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Kinderchirurgie für Pädiater

Blickdiagnosen, ambulantes Management, postoperative Betreuung

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch vermittelt Kinder- und Jugendärzten in kompakter Form Kenntnisse über die gängigsten chirurgischen Eingriffe und deren Diagnostik und Nachbehandlung. Die kinderchirurgischen und pädiatrischen Herausgeber gehen mit einem interdisziplinären Team auf die für Praxis- und Klinikpädiater relevanten Fragestellungen ein, die sich hinsichtlich operativer Eingriffe ergeben. Hierbei werden nicht nur die „große“ viszerale und thorakale Kinderchirurgie, die Kinderurologie, Traumatologie/Orthopädie sowie chirurgische Notfälle behandelt, sondern ebenso ausführlich die „kleine“ und ambulante Kinderchirurgie. Das Buch ersetzt kein chirurgisches Fachbuch, sondern hat zum Ziel, dem Pädiater punktgenau und übersichtlich die „Essentials“ zu vermitteln, die im Klinik- oder Praxisalltag benötigt werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Allgemeine und spezielle Kinderchirurgie

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 1. Kopf und Hals

      Steffi Mayer, Bernd Lethaus, Anna Katharina Sander, Matthias Krause, Jasmin Rudolph, Andreas Dietz
      Zusammenfassung
      Erkrankungen der Kopf- und Halsregion schließen eine Vielzahl von Entitäten ein und betreffen Kinder unterschiedlichsten Alters. Dazu zählen geburtstraumatische Verletzungen wie das Kephalhämatom, das Ankyloglosson des Säuglings und die angeborenen (Epi-)Dermoidzysten sowie Kiemengangsanomalien, die sich bevorzugt im Kleinkindalter manifestieren. Die Lymphadenitis colli ist eine häufige Diagnose im Kleinkindalter, wenn respiratorische Infekte vermehrt auftreten. Kraniosynostosen und zunehmend auch lagerungsbedingte Schädeldeformitäten spielen im pädiatrischen Alltag immer wieder eine Rolle und sind häufig mit einer großen Unsicherheit der Eltern verbunden. Die Otapostasis hat als leichte Form der Ohrmuscheldysplasie per se keinen Krankheitswert, kann aber bereits im Grundschulalter einen Leidensdruck erzeugen, der einen operativen Eingriff rechtfertigt. Hier kommt dem Kinder- und Jugendarzt als Vertrauensperson eine besondere Rolle zu. Die klinische Präsentation eines Hydrozephalus variiert in Abhängigkeit vom Alter des Kindes bzw. seinem Fontanellenschluss. Eine rasche Diagnose und adäquate Behandlung durch den Kinderneurochirurgen sind von Relevanz, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Hier steht der Kinder- und Jugendarzt im Zentrum des interdisziplinären Teams.
    3. Kapitel 2. Thorax und Wirbelsäule

      Steffi Mayer, Peter Zimmermann, Christoph-Eckhard Heyde
      Zusammenfassung
      Zu den relevanten Erkrankungen von Thorax und Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen gehören die Brustwanddeformitäten (Trichterbrust, Kielbrust) sowie die idiopathische Skoliose. Hier ist der Kinder- und Jugendarzt häufig erster Ansprechpartner, wenn Eltern und Kindern eine Andersartigkeit im Aussehen bei den Brustwanddeformitäten oder eine progrediente Fehlhaltung bei idiopathischer Skoliose auffällt. Hier kann der Kinderarzt eine erste Beurteilung und Beratung vornehmen. Subakut manifestiert sich die Spondylodiszitis, die sich häufig mit unspezifischen Symptomen wie reduziertem Allgemeinzustand und Gehverweigerung präsentiert. Da es sich in der Regel um eine Ausschlussdiagnose handelt, wird diese häufig spät gestellt und die Behandlung damit hinausgezögert. Die Kenntnis dieses seltenen Krankheitsbildes ist damit für den Kinderarzt als wichtige Differenzialdiagnose von Wert.
    4. Kapitel 3. Abdomen

      Steffi Mayer, Ina Sorge, Martin Lacher
      Zusammenfassung
      Bauchschmerzen sind eine der häufigsten Ursache für eine Vorstellung beim Kinder- und Jugendarzt. Die Herausforderung für den Pädiater ist es, chirurgische Abdominalerkrankungen zu erkennen und von anderen Ursachen wie einer Gastroenteritis abzugrenzen. Dabei lassen sich durch eine zielgerichtete Anamnese und klinische Untersuchung unter Beachtung des Patientenalters und des Verlaufs der Symptome bereits präklinisch mögliche Differenzialdiagnosen ermitteln.
    5. Kapitel 4. Kolorektale Erkrankungen, Proktologie

      Martin Lacher, Steffi Mayer, Oliver Deffaa, Johannes Düß, Jan-Hendrik Gosemann
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden typische proktologische Erkrankungen bei Kindern beschrieben. Wir bieten praktische Empfehlungen zu Themen wie rektale Polypen, Analfissuren, Marisken, perianale Abszesse und Fisteln, Hämorrhoiden, Rektum- und Analprolaps. Die meisten der hier vorgestellten Erkrankungen können leicht von Kinder- und Jugendärzten mit konservativen Maßnahmen behandelt werden. In schweren oder hartnäckigen Fällen wird eine Vorstellung bei Kinderchirurgen mit kolorektalem Schwerpunkt empfohlen.
    6. Kapitel 5. Urologie

      Steffi Mayer, Frank-Mattias Schäfer, Maximilian Stehr, Roland Pfäffle, Larissa Merten, Gabriel Götz, Robin Wachowiak
      Zusammenfassung
      Die Kinderurologie umfasst ein großes Spektrum an Diagnosen. Neben der Diagnose und Behandlung wichtiger angeborener Fehlbildungen der ableitenden Harnwege (Harntransportstörung, vesikoureteraler Reflux) und des Penis (Phimose, Hypospadie, „buried penis“) werden in diesem Kapitel auch die aktuellen Leitlinien zum Hodenhochstand und der Enuresis vorgestellt. Darüber hinaus helfen praktische Empfehlungen zum akuten Skrotum, zur Paraphimose und zum akuten Harnverhalt bei der Erstversorgung dieser Patienten.
    7. Kapitel 6. Kindergynäkologie

      Steffi Mayer, Frank-Mattias Schäfer, Maximilian Stehr, Peter Zimmermann, Mohamed Abdel Baky Fahmy, Martin Lacher
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel wird das breite Spektrum der Kindergynäkologie anhand von ausgewählten Blickdiagnosen und Handlungsempfehlungen anschaulich präsentiert. Dazu gehören die angeborenen Fehlbildungen Hymenalatresie und der Ekstrophie-Epispadie-Komplex. Zudem werden praktische Empfehlungen für die häufige Labiensynechie und die Differenzialdiagnosen der genitalen Blutung vorgestellt. Die Ovarialtorsion ist immer ein Notfall und bedarf einer umgehenden chirurgischen Vorstellung. Ovarialzysten können ursächlich sein, aber auch Teratome kommen infrage. Abschließend wird das zunehmend präsente Krankheitsbild der femininen Beschneidung vorgestellt.
    8. Kapitel 7. Haut

      Steffi Mayer, Mirjana Ziemer
      Zusammenfassung
      Die Haut ist das größte und präsenteste Organ unseres Körpers. Kutane Erkrankungen und Veränderungen sind vielfältig. Dazu gehören klassischerweise die traumatischen Wunden, aber auch bakterielle und virale Infektionen (Warzen). Sie könnt meist vom Kinder- und Jugendarzt behandelt werden. Von Relevanz ist auch die korrekte Unterscheidung zwischen einem blanden Coccygealsinus und einem Dermalsinus. Die vorgestellten „simple dimple rules“ helfen hier, Kinder mit Dermalsinus und Hinweis auf eine spinale Dysraphie zu identifizieren und der weiteren Diagnostik zuzuführen. Die Diagnose und das Management der von Lymphangiomen und vaskulären Malformationen sind oft komplex und müssen individuell und interdisziplinär erfolgen. Viele der häufigen Hämangiome, die sich immer spontan regredient zeigen und meist harmlos sind, kann der Kinderarzt betreuen. Nur bei komplizierten Verläufen ist der Chirurg gefragt. Gemeinsam mit dem Dermatologen erfolgt die Betreuung der Kinder mit Riesenzellnävi, die mit einer neurokutanen Melanose einhergehen können.
    9. Kapitel 8. Extremitäten

      Steffi Mayer, Magdalena Wojan, Jana Nelson, Peter Zimmermann
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden neben der häufigen Paronychie und dem Unguis incarnatus die Coxitis fugax als häufige Ursache für Hüftschmerzen im Kindergartenalter nichttraumatisch bedingte Veränderungen der Extremitäten vorgestellt. Diese umfassen neben den angeborenen Fußfehlstellungen die Syndaktylie als klassische Handfehlbildung sowie die Genua vara bzw. valga, welche vornehmlich die Adoleszenten betreffen.
    10. Kapitel 9. Traumatologie und Notfälle

      Peter Zimmermann, Jana Nelson, Steffi Mayer, Markus Lehner, Florian Hoffmann, Franz Wolfgang Hirsch, Jan-Hendrik Gosemann, Ina Sorge, Martin Lacher
      Zusammenfassung
      Zu klassischen Notfällen der Kindertraumatologie gehören das Schädel-Hirn-Trauma, das stumpfe Bauchtrauma sowie die Frakturen der oberen und unteren Extremität, die Fremdkörperingestion und -aspiration. Auch Bissverletzungen und Pfählungsverletzungen sowie thermische Verletzungen sind häufig. Viele der Kinder werden initial beim Kinder- und Jugendarzt vorgestellt. Dieses Kapitel ermöglicht einen prägnanten Überblick der Blickdiagnosen, stellt die wichtigsten diagnostischen Schritte sowie chirurgischen Behandlungen vor und bietet so eine fundierte Grundlage für die Anschlussbetreuung der Patienten.
    11. Kapitel 10. Angeborene Fehlbildungen: Diagnose, Therapie und Langzeitbetreuung

      Martin Lacher, Richard Wagner, Steffi Mayer, Frank-Mattias Schäfer, Maximilian Stehr
      Zusammenfassung
      Die Diagnostik und Behandlung von Fehlbildungen von Früh- und Neugeborenen ist ein Schwerpunkt vieler großer kinderchirurgischer Kliniken. Häufig lassen sich die Krankheitsbilder bereits in utero diagnostizieren und werden daher schon während der Schwangerschaft zwischen Kinderchirurgen, Pränatalmedizinern, Neonatologen und den werdenden Eltern besprochen. Ihre Behandlung wird interdisziplinär geplant. In den letzten beiden Dekaden sind auch bei Neugeborenen modernste Operationsverfahren mittels minimalinvasiver Chirurgie etabliert worden. Durch die großen Fortschritte in der Betreuung von Frühgeborenen und Neugeborenen mit komplexen operationsbedürftigen Fehlbildungen überleben heute sehr viele dieser Patienten und können später häufig ein ganz normales Leben führen. Um das zu erreichen, wird nicht nur eine optimale Diagnostik und Therapie benötigt, sondern auch eine gute Nachsorge. Das folgende Kapitel adressiert alle diese Aspekte mit besonderem Fokus auf das, was für den Pädiater wichtig ist.
  3. Prä- und postoperatives Management in der Niederlassung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 11. Ambulantes Operieren, minimalinvasive Kinderchirurgie (MIC), Fast-Track-Chirurgie

      Martin Lacher
      Zusammenfassung
      Die Vor- und Nachteile der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) wurden mittlerweile in großen Kohortenstudien, randomisiert kontrollierten Studien (RCT) und Metaanalysen überprüft. Daher ist die MIC bei Kindern aller Altersgruppen neben den konventionellen offenen chirurgischen Verfahren etabliert. In aktuellen Studien zur MIC liegt der Fokus nicht mehr auf einer Prüfung der technischen Durchführbarkeit, sondern auf der kritischen Bewertung der Langzeitergebnisse im Vergleich zu konventionellen Verfahren. Zu den Vorteilen des ambulanten Operierens gehören die geringere psychosoziale Belastung des Kindes, größere Mitsprache- und Einflussmöglichkeiten für die Eltern und eine frühe Nachsorge im eigenen Zuhause. Ambulant durchgeführte Operationen sind heute ab einem Alter von 3 Monaten möglich. Voraussetzung ist eine detaillierte OP-Vorbereitung mit chirurgischem und anästhesiologischem Aufklärungsgespräch im Rahmen einer Sprechstunde in der operierenden Klinik. Das Fast-Track-Konzept wurde Ende der 1990er-Jahre eingeführt. Die Ziele sind eine schmerz- und stressfreie Operation, Reduktion der Morbidität, schnellere Erholung sowie Vermeidung von stationären Aufenthalten. Die Überlegungen, die unter dem Überbegriff „enhanced recovery after surgery“ (ERAS) zusammengefasst werden, sollten auch Kindern nicht vorenthalten bleiben. Im klinischen Alltag lassen sich v. a. sogenannte „Fast-Track-Elemente“ anwenden.
    3. Kapitel 12. Präoperative Vorbereitung, Narkosefähigkeit

      Tobias Piegeler
      Zusammenfassung
      Bei der Beurteilung der Narkosefähigkeit eines Kindes spielen sowohl patienten- als auch eingriffsspezifische Faktoren bzw. Risiken eine Rolle. Die Auswahl eines geeigneten Zentrums zur Durchführung der Operation und der Narkose im Vorfeld ist hier ebenso wichtig wie eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung des Kindes im Rahmen des Prämedikationsgespräches. Bei entsprechender Vorbereitung durch den Zuweiser kann bei ansonsten gesunden Kindern in den meisten Fällen auf apparative Zusatzuntersuchungen und Blutentnahmen verzichtet werden. Das Vorhandensein eines akuten Atemwegsinfektes kann ggf. zum Absetzen eines Kindes für einen elektiven Eingriff führen, wenngleich hier jeweils eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung vorgenommen werden sollte. Letzteres gilt auch für die Planung von ambulanten Narkosen im Kindesalter.
    4. Kapitel 13. Ambulante Nachsorge nach Standardeingriffen

      Steffi Mayer, Jana Nelson, Peter Zimmermann
      Zusammenfassung
      Die Operationswunde ist immer ein Kompromiss zwischen dem bestmöglichen Zugang zum Operationsgebiet und funktionellen und ästhetischen Aspekten für das Kind. Im Gegensatz zu allen anderen Wunden entsteht sie unter sterilen Bedingungen und sollte in der Regel primär verheilen. Die Inzision wird nahezu immer parallel zu den Spannungslinien gesetzt, d. h. parallel zu den Hauptfaltlinien der Haut und nicht entlang der Langer-Hautspaltlinien. Dies ermöglicht eine möglichst unauffällige Narbe. Bei Rezidiveingriffen (z. B. Enterostomarückverlagerung) wird naturgemäß der gleiche Zugangsweg gewählt.
    5. Kapitel 14. Strahlenexposition, Strahlenschutz

      Daniel Gräfe, Franz Wolfgang Hirsch
      Zusammenfassung
      Kenntnisse zum Strahlenschutz sind Voraussetzung im Umgang mit oder für die Indikationsstellung zur Anwendung ionisierender Strahlen. Das gilt einerseits für Kinderchirurgen, die im Rahmen von Operationen selbst Strahlung an Kindern anwenden (Bildwandler/Durchleuchtung im OP), es gilt aber auch für die Indikationsstellung zu bildgebenden Maßnahmen mittels konventionellem Röntgen oder Computertomographie. Besondere Relevanz hat das Wissen um Strahlenexposition und -schutz auch im Umgang mit den Eltern, die der Applikation von ionisierenden Strahlen für ihr Kind häufig zu (un-)kritisch gegenüberstehen.
  4. Praktischer Teil: Erstversorgungen und Anleitung für kleinere chirurgische Eingriffe

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 15. Anleitung zur Erstversorgung

      Steffi Mayer, Alexander Rost, Martina Heinrich, Florian Hoffmann
      Zusammenfassung
      Notfälle stellen für Kinder und Eltern immer eine Ausnahmesituation dar. Nicht selten werden diese Kinder primär beim Kinder- und Jugendarzt und nicht in der kinderchirurgischen Klinik vorstellig. In diesen Akutsituationen ist ein Basiswissen hinsichtlich relevanter Erstversorgungstechniken von großer Bedeutung für Arzt und Patienten. Grundlage jeder Maßnahme an einem verunfallten Kind ist eine suffiziente Schmerztherapie. Diese wird anhand klarer Schemata praxisnah präsentiert.
    3. Kapitel 16. Anleitung für kleinere chirurgische Eingriffe

      Steffi Mayer
      Zusammenfassung
      Mit konkreten Anleitungen soll dem Kinder- und Jugendarzt ein Basiswissen an praktisch-chirurgischen Fähigkeiten nahegebracht werden. Dies beinhaltet die Durchführung kleiner chirurgischer Eingriffe und Fertigkeiten, die im kinderärztlichen Alltag von Nutzen sein können.
  5. Backmatter

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

Titel
Kinderchirurgie für Pädiater
Herausgegeben von
Prof. Dr. Martin Lacher
Dr. med. Florian Hoffmann
Dr. med. Steffi Mayer
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-61405-1
Print ISBN
978-3-662-61404-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-61405-1

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Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mandeln in und neben einem Holzschälchen/© onairjiw / Getty Images / iStock (Symbolbild), Kind erhält Augentropfen/© Nadzeya Haroshka / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Kind benutzt Inhalator gegen Asthma/© M. Dykstra / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Urinkatheter/© Sherry Young / stock.adobe.com