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15.12.2014 | Panorama | Ausgabe 12/2014

Plasminogen-Aktivator/Inaktivator
Im Focus Onkologie 12/2014

Keine verlässliche Prädiktion

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 12/2014
Autor:
Martin Roos
_ Um bei Brustkrebs postoperativ für oder gegen eine ergänzende Chemotherapie zu optieren, steht ein Test zur Verfügung, der die Konzentration der Biomarker uPA („urokinase-type plasminogen activator“) und PAI-1 („plasminogen activator inhibitor 1“) im Tumorgewebe misst. Da geeignete Studien fehlen, bleibt für Patientinnen mit mittlerem Rezidivrisiko unklar, welchen Nutzen oder Schaden eine auf diesen Test gestützte Behandlungsstrategie für sie haben kann. Zu diesem Ergebnis kommt ein im Herbst veröffentlichter Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der Hintergrund: Bei hohem Rezidivrisiko ist in der Regel zur Chemotherapie zu raten, während es bei mittlerem Risiko weiterer Entscheidungshilfen bedarf. Das IQWiG prüfte nun, ob uPA und PAI-1 als prädiktive Marker taugen. Zwar machte es eine Studie ausfindig, die den Nutzen einer adjuvanten Gabe bei Patientinnen mit hohen Konzentrationen von uPA und PAI-1 untersuchte. Allerdings eignete sich deren Aufbau nicht, die Fragestellung des Berichts umfassend zu beantworten, teilte das IQWiG mit. „Mangels geeigneter Studien bleibt unklar, welchen Nutzen oder Schaden eine auf uPA und PAI-1 gestützte Strategie zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie hat.“ ...

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