Zum Inhalt

Das Cardiac Arrest Receiving Team nach dem Freiburger Modell

Strukturierung der Postreanimationsversorgung nach nichttraumatischem außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in einem interdisziplinären Team

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Ursachen für einen außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand („out-of-hospital cardiac arrest“; OHCA) sind vielfältig und lassen sich grob in kardiale und nicht kardiale Ursachen unterscheiden. Trotz erfolgreicher Reanimation („cardiopulmonary resuscitation“; CPR) bleibt die innerklinische Sterblichkeit hoch und wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. In den vergangenen Jahren rückte daher neben der präventiven Vermeidung eines erneuten Herz-Kreislaufstillstands („Cardiac Arrest“; CA) vor allem die Entwicklung gezielter Behandlungsstrategien in den Fokus. Empfehlungen zur Versorgung in spezialisierten Strukturen existieren, sind jedoch (noch) nicht flächendeckend umgesetzt. Parallel dazu bekräftigte der Deutsche Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) seine bereits im Jahr 2015 formulierte Empfehlung, OHCA-Patienten in spezialisierten und zertifizierten Zentren (Cardiac Arrest Center; CAC) zu behandeln. Vor diesem Hintergrund wurde am Universitätsklinikum Freiburg ein interdisziplinäres Versorgungskonzept entwickelt, das durch das s.g. Cardiac Arrest Receiving Team (CART) repräsentiert wird. Ziel ist, OHCA-Patienten unmittelbar nach Krankenhausaufnahme standardisierten Abläufen mit klaren diagnostischen und therapeutischen Pfaden zuzuführen. Kernelemente sind die definierte Zusammenstellung des CART, eindeutige Kriterien zur Festlegung des Primärversorgungsorts und die Durchführung ausgearbeiteter sequenzieller Arbeitsabläufe.
Titel
Das Cardiac Arrest Receiving Team nach dem Freiburger Modell
Strukturierung der Postreanimationsversorgung nach nichttraumatischem außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in einem interdisziplinären Team
Verfasst von
Dr. M. Bork
Dr. J.-S. Pooth
Dr. P. Biever
Prof. Dr. H.-J. Busch
Publikationsdatum
19.12.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226
DOI
https://doi.org/10.1007/s00063-025-01352-y
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet AINS

So gut hilft Botox gegen Nacken- und Gelenkschmerzen

Botulinumtoxin hat einen festen Stellenwert in der Schmerztherapie. Im Fachbereich Orthopädie wird das Nervengift unter anderem zur Schmerzlinderung bei Myogelosen und zunehmend bei Arthrosen eingesetzt. Die empirische Beweislage für diese Off-Label-Anwendungen ordnete die Schmerztherapeutin Julia Wölfle-Roos beim Ortho Trauma Update ein.

Bewegen statt schonen bei Fibromyalgie

Ein dreiwöchiges Rehaprogramm mit intensivem körperlichem Training führte bei Menschen mit langjähriger schwerer Fibromyalgie zu einer deutlichen Steigerung der aeroben Leistungsfähigkeit.

Riskante Formfehler in Arztpraxen: Diese 5 Nachlässigkeiten können teuer werden

Ein 500.000-Euro-Regress wegen fehlender Rezeptunterschrift sorgte jüngst für Aufregung. Es gibt aber noch mehr Fehler, die für eine Praxis richtig teuer werden können. Hier sind die gefährlichsten Nachlässigkeiten.

Erfundene GOÄ-Ziffer ist nicht berechnungsfähig

  • 05.03.2026
  • GOÄ
  • Nachrichten

Die Analogabrechnung privater Arztleistungen ist gang und gäbe. Die eigene Erfindung von Abrechnungsziffern grenzt jedoch an Betrug. Dann besteht für Patienten auch keine Zahlungspflicht.

e.Med Anästhesiologie - Alles drin für Ihr Fortbildungsziel ​ (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit unserem e.Med Abo Anästhesiologie haben Sie jederzeit Zugriff auf aktuelles, ​praxisnahes Fachwissen – kompakt und einfach verfügbar. Jetzt CME-Punkte bequem online sammeln.

Update AINS

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Herzkatheterlabor/© Tonpor Kasa / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Aufziehen einer Spritze/© Eisenhans / Fotolia, Arzt stellt Rezept aus/© Bernhard Schmerl / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), e.Med Anästhesiologie