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Ein 77-jähriger, bisher leistungsfähiger Patient (190 cm, 105 kg, Body-Mass-Index 29,1 kg/m2) wird mit dem Notarzt in die zentrale Notaufnahme bei ST-Hebungsinfarkt (STEMI) der Vorderwand gebracht. Es erfolgte keine EKG-Übertragung und keine telefonische Ankündigung des Patienten. Im EKG zeigt sich eine ST-Hebung im Vorderwandbereich sowie eine Bradyarrhythmie mit Schädigung des rechten Tawara-Schenkels mit neu aufgetretenem atypischen Rechtsschenkelblock mit Notch im aufsteigenden R sowie eine Kammerfrequenz von 35–40 Schlägen pro Minute (siehe Abb. 1 und Abb. 2). Dieser EKG- Befund spricht für einen ausgedehnten Infarkt mit Schädigung des rechten Tawara-Schenkels bei ausgeprägter Ischämie bzw. Nekrose und somit für eine schlechte Prognose.
Abb. 1a,b
: Zwölf-Kanal-EKG mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI) der Vorderwand: Vorhofflimmern mit bradykarder Kammerfrequenz 35/min, überdrehter Linkstyp, Q-Zacken in V1 und V2, ST-Hebung in V2, V3, V4 (blauer Pfeil in 1b), Notch im aufsteigendem R (roter Pfeil in 1b).
: 12- Kanal-EKG zwei Jahre vor dem ST-Hebungsinfarkt: Vorhofflimmern, Kammerfrequenz 84/min, überdrehter Linkstyp, zögerliche R-Progression, Zeichen der Vorderwand-Schädigung. Differenzialdiagnostisch: Hypertrophie bzw. Adipositas.
Eine verminderte Herzratenvariabilität trägt bei Menschen mit Atherosklerose möglicherweise zur Entstehung von Risiko-Plaques bei. Hinweise dafür liefert eine Studie aus Shanghai, in der Ergebnisse von Langzeit-EKGs mit Plaque-Charakteristika im Koronar-CT und der kardiovaskulären Ereignisrate zusammengeführt wurden.
Wann sollte man in der Hausarztpraxis an eine chronische Nierenkrankheit (CKD) denken – und warum sagt die eGFR allein wenig über den Nierenzustand aus? Mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot sprechen wir über die wichtigsten Parameter zur Risikoeinschätzung, aktuelle Studien und ein pragmatisches Vorgehen im Praxisalltag. Eine Podcast-Folge für alle, die CKD schnell und sicher einordnen möchten.
Ein aktuelles systematisches Review mit Metaanalyse vergleicht bei Herzstillstand außerhalb der Klinik den intraossären mit dem intravenösen Erstzugang. Ein Vorteil für die intraossäre Strategie ließ sich dabei nicht belegen.
6-Jahres- und erste 7-Jahres-Daten der Evolut-Low-Risk-Studie deuten etwas überraschend darauf hin, dass der Re-Interventionsbedarf nach einer Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) über die Zeit im Vergleich mit einem herzchirurgischen Vorgehen zunimmt. Bzgl. des Risikos für Tod oder schweren Schlaganfall schneiden beide Verfahren dagegen weiter vergleichbar ab.
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