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28.02.2020 | Katarakt | Originalien | Ausgabe 11/2020

Der Ophthalmologe 11/2020

Klinische Erfahrung mit der Clareon®-IOL und dem AutonoMe®-Implantationssystem

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2020
Autoren:
MD, FEBO Dr. Mohammad Seleman Bedar, MD Prof. Ulrich Kellner

Zusammenfassung

Hintergrund

Das AutonoMe®-Implantationssystem mit vorgeladener, monofokaler, asphärischer, hydrophober Clareon®-IOL ist seit Kurzem erhältlich. Ziel dieser Analyse ist die bisher umfassendste Überprüfung intraoperativer und postoperativer Ergebnisse.

Methoden

Prospektive Bewertung der intraoperativen Merkmale aller Augen, bei denen eine Kataraktoperation mit Clareon®-IOL-Implantation unter Verwendung des AutonoMe®-Implantationssystems zwischen Dezember 2017 und September 2018 geplant war, mit Follow-up von 4 bis 6 Wochen. Einschluss aller Patienten, unabhängig von Begleiterkrankungen und begleitenden Augenoperationen.

Ergebnisse

Es wurden 391 Augen für die intraoperative Analyse und 144 Augen für die postoperative Analyse ausgewertet. Es gab eine IOL-assoziierte intraoperative Komplikation, bei der die hintere Haptik nicht richtig geladen war und nicht hätte implantiert werden dürfen. Der von okulären Komorbiditäten unabhängige bestkorrigierte Fernvisus (BKFV) stieg präoperativ von durchschnittlich 0,33 (SD 0,21) logMAR auf 0,09 (SD 0,21) logMAR postoperativ an. Der BKFV bei Patienten ohne okuläre Begleiterkrankungen stieg präoperativ von 0,27 (SD 0,13) logMAR auf 0,03 (SD 0,05) logMAR postoperativ an. Unter Verwendung der SRK®/T-Formel hatten 87,5 % aller Augen einen Brechungsfehler von ≤0,5 dpt und 98,0 % einen Brechungsfehler von ≤1 dpt 4 bis 6 Wochen nach der Operation.

Schlussfolgerung

Unsere Studie zeigt, dass das AutonoMe®-System unter Verwendung der empfohlenen Sicherheitsrichtlinien eine sichere Implantation der IOL ermöglicht. Die Clareon®-IOL zeigt gute postoperative visuelle Ergebnisse und Refraktionsergebnisse unter Verwendung der SRK®/T-Formel.

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