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Kindesmisshandlung

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Rötgenbefund

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

Bildgebung bei Verdacht auf Kindesmisshandlung

Neuer Inhalt

Die bildgebende Untersuchung bei Misshandlungsverdacht lässt sich in drei Bereiche einteilen: Skelett, zentrales Nervensystem und innere Organe. Durch das in der Kinderschutzleitlinie neu definierte Skelettscreening verringert sich dabei die Strahlenexposition für einen Großteil der untersuchten Kinder deutlich, bei gleichzeitig verbesserter Sensitivität.

Sepsis beim Säugling: Auf Spurensuche unter Zeitdruck

„Football sign“ im Rötgenbild

Ein zwölf Wochen alter Säugling – wenige Stunden zuvor noch völlig gesund – wird mit einer Sepsis unklarer Genese und drohender Kreislaufinstabilität notfallmäßig aufgenommen. Das Kind bietet ein distendiertes, druckschmerzhaftes Abdomen mit Abwehrspannung. Im konventionellen Röntgen imponiert ein „football sign“.

Diese Folgen haben Kindesmisshandlung und Vernachlässigung – ein Leben lang

Kleinkind blickt ängstlich über Bettkante

Misshandlung, Vernachlässigung und andere psychosoziale Belastungsfaktoren in der Kindheit können gravierende lebenslange Folgen für die Gesundheit haben. Wie zeigen sich solche Belastungsfaktoren in der (Kinder‑)Arztpraxis? Woran können Ärzte Hochrisikopatienten erkennen? Und was können sie präventiv tun?

Skandal um Missbrauch im OP: Ausmaß noch größer als gedacht?

Hände mit Skalpell

Ein Arzt aus der Bretagne soll in hunderten Fällen Kindesmissbrauch begangen haben. Er sitzt seit 2017 in Untersuchungshaft. Jetzt hat sich herausgestellt, dass das Ausmaß noch größer sein könnte als gedacht. 

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Fieber bis 39,4 °C, Übelkeit und Erbrechen: Bei einer Neunjährigen wird in der Notfallpraxis eine Harnwegsinfektion festgestellt und behandelt. Doch dann folgen Dysurie und Harnverhalt. In der Klinik bringt schließlich die Untersuchung des Genitales eine sehr ungewöhnliche Diagnose ans Licht.

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