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Bei einer inzwischen 60 Jahre alten Patientin war im Jahr 1982 die Erstdiagnose eines Keratokonus gestellt worden. Aufgrund einer Kontaktlinsenunverträglichkeit und eines letztlich unzureichenden Visus mit Brille am linken Auge wurde sie im Jahr 2008 extern laut eigener Anamnese und Überweisung mittels „Keratoplastik“ behandelt. Spaltlampenmikroskopisch zeigte sich eine gut kompensierte, aber global verdickte Hornhaut mit in etwa 50 % Stromatiefe durchgängig verlaufender Grenzlinie (Abb. 1a). In der optischen Kohärenztomographie (OCT) des Vorderabschnitts zeigte sich die Wirtshornhaut intakt ohne Trepanationsgrenzfläche, aber mit einem auf der Wirtshornhaut fixierten Stromalentikel (Abb. 1b). Die Spiegelmikroskopie zeigte ein intaktes Wirtshornhautendothel mit einer Messung von 2753 Zellen pro Quadratmillimeter. Die Scheimpflug-Bildgebung zeigte einen schrägen regulären Astigmatismus, die Kmax betrug 58,4 dpt und die dünnste Pachymetrie 781 µm. Die Patientin erreichte einen brillenkorrigierten Fernvisus von 0,6 (−3,00/−4,50/31°).
Abb. 1
a Spaltphoto, Grenzlinie in etwa 50% Stromatiefe, b intakte Wirtshornhaut (Pfeile) mit darüber fixiertem Stromalentikel
Bis 2050 wird etwa jedes dritte Kind in Europa kurzsichtig sein [1]. Zur Vermeidung sehkraftgefährdender Folgekomplikationen ist die Progressionsverlangsamung der pädiatrischen Myopie* – z. B. mit niedrig dosiertem Atropin – von zentraler Bedeutung [2,3].