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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Kaudalanästhesie bei Kindern

Stellenwert und Aspekte zur Sicherheit

verfasst von: J. Mauch, M. Weiss

Erschienen in: Weiterbildung Schmerzmedizin

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Der Kaudalblock ist die am häufigsten durchgeführte Regionalanästhesietechnik zur perioperativen Analgesie bei Kindern. Komplikationen treten äußerst selten auf. Dennoch sind bei der Indikationsstellung lokale und systemische Ausschlusskriterien zu prüfen. Zur Gewährleistung einer optimalen Qualität und Sicherheit sind technische Details strikt zu beachten. Intravaskuläre Injektionen sind unbedingt zu vermeiden. Zu deren Früherkennung ist der Adrenalinzusatz hilfreich. Die Wahl des Lokalanästhetikums (LA) hingegen dürfte hinsichtlich der Sicherheit von zweitrangiger Bedeutung sein. Als Adjuvans bietet Clonidin bei geringen Nebeneffekten die meisten Vorteile. Die systemische LA-Intoxikation ist eine sehr seltene, aber potenziell letale Komplikation. Entsprechend müssen alle Anstrengungen zu Prävention und Früherkennung unternommen werden. Kommt es trotzdem zum Herz-Kreislauf-Kollaps, werden unverzüglich Reanimationsmaßnahmen gemäß den aktuellen Leitlinien eingeleitet. Adrenalin ist dabei Erstlinienmedikation; die Lipidtherapie ist kein Ersatz, sondern eine mögliche sekundäre Ergänzung.

Metadaten
Titel
Kaudalanästhesie bei Kindern
verfasst von
J. Mauch
M. Weiss
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-40740-6_3

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