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Forensische Aspekte des Kinderschutzes – gerichtsverwertbare Untersuchungen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Ergeben sich bei der körperlichen Untersuchung von Kindern Hinweise auf eine Kindesmisshandlung, kann das weitere Vorgehen mit gerichtsverwertbarer (Foto‑)Dokumentation aller Befunde im pädiatrischen Alltag durchaus eine Herausforderung darstellen. Von eminenter Bedeutung sind ärztliche Fachkenntnisse, insbesondere zu typischen Lokalisationen von nichtakzidentellen Verletzungen und der damit einhergehenden Notwendigkeit einer vollständigen körperlichen Untersuchung unter Einbezug versteckter Regionen sowie zu den Abläufen einer gerichtsverwertbaren Dokumentation von Befunden. Das Vorhalten entsprechender Dokumentationshilfen sowie die Etablierung gesicherter Abläufe erleichtern das Vorgehen bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung und erhöhen die diagnostische Sicherheit bei der Interpretation der Befunde.
Titel
Forensische Aspekte des Kinderschutzes – gerichtsverwertbare Untersuchungen
Verfasst von
Dr. med. Theresa A. Engelmann
Anette Solveig Debertin
Sibylle Banaschak
Publikationsdatum
16.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Monatsschrift Kinderheilkunde / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 0026-9298
Elektronische ISSN: 1433-0474
DOI
https://doi.org/10.1007/s00112-025-02275-w
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Bildnachweise
Kind mit Verletzungen nach Misshandlung/© Forensische Kinderschutzambulanz, MHH, CME App