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Nicht immer ist die Ursache eines plötzlichen Todes offensichtlich – und manchmal hätten sorgfältigere Untersuchungen oder rechtzeitiges Handeln sogar Leben retten können. Ausschnitte aus dem Arbeitsalltag eines Rechtsmediziners zeigen, wie wichtig Obduktionen für die Aufklärung sein können.
Eine 61-jährige Verkäuferin mit gut eingestelltem Typ-1-Diabetes musste während der Arbeit den Notarzt rufen, weil ihr Herz "ratterte wie eine Nähmaschine", sie sich elend fühlte und die Luft knapp wurde. Kardiale Vorerkrankungen gab es keine. Was sehen Sie im EKG?
Postoperativ wird bei einem 72-jährigen Patienten – unter erschwertem Vorschieben – eine nasogastrale Ernährungssonde angelegt. Diese liegt mutmaßlich korrekt im Ösophagus. Dann jedoch steigen die Infektparameter.
Bei einem 57-jähriger Kraftfahrer, langjährig übergewichtig und Raucher, kommt es nach dem Beladen des LKWs zu Stechen im Brustkorb, Herzrasen und Luftnot. Weil sich sein Herz auch nach 30 Minuten nicht "beruhigt" hat, rufen seine Kollegen den Notarzt. Was erkennen Sie sofort im EKG – und was erst bei genauerem Hinsehen?
Drei Dinge sind schnell klar bei diesem Notruf an einem Sonntag im Januar: Die Frau hat einen Herzstillstand, nur der Ehemann ist vor Ort und in der Nähe ist kein Einsatzfahrzeug verfügbar. Gut eine halbe Stunde später kehrt der Spontankreislauf der jungen Frau zurück – dank Leitstelle, Ersthelfer-App, First Responder und Rettungskräften. Der präklinische Ablauf in Minuten.
Der zweijährige Patient gilt schon immer als „schlechter Esser“. Doch nun sind die Symptome alarmierend: Er wirkt abgeschlagen, hat keinen Appetit und in vier Wochen ein halbes Kilo Gewicht verloren. Dieser Fall verdeutlicht, wie wichtig eine differenzierte Diagnose bei Gedeihstörungen ist.
Ein 72‑jähriger Patient mit ausgeprägter Atherosklerose und Hypertonie stellte sich nach einer kürzlich durchgeführten Koronarangiographie mit Stentimplantation vor. Kurz nach dem Eingriff traten erstmals starke Schmerzen in den Zehen und eine bläuliche Verfärbung auf. Schuld war das Cholesterin – aber warum?
Ein 33-jähriger Patient stellt sich nach zweimaliger Synkope, begleitet von sekundenlanger Bewusstlosigkeit, in der kardiologischen Klinik vor. Anwesende beschrieben ein plötzliches „Zusammensacken“ mit kurzzeitigem „Zucken“. Die Diagnose ist eine echte Herausforderung – und die Ursache kann schnell lebensbedrohlich werden.
Eine 54-jährige Patientin wird luftgebunden unter der Voranmeldung „V. a. Aortendissektion, DD Myokardinfarkt, DD intrazerebrales Geschehen“ intubiert in die Notaufnahme transportiert. Der Verlauf zeigt, warum „STEMI mimics“ insbesondere bei untypischer Gesamtkonstellation an weitere lebensbedrohliche Differenzialdiagnosen denken lassen sollten.
Ein 56-jähriger Lagerist klagt bei seiner Vormittagsschicht plötzlich über starke, reißende Thoraxschmerzen, kalten Schweiß und Luftnot. Obgleich er mit der Arbeit sofort aufhört, werden die Schmerzen stärker und sind kaum auszuhalten („Vernichtungsschmerz“). Wie lautet Ihre Diagnose?
Einen Monat nach Implantation eines LAA(„left-atrial-appendage“)-Okkluders erleidet eine 65-Jährige plötzlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nach außerklinischer Reanimation verschlechtert sich der hämodynamische Zustand der Patientin im Schockraum dramatisch, trotz initial unauffälliger Echokardiographie. Die erneute eFAST-Sonographie zeigt den Grund dafür.
Ein 72-jähriger Patient mit langjähriger Hypertonie und Hypercholesterinämie stellte sich wegen zunehmender Belastungseinschränkung bei sportlichen Aktivitäten vor. Typische pektanginöse Beschwerden wurden verneint. Was war die Ursache?
Eine ältere Frau leidet tagelang unter zunehmender Atemnot, bis sie schließlich zum Notfall wird. Bereits präklinisch zeigen sich deutliche ST-Strecken-Hebungen, im Schockraum fällt ein lautes Systolikum auf, das Thorax-CT weist auf einen Kontrastmittelübertritt zwischen linkem und rechtem Ventrikel hin. Ihre Verdachtsdiagnose?
Bei Erstversorgung des 55-Jährigen zeigt sich eine ausgedehnte Aortendissektion Typ A. Mit der lebensrettenden Op. wäre der Patient zwar einverstanden – er lehnt aber die Gabe von Blutprodukten aus religiösen Gründen ab. Es beginnt die schwierige Suche nach einem herzchirurgischen Zentrum, das den hochriskanten Eingriff übernimmt. Derweil muss der Mann in der Notaufnahme bleiben.
Nach dem Fußballtraining löscht ein 28-Jähriger seinen Durst mit drei Dosen eines Energy-Drinks. 30 min später sinkt er nach Luft ringend in sich zusammen, muss kurz darauf reanimiert und intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Fall von Koffeinintoxikation bei einem zuvor fast koffeinnaiven Patienten? Die kardiologische Diagnostik weist noch auf etwas anderes hin.
Starkes Unwohlsein und Bauchkrämpfe sind die ersten Beschwerden, nachdem ein 22-Jähriger einen Sud aus den Nadeln der Eibe in suizidaler Absicht getrunken hat. Kurz darauf muss der junge Mann bereits reanimiert werden. Maligne Herzrhythmusstörungen sind das Leitsymptom bei schweren Eibenvergiftungen – das Überleben setzt eine hochspezialisierte Akuttherapie voraus.
Das ALCAPA-Syndrom („anomalous left coronary artery origin from pulmonary artery“) ist eine angeborene Koronaranomalie. Meist fallen davon Betroffene bereits im Kindesalter auf. Doch im nachfolgend beschriebenen Fall kam die Anomalie erst mit 42 Jahren und im Rahmen der Schockraumversorgung nach Reanimation bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand zum Vorschein.
Das ist der Fall einer weit über das Übliche hinaus prolongierten Wiederbelebung inklusive extrakorporaler Reanimation (eCPR). Der Patient: ein 41-Jähriger mit fulminanter Lungenembolie im kardiogenen Schock. An der Rettung beteiligt: das Team der Notaufnahme an Klinik 1, das ECMO-Team an Klinik 2 und ein provisorisch umgerüsteter Rettungshubschrauber.
Ein Pkw kracht mit 70 km/h gegen ein Klinikgebäude. Darin sitzen der Fahrer, die Beifahrerin und hinten eine hochschwangere Frau. Der Fahrer verstirbt vor Ort. Als die Schwangere auf dem Weg zum Schockraum einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet, fällt die Entscheidung zur Notsectio unter Reanimation (CPR). Ein extremer notfallmedizinischer Fallbericht.
Ein junger Mann mit episodischem Clusterkopfschmerz erhält nicht nur zusätzlich eine psychiatrische Diagnose. Wenig später kommt es auch noch zu einem schweren kardialen Ereignis. Lag es an den Triptanen?
Bei einer 27-jährigen Patientin treten seit früher Kindheit kurzzeitige Absenzen bzw. Bewusstseinsverluste auf. Kürzliche Untersuchungen in einer Notaufnahme und beim Hausarzt haben keine Auffälligkeiten gezeigt. Das EKG scheint auf den ersten Blick ohne Befund zu sein – aber bei genauerem Hinsehen zeigt sich die Diagnose.
Das Cushing-Syndrom wird aufgrund seiner Überlappung mit anderen Erkrankungen und seiner Seltenheit häufig übersehen. Das folgende Fallbeispiel einer 78-jährigen Frau, die sich aufgrund einer kardialen Dekompensation mit Dyspnoe und therapierefraktärer Hypertonie sowie Hypokaliämie vorstellte, verdeutlicht die Komplexität der Diagnosestellung.
Auf einer Baustelle, 34 Grad im Schatten: Arbeitskollegen sehen, wie ein Bauarbeiter das Bewusstsein verliert und kurz krampft. Bei Eintreffen des Rettungsdiensts ist der Zustand schlecht, das Ohrthermometer zeigt nur noch "high" an. Schließlich kommt es zum Organversagen.
Ein 49-Jähriger wandert im Schweizer Hochgebirge, als plötzlich ein Gewitter aufzieht und es blitzt. Der Mann wird mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Er kann zwar selbstständig absteigen, sucht dann aber die Notaufnahme auf. Diagnose: Hochspannungs-Stromunfall nach Blitzschlag. Ein pragmatischer Algorithmus hilft in Fällen wie diesem weiter.
Nach über 100 min mechanischer Reanimation kehrt bei einer 41-jährigen stark adipösen Patientin der Spontankreislauf zwar zunächst zurück, doch der Verlauf ist fatal. Unter anderem entwickelt die Frau ein auffälliges Abdomen. Bei der Laparotomie zeigt sich ein Dünndarmabriss mit schwerer Peritonitis. Eine Folge der mechanischen Wiederbelebung?
Eine 84-Jährige stürzt, wird nach max. 2,5 Stunden aufgefunden und mit vermutetem Liegetrauma eingeliefert. Das Thorax-CT ist schwierig zu interpretieren, auch weil der Radiologie ein entscheidendes anamnestisches Detail fehlt. Letztlich ist der Verlauf bei der multimorbiden Patientin fatal.
Wegen nächtlicher stechender Brustschmerzen und tags darauf Luftnot mit trockenem Husten wird ein 38-jähriger Raucher in die ZNA eingeliefert. Verdachtsdiagnose Nr. 1 ist das akute Koronarsyndrom, differenzialdiagnostisch kommt auch eine Lungenarterienembolie in Betracht. Die Notfallsonographie zeigt etwas anderes.
Notruf wegen Brustschmerzen und Luftnot bei einer hochschwangeren Frau. Kurz nach Eintreffen des Rettungsteams: Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Patientin wird unter laufender Reanimation in die Klinik geflogen. Im Schockraum folgen perimortale Crash-Sectio und Säuglingsreanimation, doch weder Mutter noch Kind können gerettet werden. Ein Fallbericht mit kritischer Diskussion der Optionen.
Bei einem Patienten mit va-ECMO nach Herz-Kreislauf-Stillstand entwickelt sich 26 Stunden nach Klinikaufnahme eine beidseitige lichtstarre Mydriasis. Es besteht der Verdacht auf einen irreversiblen Hirnfunktionsausfall. Wegen der ECMO ist die IHA-Diagnostik besonders anspruchsvoll und ein Irreversibilitätsnachweis kann letztlich nicht erbracht werden.
Ein 19-jähriger Student – bis dato völlig gesund und sportlich aktiv – verspürt plötzlich Schmerzen hinter dem Brustbein, ein Kratzen im Hals und Luftnot beim Treppensteigen. Das EKG zeigt als „Blickdiagnose“ ST-Strecken-Hebungen, die zunächst an eine koronare Herzkrankheit denken lassen. Beim genaueren Hinschauen stellt sich dieser Verdacht als falsch heraus.
Ein 10-jährige Junge kollabiert plötzlich, atmet nicht mehr normal und wird sofort vom Vater laienreanimiert. 38 Minuten nach der Alarmierung wird das Kind unter laufender mCPR im Schockraum der Uniklinik Aachen eingeliefert. Der Fall zeigt, dass der Einsatz eines mechanischen Reanimationsgeräts beim Kind unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein kann.
Bei einseitigem Pleuraerguss unter CAPD-Therapie sollte auch an seltene Differenzialdiagnosen gedacht werden, wie der Fall einer 60-Jährigen zeigt. Aufgrund der zunehmenden Dyspnoesymptomatik wurde eine kardiale Dekompensation vermutet. Doch die Ursache war eine andere.
Eine 67-Jährige erleidet mehrere Synkopen. Das Notfall-EKG (Sinusrhythmus, AV-Block I°, Linksschenkelblock) soll stationär weiter abgeklärt werden, weshalb die Frau mit einem Langzeit-EKG ausgestattet auf der Normalstation übernachtet. Am nächsten Morgen erwacht sie röchelnd und hat – unbemerkt – einen totalen AV-Block von 80 Sekunden ohne ventrikulären Ersatzrhythmus überlebt.
Ein 81 Jahre alter männlicher Patient wird vom Notarzt bei unklarer Bewusstseinstrübung in den Schockraum gebracht. Präklinisch sind bereits ST-Strecken-Veränderungen aufgefallen und es wurde der Verdacht auf eine intrazerebrale Blutung gestellt. In weiterer Abklärung stellte sich jedoch eine andere Ursache für das Geschehen dar.
Polytraumatisierte Patienten, die nach einem Trauma einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden, stellen eine enorme Herausforderung dar. Dieser Fallbericht beleuchtet den Behandlungsverlauf eines 16-jährigen polytraumatisierten Patienten mit einem traumatischen Herz-Kreislauf-Stillstand und einer prolongierten offenen Herzmassage nach Durchführung einer Clamshell-Thorakotomie.
Einen 73-jährigen, rüstigen Rentner hatten bei der Gartenarbeit plötzlich Brustschmerzen mit Schweißausbruch befallen, weshalb er den Rettungsdienst herbeirief. Der Notarzt leitete vor Ort ein 12-Kanal-EKG ab, das einen seltenen, aber klassischen Befund für die Beschwerden zeigte.
Als voll belastbar beschreibt sich ein 17-jähriger Vereinssportler, bei dem eine Katheterablation nach Zufallsbefund "ventrikuläre Extrasystolie" erfolglos geblieben war. Auf Nachfrage berichtet der Junge von gelegentlichen Lähmungserscheinungen. Im EKG zeigen sich jetzt ganz klar bestimmte Charakteristika – während die Hinweise im Gesicht des Jungen subtiler sind. Ihre Diagnose?
Ein 32-jähriger schlanker Mann wird mit thorakalen Beklemmungsgefühlen notfallmäßig eingeliefert. Das in der Wohnung angefertigte EKG war als Sinusrhythmus ohne weitere Auffälligkeiten befundet worden. Plötzlich wird der Patient im Rahmen eines Kammerflimmerns reanimationspflichtig. Könnte der fast tägliche inhalative Cannabiskonsum die Ursache sein?
Eine 78-jährigen Frau mit arterieller Hypertonie, aber ohne weitere Vorerkrankungen, klagte über linksthorakale Schmerzen, die sich innerhalb von 30 min erheblich steigerten. Als noch Kaltschweißigkeit, Dyspnoe, Übelkeit und Erbrechen hinzukam, brachte der hinzugezogene Notarzt die Patientin sofort in die Klinik. Was sieht man hier im EKG?
Ein 45-jähriger Mann mit kurzer, jedoch komplexer kardiologischer Vorgeschichte stellt sich wegen zunehmender Dyspnoe und thorakalen Schmerzen erneut stationär vor. Im TTE zeigt sich dann letztendlich die selten gewordene Ursache der Beschwerden und eine Therapie wird umgehend durchgeführt.
Einer 60-jährigen Notfallpatientin mit Atemnot wird bei V.a. akute Lungenarterienembolie noch in der Wohnung Heparin verabreicht. Während des Transport zeigt die Frau plötzlich neurologische Defizite. Eine intrazerebrale Blutung? Letztlich bahnen die konsequente Beobachtung und Reevaluation des Patientenzustands den Weg zur Diagnose eines tückischen und lebensbedrohlichen Krankheitsbilds.
Notruf um 03:07 Uhr, Herz-Kreislauf-Stillstand bei einem 38-jährigen Mann. Nach 13 Minuten leitlinienkonformem ACLS führt der hinzugerufene leitende Notarzt eine fokussierte transthorakale Echokardiographie durch. Es imponiert ein zirkulärer Perikarderguss. Trotz erfolgreicher Punktion der Tamponade gestaltet sich der Verlauf fatal. Vermutet wird eine Aortendissektion.
Ein Fünfjähriger wird mit Fieber, Husten und Bauchschmerzen eingeliefert. Der Test zeigt eine stattgehabte SARS-CoV-2-Infektion an. Trotz intensivmedizinscher Behandlung und ECMO-Therapie muss der Junge sieben Tage später als hirntot erklärt werden. Auf dem CT-Befund ist ein massiver Schlaganfall zu sehen (Kasuistik auf Englisch).
Ein 61-jähriger Berufs-LKW-Fahrer mit Bluthochdruck, Diabetes und langjährigem Nikotinabusus stellt sich in der Klinik vor, nachdem er mehrfach nicht mehr wusste, wohin er mit seinem LKW fahren sollte. Das EKG ist an mehreren Stellen auffällig. Wie lautet Ihre Diagnose?
Schlafbezogene Atmungsstörungen sind bei Patienten mit Herzinsuffizienz weit verbreitet. Die folgende Kasuistik zeigt, dass der Schweregrad einer obstruktiven schlafbezogenen Atmungsstörung (OSA) bei Patienten mit Herzinsuffizienz entscheidend von der zugrundeliegenden Herzfunktion abhängt.
Ein 53-jähriger Mann lag leblos auf der Wiese vor seinem Haus. Trotz Reanimationsmaßnahmen konnte vom Notarzt nur noch der Tod attestiert werden. Der Leichnam wurde abgedeckt; der Notarzt verließ den Ereignisort. Die nun eintreffenden Kriminalbeamten stellten beim ersten Blick auf den Leichnam eine großflächige, quere Eröffnung des Brustkorbs fest, die auf sie wie der Versuch einer Leichenzergliederung wirkte.
Ein 56-jähriger Fliesenleger berichtet von einem plötzlichen, reißenden Schmerz nach dem Tragen von Estrichsand, begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Das EKG offenbart die Ursache. Wie lautet Ihre Diagnose?
Ein 18-Jähriger stellt sich mit seit fünf Tagen bestehender, progredienter Leistungsminderung sowie unproduktivem Husten und erhöhter Körpertemperatur in der Notaufnahme vor. Zudem hat er atemabhängige Brustschmerzen und eine zunehmende Belastungsdyspnoe.
Nach reichlichem Genuss von Energy Drinks entwickelt ein junger Patient einen Vorderwandinfarkt. Die invasive Diagnostik zeigt einen ganz und gar überraschenden Befund.
Ein 56-jähriger Patient kommt zu Fuß in die Notfallambulanz, nachdem er seit dem Vortag Schmerzen im Brustkorb mit Ausstrahlung in den linken Arm und den Unterkiefer hatte. Das EKG zeigt mehrere auffällige Befunde. Wie lautet Ihre Diagnose?
Eine 59-jährige Patientin wird mit Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom eingeliefert. Die Patientin habe am Morgen plötzlich Palpitationen und atypische thorakale Beschwerden sowie erhöhte Blutdruckwerte bis 220/127 mm Hg gehabt. Wie lautet Ihre Diagnose?
Ein polytraumatisierter 23-jähriger Patienten, der nach einem stumpfen Thoraxtrauma einen beobachteten Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte, wurde präklinisch notfallthorakotomiert. Die gewonnenen Erkenntnisse der internen und externen Qualitätszirkel zu diesem Fall werden hier dargelegt.
Ein 53-jähriger Patient stellte sich in der Klinik vor, nachdem er seit einigen Tagen über heftige Thoraxschmerzen mit Dyspnoe klagte. Er sei oft schweißig und würde Extrasystolen bemerken. Auch das EKG ist auffällig. Wie lautet Ihre Diagnose?
Ein 76-jähriger Patient erleidet nach dem Sport einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Rettungsdienst beginnt mit der Reanimation und sichert den Atemweg mittels Larynxtubus. Auf eine Cuffdruckmessung sowie eine Kapnographie wird verzichtet. Im Verlauf schwillt die Zunge massiv an. Wie lautet Ihre Diagnose?
Nach komplikationsloser Sectio kam es bei einer jungen Patientin zu Blutdruckabfall und Atemnot. Peripartale Kardiomyopathie, Myokardspasmen oder atypische Tako-Tsubo-Kardiomyopathie: Diese Differenzialdiagnosen zogen die behandelnden Ärzte in Betracht. Welche davon richtig war, lesen Sie in dieser Kasuistik.
Ein 53 Jahre alter Patient kommt mit einem ST-Hebungsinfarkt auf die Intensivstation. Relevante Vorerkrankungen waren eine arterielle Hypertonie und eine ausgeprägte Alkoholabhängigkeit. In der Koronarangiographie zeigte sich eine koronare 2‑Gefäß-Erkrankung mit einer 90 % Stenose des Ramus diagonalis.
Eine 34-Jährige klagt über stärkste Kopfschmerzen und Übelkeit. Nachts entwickelt sie plötzlich eine Schnappatmung. Der vom Freund herbeigerufene Notarzt stellt eine Hypoxie fest, intubiert und beatmet sie maschinell. In der Notaufnahme wird sie reanimationspflichtig. Was war geschehen?
Wir beschreiben in diesem Beitrag erstmalig die Fehlinterpretation eines externen Defibrillators (LifeVest®) im Arrhythmieerkennungsalgorithmus mit konsekutivem letalem Verlauf. Bei dem Betroffenen handelte es sich um einen multimorbiden Patienten …
Bei einer 89-Jährigen tritt während eines Klinikaufenthalts paroxysmales Vorhofflimmern mit tachykarder Überleitung auf. Der Konsiliararzt empfiehlt eine zusätzliche Therapie mit Verapamil. Am Folgetag wird die Patientin wegen Herzversagen und zunehmender Vigilanzstörung intensivpflichtig.
Eine über 60-jährige Patientin wird nach prähospitaler Reanimation bei Kammerflimmern in die Klinik aufgenommen. Es erfolgte umgehend die Anlage eines Kühlkatheters über die rechte V. femoralis sowie eine Koronarangiographie mit perkutaner Koronarintervention (PCI) des verschlossenen Ramus interventricularis anterior (RIVA). Etwa 30 min später kam es zu einer Kreislaufdepression.
Ein 60-jähriger männlicher Patient stellt sich mit allgemeinem Schwächegefühl, Kaltschweißigkeit und begleitender Dyspnoe in der Notaufnahme eines peripheren Krankenhauses vor. Typische pektangiforme Beschwerden werden wiederholt verneint. Der Patient berichtet, dass er bereits in den vorausgegangenen Tagen eine progrediente Leistungsminderung verspürt habe. Die EKG-Veränderungen in Ableitung aVR verraten Ihnen die Diagnose ...
Relevante Koronarstenosen vor einer Transkatheter-Aortenklappen-Intervention (TAVI) interventionell statt rein medikamentös zu behandeln, bietet Registerdaten zufolge einen überschaubaren klinischen Nutzen zum Preis eines erhöhten Blutungsrisikos.
Frauen mit stabiler Angina pectoris haben zwar in der Regel seltener und auch weniger ausgedehnte koronare Plaques als Männer; dafür steigt bei ihnen das kardiovaskuläre Risiko bereits bei geringerer Plaquebelastung deutlich an, und zwar viel steiler als bei Männern.
Gastrointestinale Blutungen erhöhen die Mortalität von kardiovaskulär Erkrankten. Nach den Ergebnissen einer prospektiven Studie sind sie aber kein Grund, für längere Zeit auf Antithrombotika zu verzichten – im Gegenteil.
Bei einer Haushaltsbefragung in Deutschland gab nur gut ein Drittel der KHK-Patienten und -Patientinnen an, in der hausärztlichen Praxis umfassend zu körperlichem Training beraten worden zu sein. In manchen Personengruppen scheint das Thema besonders selten zur Sprache zu kommen.
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