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Kardiologie Kardiologische Notfälle

Kardiologische Notfälle

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Primäre und sekundäre Prävention des plötzlichen Herztodes

Der plötzliche Herztod (PHT) zählt trotz erheblicher Fortschritte der modernen kardiovaskulären Medizin weiterhin zu den führenden Ursachen der kardiovaskulären Mortalität. Während die Indikation zur Implantation eines implantierbaren …

Update zur hypertrophen Kardiomyopathie

Der Begriff „hypertrophe Kardiomyopathie“ (HCM) umfasst im europäischen Raum sowohl die primäre, genetisch bedingte als auch sekundäre, erworbene Formen. Bei echokardiographisch gesicherter Wandverdickung der linken Herzkammer ohne klaren Bezug zu …

ERC-Reanimationsleitlinien 2025 – das ist neu, das ist wichtig

Beim Thema Reanimation ist es entscheidend, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Jede Neuerung kann im Ernstfall den Unterschied machen. Leitlinien bilden dabei die Grundlage für sicheres und evidenzbasiertes Handeln in Akutsituationen. Sie …

Neue Reanimationsleitlinien: Was ist in der Pädiatrie wichtig?

Am 22. Oktober 2025 hat der European Resuscitation Council die neuen Leitlinien zur Wiederbelebung veröffentlicht. Neu ist darin vor allem die Umsetzung aktueller internationaler Empfehlungen zur Verbesserung der innerklinischen Notfallversorgung.

Takotsubo-Syndrom: Kann die Grundlagenwissenschaft helfen?

Das Takotsubo-Syndrom (TTS) ist eine Stress-assoziierte akute Herzinsuffizienz, die mit dem klinischen Bild eines akuten Myokardinfarkts einhergeht. Man vermutet, dass erhöhte Katecholaminspiegel in der Pathogenese eine zentrale Rolle spielen.

Management von Fettstoffwechselstörungen – DGK-Kommentar zu den Leitlinien der ESC/EAS (2025)

Das Focused Update 2025 der Leitlinie zum Management der Dyslipidämie der European Society of Cardiology (ESC) und der European Atherosclerosis Society (EAS) gibt neue Empfehlungen für die Risikoklassifikation basierend auf SCORE2 und SCORE2-OP.

Ungeklärte Synkopen und das angeborene Long-QT-Syndrom

Allein in Deutschland erleiden jährlich etwa 2.000 Menschen < 40 Jahre einen unerwarteten plötzlichen Herztod [1], meist aufgrund eines erblichen Arrhythmiesyndroms wie dem Long-QT-Syndrom [2]. Dieses zeigt sich nicht nur als plötzlicher Herztod …

Ablation ventrikulärer Tachykardien

Anhaltende ventrikuläre Tachykardien (VT) sind potenziell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit hoher klinischer und prognostischer Relevanz. Sie treten sowohl idiopathisch bei strukturell normalem Herzen als auch im Rahmen ischämischer und …

Diabetes mellitus und Herz

Patienten mit Diabetes mellitus haben ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen mit ihren Folgeerscheinungen akuter Myokardinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärer Tod. So verliert z. B. auch gegenwärtig ein …

Regressionsanalyse zur Berechnung des ROSC-Zeitpunkts – eine Machbarkeitsstudie

Das Wiedereinsetzen eines Spontankreislaufs bei der präklinischen Reanimation unterliegt einer Wahrscheinlichkeit, die bedingt ist durch Patientencharakteristika, die Reanimationsumstände, das Ineinandergreifen der Rettungskettenglieder und …

Stellenwert der Computertomographie-basierten Angiographie der Koronararterien (koronare CT-Angiographie) für die Kardiologie und Herzchirurgie 2026

Die koronare CT-Angiographie (koronare CTA) bietet eine hohe diagnostische Genauigkeit zum Nachweis oder Ausschluss obstruktiver Stenosen bei Patienten mit niedriger bis mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit. Die diagnostische Genauigkeit hängt …

Kardiogener Schock und Stellenwert der temporären mechanischen Kreislaufunterstützung

Der kardiogene Schock ist weiterhin mit hoher Letalität verbunden. In konventionell therapierefraktären Situationen können Systeme zur temporären mechanischen Kreislaufunterstützung („temporary mechanical circulatory support“, tMCS) eingesetzt …

Therapiezielgespräch und Vorsorgeplanung in der Notaufnahme

Unter dem hohen Zeitdruck einer Notaufnahme hilft es, ein Therapiezielgespräch in vier Phasen zu teilen: Fundament – Fragen – Fakten – Fazit. Bereits fünf bis zehn Minuten können so ausreichen, um die Therapieziele im Einklang mit der medizinischen Indikation und dem individuellen Willen frühzeitig festzulegen, wie diese CME-Fortbildung praxisnah zeigt.

Update Notfallmedizin

Die neuen Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) knüpfen an Bewährtes an, enthalten jedoch auch einige gut umsetzbare Neuerungen für die klinische Praxis. Die vier Grundpfeiler des Advanced Life Support (ALS) – hochqualitative …

Aktualisierte Empfehlungen zur Postreanimationstherapie

Der Therapieerfolg beim Postreanimationssyndrom ist vermutlich nur durch ein multimodales, zeitlich abgestimmtes Vorgehen erreichbar. Neue Studien liefern aktuelle Handlungsempfehlungen zu Temperaturmanagement, Beatmung, Hämodynamik, koronarer Diagnostik, ECMO und Prognosestellung. Die Rolle spezialisierter Cardiac-arrest-Zentren wird gestärkt.

Das Cardiac Arrest Receiving Team nach dem Freiburger Modell

Die Ursachen für einen außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand („out-of-hospital cardiac arrest“; OHCA) sind vielfältig und lassen sich grob in kardiale und nicht kardiale Ursachen unterscheiden. Trotz erfolgreicher Reanimation („cardiopulmonary …

Die neuen European-Resuscitation-Council (ERC)-Leitlinien 2025 – die wichtigsten Änderungen im Überblick; die ersten 3 bis 5 Minuten sind entscheidend

Im Oktober 2025 wurden die neuen Reanimationsleitlinien des European Resuscitation Council (ERC) veröffentlicht. Das Update betont im Kapitel Erweiterte Reanimationsmaßnahmen für Erwachsene (Advanced Life Support, ALS) Themen wie effiziente …

Diagnostik und Therapie des chronischen Koronarsyndroms

Das Management des chronischen Koronarsyndroms (CCS) in der hausärztlichen Praxis umfasst die Diagnose anhand von Symptomen und Risikofaktoren, die Motivation zu Lebensstiländerungen wie Rauchstopp und körperlicher Aktivität, die medikamentöse …

Doppelte Defibrillation rettet den Rhythmus

Das vor der Herzkatheteruntersuchung durchgeführte orientierende transthorakale Echokardiogramm zeigt eine deutliche Myokardhypertrophie, eine stehende Vorderwand und Seitenwand, eine Akinesie der gesamten Apexregion, gute Kontraktionen im basalen …

Pathophysiologie der Postreanimationserkrankung

Die Postreanimationserkrankung ist charakterisiert durch die Komponenten 1. hypoxisch-ischämische Hirnschädigung, 2. myokardiale Dysfunktion, 3. systemische Ischämie/Reperfusionsantwort und 4. die dem Herz-Kreislauf-Stillstand zugrunde liegende …

Warum Frauen dazu neigen, ihr Herz-Kreislauf-Risiko zu unterschätzen

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen auch bei Frauen die häufigste Todesursache dar. Sie sind also keine „Männerkrankheiten“. Frauen sind oft unzureichend über geschlechtsspezifische kardiovaskuläre Symptome informiert, zum Beispiel über die unterschiedlichen Symptome einer Angina pectoris. Dieser Beitrag zeigt, welche Unterschiede (über-)lebenswichtig sind.

EKG-Veränderungen bei jungen Sportskanonen – harmlos oder nicht?

  • EKG
  • Übersichtsartikel

Physiologische Anpassung oder Warnsignal? EKG-Veränderungen bei sportlich aktiven Kindern und Jugendlichen erfordern hohe diagnostische Expertise. Eine präzise Beurteilung entscheidet über sichere Sportteilnahme und die frühzeitige Erkennung relevanter Erkrankungen.

Der Deutsche Herzbericht – Update 2025

Der unter Federführung der Deutschen Herzstiftung erstellte Deutsche Herzbericht fasst jährlich die wichtigsten Entwicklungen in der Versorgung von Herzerkrankungen in Deutschland zusammen. Das aktuelle Update 2025 spiegelt die Zahlen aus dem …

Gemeinsame Stellungnahme zu Reanimationsabbruch und -verzicht

Wann sollte eine Reanimation beendet oder nicht durchgeführt werden? Um allen beteiligten Berufsgruppen eine Entscheidungshilfe in dieser schwierigen Frage zu bieten, haben Fachleute fünf Thesen formuliert. Eine gemeinsame Stellungnahme von GRC, DIVI, BAND, Sektion NIS – DGU, DGIIN, DGAI, DGINA und DGK.

Neurologische Prognose nach Herzstillstand und Reanimation

Nach zunächst erfolgreicher Reanimation mit Erreichen eines spontanen Rhythmus sind Patient:innen zumeist komatös und werden auf eine Intensivstation aufgenommen. Das Gehirn ist besonders vulnerabel für Schädigungen unter globaler Ischämie bzw.

Auch orales Semaglutid ist kardioprotektiv

Die SOUL-Studie belegt erstmals, dass auch orales Semaglutid das kardiovaskuläre Risiko von Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer klaren Indikation für den Einsatz eines GLP-1-Rezeptor-Agonisten senken kann. © Olga Yastremska / …

Therapie der Herzinsuffizienz nach Dekompensation

Die frühzeitige Einleitung einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie bei akuter Herzinsuffizienz verbessert nachweislich die Prognose und das Überleben. Leitlinien empfehlen, die optimale medikamentöse Therapie schon im Krankenhaus zu …

Betablocker nach Myokardinfarkt ohne Herzinsuffizienz – Stellenwert in der Ära der koronaren Reperfusion

Die Einnahme eines Betablockers ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Therapie nach einem Myokardinfarkt. Die Studien, auf denen diese Therapieempfehlung beruhen, sind allerdings teilweise vor einem halben Jahrhundert durchgeführt worden.

Karotisstenose: Oft reicht die medikamentöse Therapie

Die randomisierte ECST-2-Studie liefert erstmals Evidenz dafür, dass bei Karotisstenosen mit niedrigem bis mittlerem Schlaganfallrisiko eine alleinige medikamentöse Therapie ebenso wirksam ist wie die zusätzliche Revaskularisation – jedenfalls …

Kardiogener Schock durch Tachykardiomyopathie

Bei der Aufnahme weist der Patient einen stark reduzierten Allgemeinzustand auf. Seine Blutdruckwerte sind hypoton (107/74 mmHg) und er zeigt eine Tachykardie (125 Schläge pro Minute) mit unregelmäßigen Herzaktionen bei Vorhofflimmern. Die …

LDL-Cholesterin: Wie niedrig ist niedrig genug?

  • Zur Zeit gratis
  • Statine
  • CME-Artikel

Zwischen den Fachgesellschaften herrscht Uneinigkeit, in welcher Dosis Statine eingesetzt werden sollen – und ob ein bestimmter Zielwert für das Low Density Lipoprotein (LDL) angestrebt werden sollte. Dieser Artikel fasst die systematische Evidenzrecherche zusammen, die dem Lipidleitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) zugrunde liegt. 

CME: Diagnostik und Therapie des chronischen Koronarsyndroms

Das Management des chronischen Koronarsyndroms (CCS) in der hausärztlichen Praxis umfasst die Diagnose anhand von Symptomen und Risikofaktoren, die Motivation zu Lebensstiländerungen sowie die medikamentöse Therapie zur Symptomkontrolle. Im Fokus dieses CME-Kurses steht das Vorgehen nach den ESC-Leitlinien.

Akute Störungen des Kaliumhaushalts

Störungen der Kaliumhomöostase gehen mit einer erhöhten Mortalität einher. Insbesondere im Kollektiv der Notfall- und Intensivpatienten weisen sie eine hohe Prävalenz auf. Dabei können schwere Hyper- wie auch Hypokaliämien über Rhythmusstörungen …

Bewusstsein bei Reanimation – wie weiter bei dem 62-Jährigen?

Unter laufender Reanimation bewegt ein Mann plötzlich die Arme und scheint zuzubeißen – der Spontankreislauf allerdings fehlt nach wie vor. Die Rettungskräfte entscheiden sich zu Sedierung und Intubation; die Wiederbelebung wird fortgesetzt. Ein seltener Fall von „Cardiopulmonary Resuscitation-Induced Consciousness“ mit ausführlicher Diskussion.

Eintreffzeiten des Rettungsdienstes bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand – überlebensrelevante Unterschiede zwischen den Bundesländern in Deutschland

Der Behandlungserfolg bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand (Out-of-Hospital Cardiac Arrest, OHCA) ist in hohem Maße zeitabhängig. Studien aus Schweden, Dänemark, England und Deutschland zeigten bei Patienten mit OHCA einen signifikanten …

Prophylaktische ICD-Implantation rettet Leben

Am Aufnahmetag war der Patient im eigenen Wald mit Holzarbeiten beschäftigt, als er kurzzeitig Schwindel verspürte und anschließend bewusstlos wurde. Thorakale Schmerzen oder gar Herzrasen hatte der Patient nach eigenen Angaben nicht. Der …

Thrombozytenaggregationshemmung beim ischämischen Schlaganfall – ein Update

Weltweit ist der Schlaganfall eine häufige Ursache für den Tod und im Erwachsenenalter die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung [ 1 ]. Der ischämische Schlaganfall ist bei Weitem deutlich häufiger als der hämorrhagische, das gilt …

Antithrombotische Therapie für kardiologische Eingriffe bei Patienten mit Thrombozytopenie bei onkologischen Erkrankungen

Die antithrombotische Behandlung ist ein Grundpfeiler zur Verhinderung ischämischer Ereignisse in der interventionellen Kardiologie. Allerdings erhöht die antithrombotische Medikation das Risiko für Blutungen. Onkologische Erkrankungen gehen …

EKG-Veränderungen im Ausdauersport

  • EKG
  • Übersichtsartikel

Ein junger Radsportler stellt sich zur Vorsorgeuntersuchung des Weltradsportverbands vor. Sein EKG zeigt für das intensive aerobe Training typische Veränderungen ohne Krankheitswert. Wie kann man diese sicher erkennen?

CME: Telemedizin bei chronischer Herzinsuffizienz

„Doc-to-doc-Telekardiologie“ und „Doc-to-patient-Telekardiologie“, invasives und nichtinvasives Telemonitoring – dieser CME-Beitrag zeigt Ihnen die Formen und die Evidenz der Telemedizin bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) auf und informiert Sie darüber, wie das Telemonitoring leitliniengerecht angewendet wird.

Prognoseabschätzung bei Reanimation – Vergleich verfügbarer Scores

Der außerklinische nichttraumatische Herz-Kreislauf-Stillstand („out-of-hospital cardiac arrest“ [OHCA]) tritt bei über 18-Jährigen mit einer Inzidenz um 77/100.000 Einwohner auf und ist damit im Rettungsdienst häufig [ 29 ]. Dabei überleben nur …

Das Nationale Obduktionsnetzwerk nach der COVID-19-Pandemie

Obduktionen zählen seit jeher zu den zentralen Instrumenten der Qualitätssicherung in der Medizin und haben ihren festen Platz im rechtsmedizinischen Alltag. Ihre Relevanz für die biomedizinische Forschung ist jedoch erst im Zuge der …

Howto FoCUS: Tipps zum fokussierten Herzultraschall im Notfall

Die fokussierte Sonographie des Herzens (FoCUS) ist integraler Teil der Notfallsonographie. Welche klinischen Fragestellungen können mittels FoCUS beantwortet werden? Welche Schallfenster und Schnittebenen sind relevant? Dieser Beitrag vermittelt die Grundlagen und beschreibt fünf typische Befundkonstellationen bei Schock.

Diagnostik bei kurzer Bewusstlosigkeit

Etwa jede zweite Person erlebt im Laufe ihres Lebens mindestens einmal einen kurzen Bewusstseinsverlust. Die Ursachen sind vielfältig und nicht immer leicht voneinander zu differenzieren. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale epileptischer Anfälle und vasovagaler Synkopen.

Zukunftsorientierte Weiterentwicklung einer „individualisierten“ kardiopulmonalen Reanimation

Um die Effektivität von Wiederbelebungsmaßnahmen und die Behandlungsergebnisse zu optimieren, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung der kardiopulmonalen Reanimation (CPR) notwendig. Dieser Übersichtsartikel diskutiert Erkenntnisse der …

Notärztliche Maßnahmen bei der Versorgung von Patient:innen mit akutem Koronarsyndrom

Die Versorgung von Patient:innen, die unter einem akuten Koronarsyndrom (ACS) leiden oder leiden könnten, stellt einen nicht unerheblichen Anteil der rettungsdienstlichen und notärztlichen Einsätze dar. Pro Jahr erkranken in Deutschland ca. 9,5 …

Molekulare Autopsie – postmortale genetische Diagnostik nach einem plötzlichen Herztod

Die Autopsierate ist weltweit und auch in Deutschland rückläufig. Ein erheblicher Anteil der Fälle eines plötzlichen Herztods („sudden cardiac death“ [SCD]) wird durch hereditäre arrhythmogene Erkrankungen verursacht, vor allem bei jungen …

Neue Empfehlungen: fokussierte transösophageale Echokardiographie in Akut- und Notfallmedizin

Voraussetzungen, Indikationen und Praxistipps: Ein neues Konsensuspapier gibt umfassende Empfehlungen zum Einsatz der fokussierten transösophagealen Echokardiographie (fTEE) in der klinischen Akut- und Notfallmedizin. Verfasst von der Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin der DGK in Kooperation mit der DGINA, DGIIN und DGIM.

Konsensuspapier zur fokussierten transösophagealen Echokardiographie (fTEE) in der Klinischen Akut- und Notfallmedizin

Die fokussierte transösophageale Echokardiographie (fTEE) wird neben der Intensivmedizin zunehmend auch in Notaufnahmen angewandt. Eine fTEE sollte nur im Rahmen der erweiterten kardiopulmonalen Reanimation oder im unklaren Schockgeschehen …

Konsensuspapier zur fokussierten transösophagealen Echokardiographie (fTEE) in der Klinischen Akut- und Notfallmedizin

Die fokussierte transösophageale Echokardiographie (fTEE) wird neben der Intensivmedizin zunehmend auch in Notaufnahmen angewandt. Eine fTEE sollte nur im Rahmen der erweiterten kardiopulmonalen Reanimation oder im unklaren Schockgeschehen …

Wie sinnvoll ist ein Präeklampsie-Screening im 3. Trimenon?

Präeklampsien treten mehrheitlich rund um den Geburtstermin auf – therapeutisch bleibt dann meist nur die Einleitung. Doch die Folgen reichen weit über die Entbindung hinaus: Das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombose steigt deutlich. Könnte ein gezieltes Screening im dritten Trimenon die Prognose verbessern?

VRONI: Früherkennung statt Herzinfarkt

In Deutschland leben über 300.000 Menschen mit familiärer Hypercholesterinämie (FH). Dabei handelt es sich um die häufigste genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die durch deutlich erhöhte LDL-Cholesterinwerte (LDL-C) bereits von Kindheit an …

CME: Herz aus dem Rhythmus – Präexzitation im Kindesalter

Akzessorische Leitungsbahnen sind die Hauptursache für supraventrikuläre Tachykardien im Kindesalter. Doch nicht bei allen Patientinnen und Patienten kann eine Präexzitation im EKG nachgewiesen werden, was fatale Folgen haben kann. Dieser CME-Beitrag gibt einen praxisnahen Überblick über Diagnostik, Risikobewertung und therapeutische Optionen.

Stellenwert des implantierbaren Kardioverter-Defibrillators bei Patienten mit linksventrikulärem Unterstützungssystem

In Tab. 1 sind die aktuellen Empfehlungen der Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC; [ 2 , 3 ]) zur ICD-Implantation nach ihrer Indikation zusammengefasst. Dementsprechend wird die ICD-Implantation weiterhin bei Patienten mit einer …

CME: Leichenschau prähospital richtig durchführen

Die Angaben auf der Todesbescheinigung können erhebliche Konsequenzen in den verschiedensten Rechtsgebieten haben. Voraussetzung für die korrekte Ausstellung der Todesbescheinigung ist eine sorgfältig durchgeführte äußere Leichenschau. Wie Sie dabei vorgehen – von der Todesfeststellung bis zur Kommunikation mit der Polizei.

Rückgang stationärer Behandlungsfälle nach der SARS-CoV-2-Pandemie – sind auch akute vaskuläre Krankheitsbilder betroffen?

Die während der SARS-CoV-2-Pandemie zum Teil deutlich rückläufigen Fallzahlen stationär behandelter Patienten lassen befürchten, dass auch akut lebensbedrohliche Erkrankungen nicht einer adäquaten Behandlung zugeführt wurden. Am Beispiel der …

Betablocker nach Herzinfarkt weiter sinnvoll

In Zeiten vor der myokardialen Reperfusion war der Einsatz von Betablockern nach einem akuten Koronarsyndrom mit einer Reduktion der Mortalität verbunden. Ob eine Langzeittherapie mit Betablockern nach unkompliziertem Myokardinfarkt auch heute …

Gegen den Patientenwillen reanimiert – die palliative Extubation im Rettungsdienst

Wird eine „do not resuscitate“-Anordnung erst nach Rückkehr des Spontankreislauf bekannt, kann das Dilemma für das Rettungsteam kaum größer sein. Ist es zulässig, die Therapie vor Ort zu beenden und ein Sterben im häuslichen Umfeld zu ermöglichen? Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen zur palliativen Extubation nach primär erfolgreicher Reanimation.

Kardiovaskuläre Sicherheit von Anti-CGRP-Antikörpern bei Älteren

Monoklonale Antikörper, die das Calcitonin Gene-Related Peptide oder dessen Rezeptor blockieren, bieten eine wirksame Migräneprophylaxe. Bei Ischämie verhindern sie jedoch, dass Arterien und Arteriolen sich weiten und Kollateralen sich öffnen. Eine Studie prüfte nun die Sicherheit dieser Antikörper bei älteren Menschen.

Never Events in Leitstellen

Als Teil der kritischen Infrastruktur sind Leitstellen besonders anfällig für sogenannte „Never Events“ – schwerwiegende, aber vermeidbare medizinische Zwischenfälle. Ein Beispiel: Das Nichterkennen eines Kreislaufstillstands aufgrund einer unvollständigen Notrufabfrage. Wer vorbeugen will, sollte über die technischen Aspekte hinaus denken.

CT-Angiographie der Koronararterien (Teil 2)

Technische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben es ermöglicht, die Koronararterien mit der Computertomographie (CT) nicht-invasiv detailliert darzustellen. Die koronare CT-Angiographie (koronare CTA) ermöglicht neben der Beschreibung der …

Das Postreanimationslungenödem (CRALE): Evaluation diagnostischer und therapeutischer Ansätze einer Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand (CA) ist eine der häufigsten Todesursachen in Europa, mit über 70.000 Fällen jährlich in Deutschland. Diese Studie untersucht diagnostische und therapeutische Ansätze für Lungenödeme in der …

Revaskularisation bei chronischem Koronarsyndrom: Wann sinnvoll?

Revascularization is a cornerstone therapy for chronic coronary syndrome. Evidence shows effective reduction in ischemia-related symptoms and a risk reduction of major cardiovascular events such as myocardial infarction. New data highlights …

Implementierung eines luftgestützten Konzepts zur extrakorporalen Reanimation (ECPR) für ausgewählte Patient:innen mit außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in ländlichen Regionen

Der außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (OHCA) ist nach wie vor mit einer sehr hohen Sterblichkeit assoziiert. Die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation (ECPR) stellt eine neue mögliche Therapieoption dar und findet zunehmend auch für …

Chronisches Koronarsyndrom: Wann und wie interventionell revaskularisieren?

Die Entscheidung zur Revaskularisation bei Patienten mit chronischem Koronarsyndrom ist deutlich komplexer als beim akuten Koronarsyndrom und basiert auf einer Vielzahl von Faktoren. Dieser Beitrag fasst die aktuellen Erkenntnisse aus der 2024 aktualisierten ESC-Leitlinie und den wichtigsten Studien zusammen.

EKG-Beurteilung im Rettungs- und Notarztdienst in Deutschland: Ergebnisse einer Querschnittsstudie

  • Open Access
  • EKG
  • Originalie

Das 12-Kanal-EKG ist ein wichtiges, einfaches und kostengünstiges Diagnostikum im Rettungsdienst, das zur Erkennung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und zur Überwachung der Vitalzeichen von Patient*innen eingesetzt wird. Für die …

Notfallmedizinische Betreuung am Spielfeldrand. Best-Practice-Beispiel zur UEFA-Fußballeuropameisterschaft der Herren 2024

Im Leistungs- und Mannschaftssport sind medizinische Notfälle häufig anzutreffen. Den Großteil bilden hierbei klassische Sportverletzungen ab, die üblicherweise von Sportmedizinern (MannschaftsärztInnen) versorgt werden. Darüber hinaus ist bei …

Blutdruckregulation außer Kontrolle

Ein 68-Jähriger wird fast täglich ohne Vorwarnung bewusstlos. Eine Langzeitblutdruckmessung macht deutlich: Die Barorezeptorfunktion des Mannes ist massiv gestört, immer wieder fällt der Blutdruck ab. Eine mögliche Ursache findet sich in der Anamnese: eine zurückliegende Tumortherapie könnte ihre Spuren hinterlassen haben.

Leistungsminderung bei Belastung – Ihre Diagnose?

  • EKG
  • Kasuistik

Ein 72-jähriger Patient mit langjähriger Hypertonie und Hypercholesterinämie stellte sich wegen zunehmender Belastungseinschränkung bei sportlichen Aktivitäten vor. Typische pektanginöse Beschwerden wurden verneint. Was war die Ursache?

Maschinelles Lernen zur Identifikation pathologischer Myokardregionen: ein innovativer Ansatz für die digitale Pathologie

Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) finden zunehmend Anwendung in der Analyse histologischer Proben, insbesondere in der Tumorpathologie, jedoch sind Erfahrungen mit Herzgewebe begrenzt. In einer Proof-of-concept Studie zur …

Genetik der Kardiomyopathien und Arrhythmien – Risikobeurteilung und Therapieperspektive

Im Feld der Kardiomyopathien und Ionenkanalerkrankungen nimmt die genetische Diagnostik einen immer größeren Stellenwert ein. So können Mediziner die genetische Diagnostik heute zur effektiven Diagnosefindung und -bestätigung …

Lawinenrettung 2024 – aktuelle Empfehlungen

Lawinenunfälle, in die Wintersportler verwickelt sind, haben deutlich zugenommen; die Zahl der Toten in Europa ist durch bessere Prävention und Rettung stabil. Lawinenunfälle sind in Gebirgsregionen häufig; jährlich gibt es in Europa etwa 100 …

Charakterisierung der Patienten mit Synkope in der Notaufnahme – Nebendiagnosen und Laborparameter bei stationärer und ambulanter Versorgung

Insgesamt 1391 Patienten stellten sich in den Jahren 2019–2022 in der Notaufnahme des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München mit der Hauptdiagnose Synkope vor. In dieser Studie wurden diejenigen Patienten analysiert, die …

Positionspapier zum Post-COVID-Syndrom

Das Post-COVID-Syndrom (PCS) definiert sich durch lang anhaltende (> 12 Wochen) Symptome nach einer SARS-CoV-2(„severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“)-Infektion, die durch keine andere Erkrankung erklärbar sind. Das PCS wird …

Colchicin – Phönix aus der Asche

Colchicin ist ein entzündungshemmender pflanzlicher Arzneistoff mit einer jahrtausendealten Geschichte. Es wird seit jeher erfolgreich in der Akuttherapie und Prophylaxe der Gicht eingesetzt und konnte sich einen festen Platz im pharmakologischen …

Extrakorporale Organunterstützung als Überbrückungsstrategie zur Ermöglichung einer Organspende – eine Kasuistik mit Literaturübersicht

Wir berichten über den Fall eines jungen Patienten mit schwerem hypoxischem Hirnschaden nach Kreislaufstillstand, der zum irreversiblen Hirnfunktionsausfall (IHA) führte. Dem dokumentierten Patientenwillen entsprechend wurde die …

Auf Herz und Nieren behandeln

Wenn es besonders gründlich sein soll, dann wird „auf Herz und Nieren geprüft“ – zumindest umgangssprachlich, denn früher galten Herz und Nieren als Zentren der Lebenskraft. In der Realität wird nach Nierenerkrankungen wenig systematisch gesucht.

Addendum zu den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung für Chest Pain Units. Update 2020

Im Jahr 2008 hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) [ 1 ] erstmals Kriterien für Chest Pain Units (CPUs) publiziert und im Jahr 2015 und 2020 aktualisiert [ 2 – 4 ].

Management des akuten Koronarsyndroms

Die koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Das akute Koronarsyndrom („acute coronary syndrome“, ACS) mit dem Spektrum von der instabilen Angina pectoris hin zum Myokardinfarkt ohne und mit ST-Strecken-Hebung …

So geht's – transösophageale Echokardiographie im Schockraum

Im Schockraum zeigt die transösophageale Echokardiographie ihr volles Potential. Wichtigstes Anwendungsgebiet ist die bettseitige Diagnostik bei kritisch Kranken mit unklarer Hypotension bzw. Herz-Kreislauf-Stillstand. Das Verfahren gilt als sicher, schnell erlernbar und der transthorakalen Variante in einigen Aspekten sogar überlegen. Voraussetzung: Die Expertise passt.

Indikationsstellung für angiographische Verfahren bei akutem Koronarsyndrom, Lungenarterienembolie und Herz-Kreislauf-Stillstand

Die angiographische Diagnostik und interventionelle Therapie stellt einen zentralen Schritt im Versorgungsprozess kardiovaskulärer Notfälle dar. Für Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner ist es essenziell, die Kriterien zu kennen, nach denen …

Psychische Belastung von Ersthelfenden eines Smartphone-basierten Ersthelferalarmierungssystems

Die flächendeckende Verfügbarkeit Smartphone-basierter Ersthelferalarmierungssysteme war zuletzt Gegenstand vermehrter medialer und politischer Diskussionen. Dass die Vorhaltung derartiger Alarmierungssysteme den Stand von Wissenschaft und Technik …

Reanimation nach Energy-Drink-Konsum

Nach dem Fußballtraining löscht ein 28-Jähriger seinen Durst mit drei Dosen eines Energy-Drinks. 30 min später sinkt er nach Luft ringend in sich zusammen, muss kurz darauf reanimiert und intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Fall von Koffeinintoxikation bei einem zuvor fast koffeinnaiven Patienten? Die kardiologische Diagnostik weist noch auf etwas anderes hin.

Todesursache: Medikamenteninduzierte Verlängerung des QT-Intervalls

Einige Arzneistoffe rufen als unerwünschte Nebenwirkung Unregelmäßigkeiten bei der Herzaktion hervor. Bei kardialen Vorerkrankungen und gleichzeitiger Anwendung mehrerer dieser Präparate droht ein potentiell tödlicher Verlauf. Eine rechtsmedizinische Auswertung untersuchte, welche QT-verlängernden Medikamente in toxikologischen Untersuchungen nachgewiesen wurden.

Periphere extrakorporale Membranoxygenierung in der perioperativen Medizin

In den letzten Jahren haben sich die Zahlen von Patienten, die mit einer extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) aufgrund einer schweren respiratorischen Insuffizienz oder eines kardiogenen Schocks auf Intensivstationen behandelt werden, stetig …

Lebensqualität von Langzeitüberlebenden nach außerklinischer Reanimation

Laut den aktuellen Leitlinien des „European Resuscitation Council“ (ERC-Guidelines) aus dem Jahr 2021 stellt der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand (HKS) die dritthäufigste Todesursache in Europa dar [ 4 , 5 ].

Wenn jede Sekunde zählt: Leben retten per App

Das System "Region der Lebensretter" alarmiert Ersthelfende schneller denn je. Ein neues Update verkürzt die Eintreffzeit im Schnitt um fast zwei Minuten. Was die App genau kann, warum ihre Weiterentwicklung Leben rettet und wo noch Luft nach oben ist, zeigt eine aktuelle Studie aus Freiburg.

Schwerste Intoxikation mit Eibengift überlebt

Starkes Unwohlsein und Bauchkrämpfe sind die ersten Beschwerden, nachdem ein 22-Jähriger einen Sud aus den Nadeln der Eibe in suizidaler Absicht getrunken hat. Kurz darauf muss der junge Mann bereits reanimiert werden. Maligne Herzrhythmusstörungen  sind das Leitsymptom bei schweren Eibenvergiftungen – das Überleben setzt eine hochspezialisierte Akuttherapie voraus.

Videotelefonie in Notrufzentralen – Erfahrungen zwei Jahre nach Einführung bei der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation

Die inzwischen weite Verbreitung von Smartphones mit hochwertigen Kameras und die nun fast flächendeckend sehr gute Netzabdeckung machen den Einsatz der Videotelefonie für Rettungsleitstellen (in der Schweiz „Notrufzentralen“ genannt) interessant.

Gliflozine verbessern nach Myokardinfarkt nicht die Prognose

In einer Studie wurde der Einsatz des SGLT2-Hemmers Empagliflozin bei Patientinnen und Patienten in der Nachsorge eines akuten Myokardinfarkts untersucht. Wie zuvor schon Dapagliflozin konnte keine Verbesserung der Herz-Kreislauf-Endpunkte …

Schock: Algorithmus für die Erstversorgung

Wie gehen Sie beim Leitsymptom Schock nach Advanced Critical Illness Life Support (ACiLS) vor? Schritt-für-Schritt leitet Sie dieser Beitrag durch den (PR_E-)AUD2IT-Basisalgorithmus. Die Erstversorgung kritisch Kranker wird darin in acht Elemente unterteilt, unterbrochen durch drei Team-Time-out-Elemente zur strukturierten Kommunikation.

Funktionelles hämodynamisches Monitoring – so geht's

Die Kernfragen beim erweiterten hämodynamischen Monitoring auf der Intensivstation lauten: Volumen – ja oder nein? Wenn ja: wie viel Volumen und über welchen Zeitraum? Und welche Rolle spielt dieses intensivierte Monitoring in der Steuerung der Therapie generell? Indikationen, Zielparameter und Verfahren werden hier vorgestellt.

Vaskuläre Komplikationen unter venoarterieller extrakorporaler Membranoxygenierung

Im Verlauf einer vaECMO-Therapie erleiden 10–40(–60) Prozent der Patienten mindestens eine Gefäßkomplikation. Hierzu zählen unter anderem Blutungen, direkte Gefäßtraumen und die akute Extremitätenischämie. Das Management dieser Komplikationen ist …

ESC-Leitlinie 2023 zum akuten Koronarsyndrom – für Sie kommentiert

Die aktuelle ESC-Leitlinie zum akuten Koronarsyndrom beschreibt das ACS als ein Krankheitsspektrum und fasst daher erstmals die Empfehlungen zum Management von Patienten und Patientinnen mit ST-Hebungsinfarkt und Nicht-ST-Hebungs-ACS in einer Leitlinie zusammen. 

Neu im Fachgebiet Kardiologie

Vor der TAVI erst noch eine PCI?

Relevante Koronarstenosen vor einer Transkatheter-Aortenklappen-Intervention (TAVI) interventionell statt rein medikamentös zu behandeln, bietet Registerdaten zufolge einen überschaubaren klinischen Nutzen zum Preis eines erhöhten Blutungsrisikos.

Plaques bei Frauen lassen kardiovaskuläres Risiko schon früh steigen

Frauen mit stabiler Angina pectoris haben zwar in der Regel seltener und auch weniger ausgedehnte koronare Plaques als Männer; dafür steigt bei ihnen das kardiovaskuläre Risiko bereits bei geringerer Plaquebelastung deutlich an, und zwar viel steiler als bei Männern.

GI-Blutung bei kardiovaskulärer Erkrankung: Wie geht es weiter?

Gastrointestinale Blutungen erhöhen die Mortalität von kardiovaskulär Erkrankten. Nach den Ergebnissen einer prospektiven Studie sind sie aber kein Grund, für längere Zeit auf Antithrombotika zu verzichten – im Gegenteil.

Beratung zu körperlichem Training kommt oft zu kurz

Bei einer Haushaltsbefragung in Deutschland gab nur gut ein Drittel der KHK-Patienten und -Patientinnen an, in der hausärztlichen Praxis umfassend zu körperlichem Training beraten worden zu sein. In manchen Personengruppen scheint das Thema besonders selten zur Sprache zu kommen.

EKG Essentials: EKG befunden mit System

In diesem CME-Kurs können Sie Ihr Wissen zur EKG-Befundung anhand von zwölf Video-Tutorials auffrischen und 10 CME-Punkte sammeln.
Praxisnah, relevant und mit vielen Tipps & Tricks vom Profi.

Update Kardiologie

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Frau hält sich die Hand an die Brust/© Jelena Stanojkovic / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Menschen bei einer Laufveranstaltung/© TeamDaf / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Übergewichtiger Patient im Krankenhaus /© Halfpoint / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Herzkatheter und Stent/© mehmet/stock.adobe.com Symbolbild mit Fotomodell), Koronarangiogramm: Koronare Arterienerkrankung./© Pitchy / stock.adobe.com, Mann wird im Krankenwagen notfallmäßig versorgt/© Kzenon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Notfallrucksack im Rettungsdienst/© benjaminnolte / Stock.adobe.com, Älterer Mann schaut kritisch auf Tabletten/© Mediteraneo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin spricht mit Patienten/© Robert Kneschke / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Extrakorporale Membranoxygenierung auf Intensivstation/© sudok1 / stock.adobe.com, Blutdruckmessung bei einem Mann/© Halfpoint / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Person hält sich den Bauch/© anut21ng Stock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Extremitäten-EKG-Ableitungen/© Trappe H-J et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Reanimation/© (M) piola666 / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Search Icon, Patientin und Arzt im Gespräch/© Guillem de Balanzó / stock.adobe.com, Gastrointestinale Blutung/© Springer Medizin, Mann beim Rehasport unterstützt von einer Frau/© Robert Kneschke / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), EKG befunden mit System - EKG Essential/© Springer Medizin Verlag GmbH