Die kardiologische Weiterbildung steht vor Herausforderungen wie der Verschiebung von stationären zu ambulanten Behandlungen, der Digitalisierung mit möglicherweise Abnahme von Untersuchungszahlen und begrenzter Diagnostikverfügbarkeit. Konflikte zwischen breiter internistischer Ausbildung und früher Spezialisierung sowie fehlende flexible Arbeitszeitmodelle und Integrationsprogramme für ausländische Fachkräfte erschweren die Ausbildungsorganisation und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um die Attraktivität der Kardiologie zu sichern, sind gezielte Maßnahmen und Tipps, wie in diesem Positionspapier zusammengefasst, zur Bewältigung dieser Herausforderungen entscheidend. Dazu gehören die sorgfältige Auswahl der Weiterbildungsstätte, regelmäßige Mentoren- und Mitarbeitergespräche sowie Networking, Mentoring und Supervision zur Verbesserung der Ausbildungsqualität. Flexible Weiterbildungspfade, Förderung von Geschlechter- und Familiengerechtigkeit sowie die Integration von Forschung, aber auch digitaler Technologien sind weitere wichtige Aspekte für eine zukünftig weiterhin erfolgreiche Weiterbildung in der Kardiologie und damit Sicherung deren Attraktivität als medizinisches Fachgebiet.