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Kardiopulmonale Reanimation

Studie weckt Zweifel an Regel für Reanimationsende

Kardiopulmonale Reanimation in der Klinik

UN10, eine simple Regel aus drei sofort verfügbaren Variablen für gebotenes Beenden von Reanimationsmaßnahmen, hat in einer Studie überraschend oft versagt. Zum alleinigen Entscheidungsinstrument taugt sie nach Meinung von Experten nicht.

Wo verlaufen die Grenzen der ECMO-Therapie?

Einsatz der ECMO

Da die Zahl der Anwendungen von extrakorporalen Lungen- und Herz‑/Lungenersatzverfahren (ECMO) in den letzten Jahren bei schwerstkranken Patienten dramatisch zugenommen hat, ist die Entscheidungsfindung zur sinnvollen Indikation und einer eventuellen Therapiezieländerung im Verlauf besonders schwierig geworden. Das Dilemma näher beleuchtet. 

Algorithmen für den „traumatischen Herz-Kreislauf-Stillstand“

Kardiopulmonale Reanimation

Bei der Versorgung eines polytraumatisierten Patienten existieren entscheidende Unterschiede zwischen dem traumatisch-bedingten Herz-Kreislauf-Stillstand und Herz-Kreislauf-Stillständen anderer Ursachen. Aktuelle Leitlinien und Kurskonzepte für den „traumatic cardiac arrest“ (TCA) in der Übersicht.

CME-Fortbildungsartikel

16.01.2019 | Traumatologische Notfallmedizin | CME | Ausgabe 1/2019

Schockraummanagement bei traumatologischen Patienten

Schockräume in zentralen Notaufnahmen sind die ersten Anlaufstellen für potenziell schwer bzw. mehrfach verletzte Patienten. Hier steht die interdisziplinäre Versorgung dieser Patienten im Vordergrund, die die strukturierte und standardisierte …

18.12.2018 | Traumatologische Notfallmedizin | CME | Ausgabe 1/2019

Schockraummanagement beim Schwerverletzten

Schockraumalgorithmen und regelmäßige Trainings von Schockraumteams sind Eckpfeiler der erfolgreichen Behandlung lebensgefährlich verletzter Patienten. Das weltweit am häufigsten angewandte Schockraumkonzept Advanced Trauma Life Support (ATLS®) …

06.11.2018 | Kardiogener Schock | CME | Ausgabe 1/2019

Mechanische Kreislaufunterstützung beim kardiogenen Schock

Bei akuter Herzinsuffizienz und im kardiogenen Schock stehen neben der Behandlung der Grundkrankheit, welche im Fall des akuten Myokardinfarkts die sofortige Revaskularisation ist, alle Maßnahmen zur Wiederherstellung eines ausreichenden …

29.06.2017 | Plötzlicher Herztod | CME | Ausgabe 4/2017

CME: Tachykarde Herzrhythmusstörungen – im Notfall richtig handeln!

Die Notfalltherapie tachykarder Herzrhythmusstörungen zählt zu den wichtigsten Herausforderungen in der Intensivmedizin. Die Vielfalt möglicher Rhythmusstörungen und Behandlungsoptionen erschwert eine schnelle und fundierte Entscheidung. 

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Kasuistiken

10.12.2018 | Kardiopulmonale Reanimation | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 2/2019

War der Brustwanddefekt Ursache oder Folge der Reanimationsversuche?

Ein 78 Jahre alter Mann wurde leblos vor seinem Auto auf dem Boden liegend aufgefunden und umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Bei der Leichenschau fielen ein hautdurchtrennender, nichtadaptierbarer Defekt mit umgebenden Vertrocknungen im Bereich des Brustbeins sowie in Projektion darauf ein Materialdefekt des zum Zeitpunkt des Auffindens getragenen Pullovers auf. Handelte es sich um eine Schussverletzung?

04.12.2017 | Atemwegsmanagement | Bild und Fall | Ausgabe 6/2018

„Under pressure“: Zungenschwellung nach Reanimation

Ein 76-jähriger Patient erleidet nach dem Sport einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Rettungsdienst beginnt mit der Reanimation und sichert den Atemweg mittels Larynxtubus. Auf eine Cuffdruckmessung sowie eine Kapnographie wird verzichtet. Im Verlauf schwillt die Zunge massiv an. Wie lautet Ihre Diagnose?

07.08.2017 | Herzrhythmusstörungen | Fortbildung | Ausgabe 4/2017

Herz-Kreislauf-Stillstand nach Wecker-Klingeln

Bei einer Jugendlichen kommt es, nachdem ihr Wecker geläutet hatte, zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die lebensbedrohliche Grunderkrankung des Mädchens wird zur „heißen Spur“ für die Detektion einer ähnlichen Gefährdung bei etlichen weiteren Familienmitgliedern.

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18.02.2019 | Kardiopulmonale Reanimation | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Algorithmen für den „traumatischen Herz-Kreislauf-Stillstand“

Schwerpunkte, Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Bei der Versorgung eines polytraumatisierten Patienten existieren entscheidende Unterschiede zwischen dem traumatisch-bedingten Herz-Kreislauf-Stillstand und Herz-Kreislauf-Stillständen anderer Ursachen. Aktuelle Leitlinien und Kurskonzepte für den „traumatic cardiac arrest“ (TCA) in der Übersicht.

Autoren:
M.Sc B. Jakisch, J.-T. Gräsner, S. Seewald, N. Renzing, J. Wnent

05.02.2019 | Techniken und Therapieprinzipien | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Wo verlaufen die Grenzen der ECMO-Therapie?

Überlegungen zur Evidenz, Therapieentscheidung und ethischen Herausforderung

Da die Zahl der Anwendungen von extrakorporalen Lungen- und Herz‑/Lungenersatzverfahren (ECMO) in den letzten Jahren bei schwerstkranken Patienten dramatisch zugenommen hat, ist die Entscheidungsfindung zur sinnvollen Indikation und einer eventuellen Therapiezieländerung im Verlauf besonders schwierig geworden. Das Dilemma näher beleuchtet. 

Autoren:
Prof. Dr. C. Karagiannidis, T. Bein, S. Weber-Carstens

20.03.2018 | Plötzlicher Herztod | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Herzstillstand in der Klinik nachts oder am Wochenende? Besser nicht!

Die Prognose von Patienten, die in der Klinik einen Herzstillstand erleiden, hat sich zwar gebessert, bleibt aber ungünstiger, wenn diese Katastrophe nachts oder am Wochenende auftritt.

Autor:
Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve

03.02.2018 | Kardiopulmonale Reanimation | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Beendigung einer Reanimation

Ethische Aspekte einer verantwortungsvollen Entscheidung

Eine Reanimation ist wie jede medizinische Therapie nur gerechtfertigt, wenn sie indiziert und vom Willen des Patienten gedeckt ist. Das gilt auch bei der Entscheidung zur Beendigung. Beim Beenden einer Reanimation muss nicht der Abbruch begründet werden, sondern die Frage beantwortet werden, ob die Weiterführung noch indiziert und dem Willen entspricht. 

Autor:
Prof. Dr. Fred Salomon

06.10.2017 | Polytrauma | Kurzübersicht | Ausgabe 7/2017

Polytrauma-Management – präklinisches Handling und Schockraumversorgung

Aktualisierung 2017

Bei der Versorgung von Polytraumapatienten sind eingeübte Algorithmen essenziell, um Chaos, Hektik, Leerlauf, unsinnigen oder gar schädlichen Maßnahmen vorzubeugen. So gelingt das Management.

Autoren:
Prof. Dr. M. Nerlich, Dr. M. Kerschbaum, Dr. A. Ernstberger

06.09.2017 | Reanimation im Kindesalter | Fortbildung | Sonderheft 1/2017

Erfolglose kardiopulmonale Reanimation eines Neugeborenen

Der Fallbericht veranschaulicht die besondere Herausforderung der Notfallversorgung eines schwer kranken Neugeborenen. Nach unauffälliger Schwangerschaft kam es zu einer unkomplizierten Spontangeburt, doch nur fünf Stunden später verstarb das Kind. Gefragt war ethisches Handeln unter Zeitnot. 

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

16.08.2017 | Pumpenunterstützung | Kardiotechnik/EKZ | Ausgabe 6/2017

Notfallmanagement bei Patienten mit linksventrikulärem Unterstützungssystem

Maßnahmen außerhalb der Herzchirurgie

Bisher fehlen Empfehlungen zum Umgang mit VAD-Patienten im Rettungsdienst. Gängige Algorithmen können nicht ohne Weiteres in diesem Patientenkollektiv angewendet werden, sodass der vorliegende Beitrag einen Überblick über die Grundzüge der notfallmäßigen (prä)klinischen Evaluation und Therapie von VAD-Patienten, insbesondere außerhalb der Herzchirurgie, skizziert.

Autoren:
Dr. K. Pilarczyk, B. Panholzer, A. Haneya, J. Cremer, N. Haake

21.03.2017 | Kardiopulmonale Reanimation | Journal Club | Ausgabe 4/2017

Frühzeitige Intubation bei Reanimation nicht sinnvoll?

Eine retrospektive Analyse hat ergeben, dass eine frühzeitige Intubation bei der Reanimation von Patienten mit in-hospitalem Herz-Kreislauf-Stillstand dem Betroffenen mehr schadet als nützt. Warum das so ist, lesen Sie in folgendem Beitrag. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

20.02.2017 | Plötzlicher Säuglingstod | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Aktuelle Empfehlungen zu SIDS und ALE

Neu beim plötzlichen Kindstod (SIDS) ist die bislang unterschätzte Bedeutung dieser Ereignisse unmittelbar postpartal. Was bedeutet das für die Prävention? Und wie ist der aktuelle Wissensstand zu anscheinend lebensbedrohlichen Ereignissen bei Säuglingen (ALE)? Antworten und Handlungsempfehlungen liefert dieser Leitfaden für die Praxis.

Autor:
Prof. Dr. C. F. Poets

17.02.2017 | Reanimation im Kindesalter | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2017

Neugeborene: Zeitverbrauch bei Reanimation wird unterschätzt

Zeit vergeht schneller als gedacht. Gilt diese „Weisheit“ auch für die kardiopulmonale Reanimation Neugeborener? Eine italienische Arbeitsgruppe ging dieser Frage im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie nach.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen
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14.02.2019 | Recht für Ärzte | Redaktionstipp | Onlineartikel

Erste Hilfe im Flieger: Was passiert, wenn ich Fehler mache?

Bei einem Notfall im Flugzeug zu helfen, erfordert Mut. Haftungsfragen verunsichern Ärzte zusätzlich: Was passiert, wenn ich einen Fehler mache? Welche Rechte und Pflichten in der Luft gelten, erläutern die Profis von DOC ON BOARD.

11.03.2016 | Notfallmedizin | Video-Artikel | Onlineartikel

Neue ERC-Reanimationsleitlinie: Das müssen Sie wissen!

Die neue europäische Leitlinie zur Wiederbelebung empfiehlt bewährte Standards, aber auch einige Neuerungen: Eine Checkliste nennt die 10 wichtigsten Aspekte der Leitlinie, Prof. B. W. Böttiger erklärt in Videointerview, was Ärzte wissen müssen und in der Zeitschrift Notfall+Rettungsmedizin erscheint die offizielle deutsche Übersetzung.

Buchkapitel zum Thema

2018 | Kardiopulmonale Reanimation | OriginalPaper | Buchkapitel

Reanimation im Kindesalter

In diesem Kapitel wird, entsprechend der aktuellen Leitlinie des European Resuscitation Council, die Reanimation im Kindesalter beschrieben. Dabei werden die einzelnen Maßnahmen, getrennt nach Altersstufen, übersichtlich in einer Tabelle …

2016 | Kardiopulmonale Reanimation | OriginalPaper | Buchkapitel

Reanimation

Die kardiopulmonale Reanimation nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand hat als primäres Ziel die Wiederherstellung eines Spontankreislaufs („return of spontaneous circulation“, ROSC). Für das Outcome und die neurologische Prognose der reanimierten …

2017 | Kardiopulmonale Reanimation | OriginalPaper | Buchkapitel

Kardiopulmonale Reanimation

Die kardiopulmonale Reanimation (CPR) stellt die zu beherrschende Basismaßnahme in der Notfall- und Intensivmedizin dar. Parallel zur CPR sollte die Notfallsonographie integriert werden, um reversible Ursachen des Herz-Kreislauf-Stillstandes …

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