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Die Radiologie

Operative Versorgung von Karotisstenosen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Weltweit zählt der Schlaganfall zur zweithäufigsten Todesursache. Laut dem Statistischen Bundesamt verstarben im Jahr 2022 insgesamt 33,6 % an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was diese zur vorherrschenden Todesursache macht.

Problem

Spezifisch betrachtet, wurden bei mehr als 16.000 Todesfällen Hirninfarkte (klassifiziert unter der ICD-Code I63) als Ursache verzeichnet. Diese Zahlen verdeutlichen die signifikante Rolle, die zerebrovaskuläre Erkrankungen in der Mortalitätsstatistik Deutschlands spielen. Bemerkenswert ist, dass etwa 80 % der Schlaganfälle ischämischer Natur sind. Weiterhin resultiert ein Fünftel aller Schlaganfälle aus einer extrakraniellen Karotisstenose. Besonders auffällig ist der Anstieg des Schlaganfallrisikos mit fortschreitendem Alter, insbesondere bei Männern. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung einer effizienten Schlaganfallprävention und -behandlung in einer alternden Gesellschaft.

Schlussfolgerung

Die offenchirurgische Therapie, als eine wesentliche Behandlungsmethode, gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere als Notfallintervention. Ihre Rolle in der modernen Medizin unterstreicht die Dringlichkeit, dieses lebensrettende Verfahren in der Gesundheitsversorgung zu priorisieren und breit zugänglich zu machen.
Titel
Operative Versorgung von Karotisstenosen
Verfasst von
Dr. med. Roushanak Shayesteh-Kheslat
Mario Lescan
Publikationsdatum
07.05.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 9/2024
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-024-01307-y
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