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Kongenitale lamelläre Katarakt

  • 23.02.2024
  • Katarakt
  • Ophthalmologischer Schnappschuss
Erschienen in:

Auszug

 
Abb. 1
Die lamelläre Katarakt gehört zu den autosomal-dominant vererbten Kataraktformen. Die Trübung beschränkt sich auf den fetalen Nukleus (a) mit einer variablen Morphologie, die granulär (b) aber auch weitestgehend homogen (c) erscheinen kann. Die Linsenanteile innerhalb und außerhalb der Trübungszone bleiben klar, sodass die Grenze vom Kern zur Rinde trüb ist. Daher erscheint die Linsentrübung in der Seitenansicht wie ein schwebender weißer Ring (d). In der Regel ist die kongenitale lamelläre Katarakt bilateral und asymmetrisch. Die Visuseinschränkung kann unterschiedlich ausfallen, sodass nicht immer sofort eine Kataraktoperation durchgeführt werden muss. Bei beiden Patienten (Patient 1: a und b, Patient 2: c und d) war der bestkorrigierte Dezimalvisus jeweils 0,63 bzw. 0,8. Aufgrund des Risikos einer Amblyopie sollen pädiatrische Patienten engmaschig kontrolliert werden
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Titel
Kongenitale lamelläre Katarakt
Verfasst von
Lucy J. Kessler
Tadas Naujokaitis
Gerd U. Auffarth
Prof. Dr. med. Ramin Khoramnia, FEBO
Publikationsdatum
23.02.2024
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Katarakt
Augenheilkunde
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 6/2024
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-024-02001-z
Bildnachweise
Mädchen in selbst gebauter Zeitmaschine/© Santen GmbH (Symbolbild mit Fotomodell)