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Kasuistiken aus der Anästhesiologie

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19.01.2018 | Patientensicherheit | Kasuistiken | Ausgabe 3/2018

Spritze verwechselt - Desinfektionsmittel appliziert

Perioperativ wurde statt TXA eine 0,1 %ige CHX-Mundspüllösung zentralvenös verabreicht. Als Folge können schwerwiegende Komplikationen wie akutes Atemnotsyndrom auftreten. Die sofortige Hämofiltration und Reinigung der i.v.-Leitung haben möglicherweise zum guten Outcome beigetragen. Was lässt sich für die Zukunft daraus lernen?

Autoren:
Dr. M. Ploner, L. M. Löffel, G. Schüpfer, I. Besmer, C. J. Konrad

02.01.2018 | Anästhesiologisches Vorgehen bei Organtransplantation | Kasuistiken | Ausgabe 2/2018 Open Access

Perioperative Blutung bei einem Zeugen Jehovas

Ein 45-jähriger Patient lehnte die Verabreichung von Erythrozytenkonzentraten durch eine Patientenverfügung ab. Nach der Explantation einer Transplantatniere kam es zu einer Nachblutung. Der Patient erhielt trotz eines Abfalls des roten Blutbilds auf kritische Werte keine Bluttransfusion und erholte sich rasch.

Autoren:
Dr. S. Heschl, M. Schörghuber, W. Kröll

21.12.2017 | Regionalverfahren | Kasuistiken | Ausgabe 2/2018

Intramedulläre Injektion bei „tethered cord“

Fallbericht einer seltenen Komplikation bei Spinalanästhesie

Eine 31-jährige Patientin erleidet eine Rückenmarkschädigung bei nichtdiagnostiziertem „tethered cord“ (TC) im Rahmen einer Spinalanästhesie. Infolge einer spinalen Dysraphie kommt es bei dem TC häufig zu einem atypisch tiefen Konusstand. Dies führt bei Abwesenheit von Symptomen zu einem erheblichen Verletzungsrisiko im Rahmen neuroaxialer Blockaden. Häufige Symptome können u. a. ein behaarter Nävus am Rücken, Fußdeformitäten und Störungen der Miktion und Mastdarmentleerung sein.

Autoren:
L. Vogt, B. Rodermond, P. Post, S. Iborra, E. Stickeler, J. Schiefer, J. P. Alt, R. Rossaint, A. Röhl

02.06.2017 | Prophylaxe mit Vitamin D, K und Fluor | Kasuistiken | Ausgabe 8/2017

Intrakranielle Vitamin-K-Mangel-Blutung trotz Supplementierung

Auch eine anästhesiologische Herausforderung

Ein 6 Wochen alter Säugling erlitt eine schwere intrazerebrale und subdurale Blutung mit Indikation zur operativen Entlastung, trotz oraler Vitamin-K-Prophylaxe und ansonsten normaler Entwicklung. Ein Bericht aus anästhesiologischer Sicht über dieses Krankheitsbild und dessen besondere Gerinnungsstörung.

Autoren:
DESA Dr. med. S. Ackermann, Dr. med. J. Schimpf, Dr. med. M. Richter

09.05.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Kasuistiken | Ausgabe 7/2017

Ungewöhnliche Komplikation nach PDK-Anlage

Ein 63-jähriger Patient wurde wegen Metastasen eines malignen Melanoms in der Lunge operiert. Beim Entfernen des Periduralkatheters am 4. Tag fiel auf, dass sich aus der Einstichstelle eine eitrig wirkende Flüssigkeit entleerte.

Autoren:
M. Schlipköter, T. Grieser, H. Forst

04.05.2017 | Anästhesiologisches Vorgehen in der Traumatologie und Orthopädie | Kasuistiken | Ausgabe 9/2017

Morel-Lavallée-Läsion

Schwerstverletzte 13-Jährige nach Überrolltrauma

Ein Überrolltrauma ist für das Unfallopfer meist mit multiplen Verletzungen verbunden. Eine pragmatische Blutungskontrolle ist essenziell. Die typischen Druck- und Scherkräfte können an der Grenzfläche von Subkutis und Faszie eine Minderperfusion des Gewebes und auch die Entstehung von großen flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen verursachen, das Vollbild einer sogenannten Morel-Lavallée-Läsion.

Autoren:
MHBA Dr. med. F. C. F. Schmitt, T. Brenner, S. Hofer, M. A. Weigand, P. A. Grützner, U. Kneser, T. Kremer, J. Franke, U. Müller

02.03.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Bild und Fall | Ausgabe 5/2017

Was führte zu den therapierefraktären Kopfschmerzen nach Kaiserschnitt?

Verlauf im Rahmen einer primären Sectio caesarea

Bei einer 39-jährigen I‑Gravida, I‑Para kam es während des stationären Aufenthaltes nach primärer Sectio caesarea in Spinalanästhesie zu starken postspinalen Kopfschmerzen. Bei V.a. postpunktionelles Syndrom begannen die Ärzte eine Therapie mit Theophyllin und Koffein sowie eine Analgesie – doch erfolglos. Was wäre Ihr nächster Schritt?

Autoren:
Christina Stammberger, Ralf Adamus, Angela Wohlfarth, Cosima Brucker

24.01.2017 | Patientensicherheit | Kasuistiken | Ausgabe 2/2017

In situ abgebrochene 27-Gauge-Spinalnadel

Fallbericht und Übersicht über die Literatur

Bei einer Re-Resectio bricht in-situ die Spinalnadel ab. Welche Faktoren begünstigten die Komplikation?

Autoren:
PD Dr. med. A. D. Rieg, A. Dortgolz, S. Macko, R. Rossaint, G. Schälte

07.06.2016 | Postoperative Schmerztherapie | Kasuistiken | Ausgabe 6/2016

Intrathekale Schmerzpumpe: Immer wieder tropfte der Liquor

Spinalkatheterwechsel bei Patientin (49 J.) mit Schmerzmittelpumpe: Nach der Op. zeigte sich ein Liquorverlustsyndrom das mit epiduralen Blutpatch therapiert wurde. Zwölf Tage später entleerte sich klare Flüssigkeit an der Inzisionsstelle, Kopfschmerzen inklusive. Therapie erfolgte. Doch dann tropfte es wieder… 

Autor:
MSc Dr. P. Welpe

01.03.2007 | Anästhesiologie | Kasuistiken | Ausgabe 3/2007

Querschnittssyndrom nach Spinalanästhesie – Ihre Diagnose bitte

Spinalanästhesie mit Folgen

Zwei Monate nach einer ereignislosen Spinalanästhesie entwickelt ein 61-jähriger Mann ein inkomplettes Querschnittssyndrom. Unter der Verdachtsdiagnose eines epiduralen Hämatoms wird ein MRT durchgeführt. Es zeigt eine Entzündung und eine Destruktion auf Höhe L2/3. Ihre Diagnose?

Autoren:
Dr. S. Tank, C. Rempf, R. Kothe, A. Gottschalk
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