Genetik der Kardiomyopathien – Was junge Kardiolog:innen wissen müssen
- 27.03.2026
- Kardiomyopathie
- CME
- Verfasst von
- Alicia Brözel
- Prof. Dr. med. Benjamin Meder
- Erschienen in
- Die Kardiologie
Zusammenfassung
Kardiomyopathien sind strukturelle oder funktionelle Erkrankungen des Herzmuskels, die oft genetisch bedingt sind. Die 2023 publizierten ESC-Leitlinien empfehlen einen systematischen diagnostischen Ansatz, bei dem die genetische Testung eine zentrale Rolle spielt – insbesondere zur Ätiologieklärung, Risikostratifizierung und Therapieplanung. Eine strukturierte Familienanamnese bildet dabei die Basis. Bei Vorliegen pathogener Varianten können Familienmitglieder gezielt getestet, diagnostiziert und frühzeitig überwacht werden. Die genetische Diagnostik beeinflusst somit zunehmend klinische Entscheidungen – insbesondere zur Prävention des plötzlichen Herztods und/oder der Herzinsuffizienz. Neben der Diagnosesicherung eröffnet sie auch neue therapeutische Perspektiven, etwa bei Amyloidosen, Fabry-Erkrankung oder HCM. In der Fallvorstellung einer jungen Patientin mit Myokarditisverdacht sind die Risikostratifizierung und Ätiologiefindung dargelegt.
- Titel
- Genetik der Kardiomyopathien – Was junge Kardiolog:innen wissen müssen
- Verfasst von
-
Alicia Brözel
Prof. Dr. med. Benjamin Meder
- Publikationsdatum
- 27.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Kardiomyopathie
Genetische Untersuchung
Plötzlicher Herztod
Herzinsuffizienz
Morbus Fabry
Amyloidosen
Kardiologie - Erschienen in
-
Die Kardiologie
Print ISSN: 2731-7129
Elektronische ISSN: 2731-7137 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s12181-026-00809-4
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