therapie und arthroskopische Synovialektomie so lange wie möglich anzustreben. Bei trotzdem eingetretener definitiver Gelenkdestruktion stehen die Hemiarthroplastik sowie die anatomische und inverse Schultergelenkendoprothetik zur Verfügung. Die Hemiarthroplastik kann zwar eine Schmerzlinderung bewirken und war lange Goldstandard, bleibt jedoch der Totalendoprothese hinsichtlich Schmerzreduktion, Verbesserung des Bewegungsumfanges sowie Standzeit unterlegen. Die inverse Schulterendoprothetik findet auch beim jungen Rheumatiker Anwendung, insbesondere bei Rotatorenmanschettenmitbeteiligung. Eine metaphysäre Verankerung und modulare Prothesenmodelle machen diese auch hinsichtlich zwangsläufig auftretender Revisionen attraktiv.
Titel
Endoprothetische Grenzfälle in der Kinder- und Jugendrheumatologie
Verfasst von
Dr. med. Kathrin Ritter
Martin Arbogast
Publikationsdatum
04.04.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 5/2025
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-025-01639-7
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