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12.02.2020 | Katarakt | Video plus | Ausgabe 4/2020

Der Ophthalmologe 4/2020

Interaktives Training mittels Smartphone-Videoskiaskop

Videobeitrag

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 4/2020
Autoren:
Britta Schrimpf, Marc Dalby, Michael Mülhaupt, Felix Michel, Andreas Holschbach, Ulrich Schiefer, M.Sc. Judith Ungewiss
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-020-01054-0) enthält 6 Lehrvideos zu skiaskopischen Untersuchungstechniken, auftretenden Phänomenen und typischen Untersuchungsfehlern. Beitrag und Videos stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel dieses Vorhabens ist es, ein Strich-Skiaskop mit angekoppeltem Smartphone zu nutzen und zu optimieren, um skiaskopische Untersuchungstechniken, dabei auftretende Phänomene sowie typische Untersuchungsfehler in standardisierter Form zu dokumentieren und als Lehrvideoclips zu verwenden. Die Lehrvideos ermöglichen es, die Trainer-Trainee-Interaktion durch unmittelbare Darstellung der optischen Phänomene auf dem geräteeigenen Untersuchungsmonitor zu verbessern.

Methoden

Ein Smartphone (iPhone 6, Fa. Apple, Cupertino, CA, USA) wird über eine Kupplungsplatte mit einem Beta 200 Strich-Skiaskop (Fa. HEINE, Herrsching, Deutschland) reversibel gekoppelt. Hierdurch ist es möglich, die optischen Phänomene auf dem Smartphone-Bildschirm darzustellen und auch aufzuzeichnen. Zur Stabilisierung der Aufnahmeverhältnisse wird der Akkugriff des Skiaskops mit einem 3‑Achsen-Gimbal (also einer kardanischen Aufhängung: Zhiyun Crane Plus, Fa. Zhiyun, Guilin, China) verbunden. Somit kann die Untersuchungseinheit um alle Achsen ohne relevante Abstandsänderung gedreht werden. Eine softwaregestützte (Adobe Premiere Pro CC 2017, Fa. Adobe Systems Software Ireland Limited, Dublin, Irland) Nachbearbeitung der Videosequenzen ermöglicht es, Bewegungsartefakte weitgehend zu eliminieren.

Ergebnisse

Mit vorgenanntem Versuchsaufbau sind bislang u. a. folgende optische Phänomene als Video dokumentiert, die online zur Verfügung stehen: Flackerpunkt, Mit- und Gegenläufigkeit, Scherenphänomen, Katarakt, astigmatische Ametropien sowie ein Refraktionsskotom.

Schlussfolgerung

Die Smartphone-Videoskiaskopie ermöglicht es erstmals, die optischen Phänomene gleichzeitig für den Untersucher (Trainee) und Trainer darzustellen und zudem realitätsnahe Lehrvideos hoher Qualität mit vergleichsweise geringem Aufwand zu erstellen.

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