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19.01.2017 | CME | Ausgabe 1/2017

Herz 1/2017

Kardiales Remodelling nach Myokardinfarkt

Update für die klinische Praxis

Zeitschrift:
Herz > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. G. Ertl, S. Brenner, C. E. Angermann

Zusammenfassung

Die Herzinsuffizienz ist eine führende Todesursache und häufigster Anlass für Hospitalisierungen in Deutschland, obwohl die therapeutischen Möglichkeiten v. a. bei reduzierter Pumpfunktion in den letzten Jahren erheblich zugenommen haben. Meist wird, bevor sich eine Herzinsuffizienz auch klinisch manifestiert, eine Phase des kardialen Remodellings durchlaufen. Remodelling wurde ursprünglich morphologisch und mechanisch definiert, vollzieht sich allerdings auch auf zellulärer und molekularer Ebene. So sind Heilungsvorgänge nach einem akuten Myokardinfarkt geprägt von Inflammation, zellulärer Migration und Narbenbildung. Das kardiale Remodelling wird zudem von systemischen Anpassungsvorgängen begleitet. Ein primäres Ziel der Therapie sollte daher sein, das Remodelling zu verhindern. Wichtig sind hierfür die möglichst schnelle Diagnostik und Therapieeinleitung. Frühzeitige Reperfusionstherapie limitiert die Infarktgröße und trägt dazu bei, die linksventrikuläre Pumpfunktion zu erhalten. Als medikamentöse Standardtherapie sind nach Myokardinfarkt Angiotensinkonversionshemmer, Angiotensin-1-Rezeptor-Blocker und Betablocker etabliert. Auch Mineralokortikoidrezeptorantagonisten zeigen günstige Wirkungen. Spezifische Medikamente, die darauf abzielen, schon in die Heilung des Infarkts einzugreifen, sind in Entwicklung.

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