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Kardiogener Schock und Stellenwert der temporären mechanischen Kreislaufunterstützung

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Zusammenfassung

Der kardiogene Schock ist weiterhin mit hoher Letalität verbunden. In konventionell therapierefraktären Situationen können Systeme zur temporären mechanischen Kreislaufunterstützung („temporary mechanical circulatory support“, tMCS) eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich in Art und Ausmaß der kardiozirkulatorischen sowie der Option einer zusätzlichen pulmonalen Unterstützung. Die Evidenz ist teils noch limitiert. Essenziell ist eine patientenspezifische tMCS-Therapie unter Berücksichtigung des individuellen kardiopulmonalen Bedarfs sowie der Abwägung von Invasivität und Komplikationsrisiko. Logistische und zentrumsbezogene Faktoren sind ebenfalls von Bedeutung. Der Einsatz von tMCS-Systemen erfordert ein hohes Maß an interdisziplinärer Expertise bezüglich der Implantation und des nachfolgenden Therapieprozesses. Überlegungen zu Behandlungszentren oder -netzwerken werden in der Zukunft erforderlich sein.
Titel
Kardiogener Schock und Stellenwert der temporären mechanischen Kreislaufunterstützung
Verfasst von
Anne K. E. Brüning
Prof. Dr. med. René Schramm, PhD
Anna L. Rogge
Prof. Dr. med. Henrik Fox
Markus Rudloff
Prof. Dr. med. Angelika Costard-Jäckle
Alexey Moiseev
PD Dr. med. Sebastian V. Rojas-Hernandez
Dr. med. Hendrik Bante
Dr. med. Arseniy Goncharov
Dr. med. Thomas Kirschning
Prof. Dr. med. Volker Rudolph
Dr. med. Michiel Morshuis
Prof. Dr. med. Jan F. Gummert
PD Dr. med. Sabina P. W. Günther
Publikationsdatum
22.01.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277
DOI
https://doi.org/10.1007/s00398-025-00751-9
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