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Die Kardiologie

Chancen und Grenzen neuer Formen der Device-basierten Rhythmustherapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Device-basierte Rhythmustherapie ist zentraler Bestandteil der Therapie von brady- und tachykarden Rhythmusstörungen sowie neben der medikamentösen Therapie eine Säule der Herzinsuffizienztherapie. Sie umfasst Schrittmacher (SM), implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) und die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT). Die Entwicklung von sondenlosen Schrittmachern („leadless pacer“ [LLP]) und extrakardialen Defibrillatoren in Form des subkutanen und des extravaskulären ICDs (S-ICD, EV-ICD) hat zur Reduktion von Device-assoziierten Komplikationen geführt und entwickelt sich weiter. Neue physiologische Stimulationsverfahren (z. B. „His bundle pacing“ und „left bundle branch area pacing“ [LBBAP]) ermöglichen eine physiologischere Alternative zur klassischen CRT und verringern das Risiko für schrittmacherinduzierte Kardiomyopathien. Eine sorgfältige Indikationsstellung und die Wahl der optimalen Technologie für Patient:innen sind entscheidend für den Therapieerfolg.
Titel
Chancen und Grenzen neuer Formen der Device-basierten Rhythmustherapie
Verfasst von
Egzon Veliqi
Arian Sultan
Stephan Willems
Julia Vogler
Publikationsdatum
21.01.2026
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