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13.08.2019 | Kindliche Bronchitis | Fortbildung | Ausgabe 4/2019

Säugling mit RSV-Infektion und zusätzlichem Befund
Pädiatrie 4/2019

Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

Zeitschrift:
Pädiatrie > Ausgabe 4/2019
Autor:
M.A. Dr. med. Thomas Hoppen
Ein Zwillingspärchen erkrankt im Alter von 11 Monaten an einer RSV-Bronchitis. Beide fiebern vorübergehend hoch. Während der Junge allmählich gesundet, nimmt die Schwester kaum Nahrung zu sich. Der Rachen ist deutlich gerötet, das Atemgeräusch ist seitengleich vorhanden. Es besteht eine nur geringfügige Obstruktion mit diskreten interkostalen Einziehungen. Lungensonografisch können Pleuraergüsse ausgeschlossen werden. Ubiquitär ist die Pleura echogen verändert und es finden sich multiple, vor allem ventral betonte umschriebene Konsolidierungen. Ein Hinweis auf Atelektase oder prominentes Infiltrat besteht nicht. Die Diagnose einer Bronchopneumonie wird gestellt. Zusätzlich besteht eine Clostridium difficile Toxin-positive Enteritis. Auf ein Röntgenbild der Lunge wird zu diesem Zeitpunkt verzichtet. Das Mädchen wird einer Infusionstherapie neben symptomatischen Maßnahmen zugeführt. Ihr Allgemeinzustand bessert sich, sie trinkt wieder Milch und klare Flüssigkeiten, kann aber keine feste Nahrung zu sich nehmen. Zudem entfiebert sie nicht und hustet nach einigen Tagen wieder vermehrt. Eine Sauerstoffanreicherung der Atemluft mittels HFNC wird erforderlich. Der daraufhin angefertigte Röntgen-Thorax ergibt nun folgendes Bild (Abb. 1). ...

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Literatur
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